Sonntag, 17. Dezember 2017


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Abgeordnete informieren sich über Zwickaus Arbeitsmarkt

Arbeitsagentur-Chef und Jobcenter-Geschäftsführerin stellen Bundes- und Landespolitikern die Arbeit der Behörde vor

Zwickau, (lifePR) - Sieben Bundes- und Landtagsabgeordnete folgten heute der Einladung von Arbeitsagentur- Chef Andreas Fleischer und Jobcenter-Geschäftsführerin Mathilde Schulze-Middig und ließen sich über den Zwickauer Arbeitsmarkt, den Fachkräftebedarf und über die Schwerpunkte und die Ziele der Arbeitsagentur im Jahr 2015 informieren.

Fleischer gab den Bundestagsmitgliedern Sabine Zimmermann und Carsten Körber und den Landtagsabgeordneten Ines Springer, Kerstin Nicolaus, Horst Wehner, Gerald Otto und Jan Hippold einen Blick auf die Beschäftigungs- und Arbeitslosensituation im Landkreis: Seit mehreren Monaten hat Zwickau die niedrigste Arbeitslosigkeit im Freistaat. Im Monat März lag die Arbeitslosenquote bei 7,6 Prozent und gingen 122.909 Menschen einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nach. Für die Monate April und Mai wagte der Geschäftsführer dann auch eine positive Prognose bezüglich eines erneuten Rückgangs. Dies gründete er vor allem auf der Tatsache, dass rund 1.700 offene Stellen gemeldet seien - ein Zugang von rund 700 Stellen alleine im Monat März.

Gefragt nach möglichen Auswirkungen durch die Einführung des Mindestlohns antwortete Fleischer, dass hierzu keine negativen Folgen zu beobachten seien. Auch in Zukunft gehe er nicht davon aus, dass es durch den Mindestlohn zu massiven Jobverlusten oder ähnlichen negativen Auswirkungen auf dem Beschäftigungsmarkt kommen werde.

Auch für Jugendliche auf dem Sprung ins Arbeitsleben hatten Schulze-Middig und Fleischer eine gute Botschaft: Rein rechnerisch kommen zur Halbjahresbilanz auf dem Ausbildungsmarkt aktuell auf einen Bewerber 1,2 Ausbildungsstellen. Mit 1.265 Mädchen und Jungen gibt es momentan 7,5 Prozent mehr Bewerber als im Vorjahr. Auch die Zahl der von den Firmen gemeldeten Stellen ist mit 1.297 um 6,9 Prozent höher als 2014. Fleischer verwies auf die unterschiedlichen Angebote, die Berufsberatung und Arbeitgeberservice jungen Berufswählern anbietet.

Einen Blick auf das laufende Jahr gab Agentur-Chef Fleischer ebenfalls: "Wir wollen dafür sorgen, dass die Firmen in der Region ihre Fachkräfte bekommen. Dafür werden wir noch stärker als bisher Langzeitarbeitslose, Jugendliche ohne abgeschlossene Berufsausbildung und Menschen mit Handicap in den Fokus unserer Vermittlungsarbeit nehmen, damit sie die angebotenen Arbeitsplätze ausfüllen können." Wo es notwendig sei, könnten entsprechende Unterstützungen durch die Förderung von Aus- und Weiterbildung oder die Einrichtung eines behindertengerechten Arbeitsplatzes geboten werden, so Fleischer.

Er freue sich über den Besuch der Politiker und deren Interesse an der Arbeit der Arbeitsagentur: "Wir müssen im Gespräch darüber bleiben, wie die aktuellen Fragen auf dem Arbeitsmarkt gemeinsam gelöst werden können", ist er sich mit den Politikern einig.

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