Montag, 18. Dezember 2017


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Fachkräftesicherung im Mittelpunkt des Interesses

Arbeitsagentur-Chef und Jobcenter-Geschäftsführerin stellen Landespoliti-kern die Arbeit beider Behörden vor

Zwickau, (lifePR) - Seit sechs Jahren kennzeichnet eine gute Arbeitsmarktlage mit Arbeitslosenquoten unter zehn Prozent den Agenturbezirk Zwickau. Über die Situation auf dem Zwickauer Arbeitsmarkt und das Thema Zuwanderung ließen sich heute die Landtagspolitiker Kerstin Nicolaus, Jan Löffler, Gerald Otto, Iris Raether-Lordieck und Sabine Thamm, die Ines Springer vertrat, von Arbeitsagentur-Chef Andreas Fleischer und Jobcenter-Geschäftsführerin Michaela Ungethüm informieren.

Fachkräftesicherung ist für viele regionale Unternehmen das zentrale Thema. Im Landkreis Zwickau gibt es derzeit 123.079 Beschäftigte (Stichtag: 30. Juni 2015), 1.544 mehr als zum Stichtag 30. Juni 2014. „Wir müssen dafür sorgen, dass die Firmen vor Ort die dringend benötigten Fachkräfte erhalten. Dafür werden wir unsere arbeitslosen Kunden mit persönlicher Beratung, individueller Qualifizierung und auch finanzieller Unterstützung für die Aufnahme dieser Beschäftigungen fit machen“, bringt Zwickaus Arbeitsagentur-Chef Andreas Fleischer die Aufgaben der Zwickauer Arbeitsagentur auf den Punkt. „Für eben diesen Auftrag ist ein Zusammenarbeiten mit der Politik überaus wichtig. Deshalb freue ich mich über das Interesse der Landtagsabgeordneten, die sich heute über unsere Arbeit informiert haben.“

Neben der Fachkräftesicherung richtete Jobcenter-Chefin Michaela Ungethüm den Blick auf die Langzeitarbeitslosen. „Es gilt, jedes noch unerschlossene Potential zu heben, um auch mittel- und langfristig für ausreichend Fachkräfte im Agenturbezirk Zwickau zu sorgen. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, die Attraktivität der Region für junge, qualifizierte Erwerbstätige, aber auch die Qualifikation von Langzeitarbeitslosen und Arbeitssuchenden ohne Berufsabschluss gehören ins Blickfeld genommen.“

„Politik und Arbeitsagentur wirken hier Hand in Hand. Da ist gut und richtig so“, stellten Fleischer und Ungethüm unisono fest.

Auch für Jugendliche auf dem Sprung ins Arbeitsleben hatten Ungethüm und Fleischer eine gute Botschaft: Rein rechnerisch kommen zur Halbjahresbilanz auf dem Ausbildungsmarkt aktuell auf einen Bewerber eine Ausbildungsstelle. Mit 1.346 Mädchen und Jungen gibt es momentan 6,4 Prozent mehr Bewerber als im Vorjahr. Auch die Zahl der von den Firmen gemeldeten Stellen ist mit 1.366 um 4,7 Prozent höher als vor einem Jahr.

Fleischer verwies auf die unterschiedlichen Angebote, die Berufsberatung und Arbeitgeberservice jungen Berufswählern anbietet. „Die wichtigste Aufgabe der nächsten Jahre ist, jungen Menschen eine gute Bildung und Ausbildung zu ermöglichen. Bildung ist die beste Möglichkeit, um Arbeitslosigkeit zu vermeiden“, so Andreas Fleischer.

Er freue sich über den Besuch der Politiker und deren Interesse an der Arbeit der Arbeitsagentur: „Wir müssen weiterhin im Gespräch darüber bleiben, wie die aktuellen Fragen auf dem Arbeitsmarkt gemeinsam gelöst werden können“, ist er sich mit den Politikern einig.

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