Arbeitsmarkt startet zum Frühjahrsbeginn durch

Der Potsdamer Arbeitsmarkt im März 2018

(lifePR) ( Potsdam, )
Die positive Entwicklung auf dem Potsdamer Arbeitsmarkt setzte sich auch im März fort. Insgesamt waren Mitte des Monats 18.431 Personen arbeitslos, 774 weniger als im Februar und 2.431 weniger als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres. Die Arbeitslosenquote belief sich auf 5,5 Prozent und lag 0,8 Prozentpunkte unter dem Wert des Vorjahres. „Der regionale Arbeitsmarkt sitzt wirklich fest im Sattel“, resümiert Dr. Ramona Schröder, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Potsdam. „Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung wächst kontinuierlich, ebenso das regionale Stellenangebot. Im Vorjahresvergleich ist die Arbeitslosigkeit in keinem Agenturbezirk Brandenburgs so stark gesunken wie im Potsdamer Raum.“   

Die Arbeitslosigkeit im Detail  

Im März haben sich im Agenturbezirk 4.404 Menschen neu arbeitslos gemeldet. Dies waren zwar 320 weniger als im Februar und 261 weniger als vor Jahresfrist. Direkt aus einer Beschäftigung auf dem ersten Arbeitsmarkt meldeten sich 1.371 Arbeitnehmer, 145 weniger als im Februar und 49 mehr als im März 2017. Im Gegenzug haben sich im März 5.188 und damit 196 Arbeitslose mehr als im Vormonat abgemeldet. Im Vergleich zum Vorjahresniveau waren dies 570 Personen weniger. 1.693 Menschen konnten direkt eine Beschäftigung auf dem ersten Arbeitsmarkt aufnehmen, 268 mehr als im Vormonat und 164 weniger als im Vorjahresmonat.  

Nach Arbeitsagentur (Rechtskreis SGB III) und Jobcentern (Rechtskreis SGB II) getrennt betrachtet, entwickelte sich die Arbeitslosigkeit gleichermaßen: Die Agentur für Arbeit betreute 6.250 Arbeitslose. Das waren 557 weniger als im Februar und 774 weniger als im März vor einem Jahr. Die Jobcenter im Agenturbezirk waren hingegen für 12.181 Arbeitslose verantwortlich. Das waren 217 weniger als im Februar und 1.657 weniger als vor Jahresfrist.

In allen Regionen des Agenturbezirks war die Arbeitslosigkeit sowohl zum Vormonat als auch zum Vorjahresmonat rückläufig.  Die Arbeitslosenquote reichte von 4,6 Prozent in Potsdam-Mittelmark bis 9,2 Prozent in Brandenburg an der Havel.      

Der Stellenmarkt  

7.091 Stellen waren im März vakant, 73 mehr als im Februar und 1.956 mehr als im Vorjahr. „Unternehmen nahezu aller Berufsbereiche sind auf der Suche nach motivierten Arbeitskräften“, unterstreicht die Agenturchefin.  Neu gemeldet wurden dem Arbeitgeberservice in diesem Monat 1.595 Jobangebote –  250 weniger als im Februar und 193 mehr als im März 2017.

Pflegekräfte werden genauso gesucht wie Kfz-Mechatroniker, Mitarbeiter in der Verwaltung, Sozialpädagogen, CNC-Fachkräfte, Maurer, Berufskraftfahrer oder Ingenieure.

„Die volle Vielfalt des regionalen Stellenpotentials wurde auch auf der JOBinale, die wir am 21. März gemeinsam mit den Jobcentern aus Potsdam-Mittelmark, Potsdam und Brandenburg an der Havel organisierten, erlebbar. Zwei Messehallen voller Jobs und Ausbildungen auf der einen Seite und viele interessierte Besucherinnen und Besucher auf der anderen. Manche Aussteller haben auf der Messe bis zu 30 Vorstellungsgespräche vereinbart und auch direkt Arbeitsverträge abgeschlossen.“  

Die Unterbeschäftigung  

Die Unterbeschäftigung erfasst zusätzlich zu den registrierten Arbeitslosen auch die Personen, die nicht als arbeitslos im Sinne des Sozialgesetzbuches (SGB) gelten, weil sie Teilnehmer an einer Maßnahme der Arbeitsmarktpolitik sind oder einen arbeitsmarktbedingten Sonderstatus haben. Im März umfasste die Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit) 24.916 Personen. Die Unterbeschäftigungsquote belief sich auf 7,4 Prozent. Im März 2017 hatte sie 8,4 Prozent betragen.    

Der Ausbildungsmarkt  

Im Hinblick auf den Ausbildungsstart im Herbst 2018 haben sich seither 2.297 junge Ausbildungsinteressenten bei der Arbeitsagentur gemeldet (+261 zum Vorjahr), ihnen stehen aktuell 3.365 Ausbildungs- und duale Studienplätze (+81 zum Vorjahr) zur Verfügung. “Das Interesse der jungen Leute an einer Ausbildung oder einem dualen Studium hier in der Region wächst – die Wirtschaft dankt es mit einem wirklich vielfältigen Angebot”, fasst Dr. Ramona Schröder die aktuelle Situation auf dem Potsdamer Ausbildungsmarkt zusammen.
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