Donnerstag, 23. November 2017


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Milde Witterung und gute Auftragslage lassen Arbeitslosigkeit schmelzen: Jugendliche und Langzeitarbeitslose profitieren besonders!

München, (lifePR) - Im Raum München ist die Arbeitslosigkeit aktuell erneut stark gesunken. Insgesamt sind 46.440 Personen arbeitslos, über 1.400 weniger als im Oktober 2011. Im Vergleich zum November 2010 kann sogar ein Rückgang von fast 5.700 arbeitslosen Personen festgestellt werden. Im Agenturbezirk München sinkt die Arbeitslosenquote erneut um 0,1 Prozentpunkte auf 3,8 Prozent.

Arbeitslos gemeldete Menschen im November 46.440

Arbeitslosenquote im November 3,8 Prozent

"Der Münchner Arbeitsmarkt strotzt vor Kraft: Die Zahl der Arbeitslosen - selbst die der Langzeitarbeitslosen - geht kräftig zurück und die Arbeitskräftenachfrage steigt. Die Schuldenkrise zeigt bisher keine Auswirkungen auf unseren Arbeitsmarkt. Erneut profitieren überdurchschnittlich die Jugendlichen und auffällig viele Frauen. Bei Jugendlichen bis 20 Jahre haben wir eine Arbeitslosenquote von nur noch 1,9 Prozent. Besonders freut uns auch, dass im Hartz IV-System in München gegenüber November 2010 über 2.300 Menschen weniger arbeitslos sind. Das bedeutet fast 10 Prozent weniger", erklärt Bernd Becking, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit München, die Situation im November bei der heutigen Pressekonferenz. Als Gründe für diese positive Entwicklung führt Becking im Wesentlichen an: "Die saisonübliche Kündigungswelle im Verarbeitende Gewerbe blieb bis dato aus, da das Wetter außergewöhnlich mitspielt. Auf dem Bau und in anderen Außenberufen kann also noch weiter gearbeitet werden. Zum anderen liegt es an der noch generell guten Auftragslage in den Unternehmen, trotz Schuldenkrise und möglicher konjunktureller Unsicherheiten."

Die Arbeitslosigkeit hat sich in beiden Rechtskreisen unterschiedlich entwickelt. In der Arbeitslosenversicherung (betreut von der Arbeitsagentur) sind im November 19.867 Menschen arbeitslos gemeldet, im Arbeitslosengeld II
- System (betreut von den Jobcentern) 26.573 Personen. Die Arbeitslosenquote in der Arbeitslosenversicherung ist zum Oktober 2011 um 0,1 Prozentpunkte auf 1,6 Prozent gesunken. Im ALG II - System bleibt die Quote unverändert bei 2,2 Prozent.

Stärkster Rückgang in der Landeshauptstadt

Auch zum Jahresende stellt sich die Entwicklung der Arbeitslosigkeit des Agenturbezirkes München unterschiedlich dar. Die Spanne reicht von minus 3,4 Prozent in der Landeshauptstadt bis plus 1,7 Prozent im Landkreis Starnberg. In den Landkreisen Dachau und Ebersberg liegt die Arbeitslosenquote bei 2,2 Prozent. In Dachau ist die Zahl der arbeitslosen Menschen um 36 Personen auf 1.722 Personen gesunken. Die Arbeitslosenquote sinkt um 0,1 Prozentpunkte. In Ebersberg sind derzeit 1.472 Menschen ohne Arbeit (minus 30 Personen). Dieser leichte Rückgang wirkt sich nicht auf die Arbeitslosenquote aus. Es folgen die Landkreise Starnberg und München mit einer aktuellen Quote von 2,5 Prozent. In Starnberg sind aktuell 1.490 Menschen arbeitslos, 25 mehr als im Oktober 2011. Die Quote steigt um 0,1 Prozentpunkte. Im Landkreis München gibt es 103 arbeitslose Frauen und Männer weniger als im Vormonat, insgesamt sind es 4.026. Auch hier blieb die Quote unverändert. Die Arbeitslosenquote im Landkreis Fürstenfeldbruck ist unverändert bei 2,9 Prozent. In absoluten Zahlen ein Minus von 92 auf insgesamt 3.080 Personen.

Den deutlichsten Rückgang an arbeitslosen Frauen und Männern kann die Landeshauptstadt München verbuchen. Aktuell sind 34.650 Personen arbeitslos, 1.210 weniger als im Oktober 2011. Die Quote ging um 0,1 Prozentpunkte auf 4,7 Prozent zurück.

Dynamischer Arbeitsmarkt

Ein Blick auf die Zu- und Abgänge im November 2011 zeigt die Dynamik auf dem Münchner Arbeitsmarkt. 14.263 Menschen meldeten sich neu arbeitslos, 1.188 weniger als im November 2010. Gleichzeitig konnten 15.696 Frauen und Männer die Arbeitslosigkeit beenden, 299 Personen weniger als im November 2010.

Zahl der Kurzarbeiter deutlich rückläufig

Die Kurzarbeit verliert weiter an Bedeutung. Als Hochrechnung liegen die aktuellsten Zahlen für Juli 2011 vor. Im Juli waren nur noch 161 Betriebe und 535 Beschäftigte von konjunktureller Kurzarbeit betroffen. Im Juni 2011 waren es noch 214 Betriebe und 732 Beschäftigte.

Alle Personengruppen profitieren - Jugendliche von 15 bis unter 20 Jahren: unter 2 Prozent

"Von der positiven Arbeitsmarktentwicklung profitieren alle Personengruppen. Worüber ich mich besonders freue ist die Tatsache, dass die Langzeitarbeitslosen in München - entgegen dem bundesweiten Trend - rückläufig sind", betont Becking. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen verringert sich um 71 bzw. 0,5 Prozent auf 13.237 Personen gegenüber Oktober 2011. Im Vergleich zum November 2010 hat sich die Zahl der Langzeitarbeitslosen um 1.309 (minus 9,0 Prozent) verringert.

Insgesamt sind im November 2.971 Jugendliche von 15 bis 25 Jahren arbeitslos, das sind 304 weniger als im Oktober 2011 (minus 9,3 Prozent). Im Vergleich zum November 2010 sind es 621 Jugendliche bzw. 17,3 Prozent weniger. In der Altersgruppe der 15- bis unter 20-Jährigen ist die Zahl im Vergleich zum Vormonat um 29 auf 646 Jugendliche gesunken. Dies sind 201 Personen weniger als im November 2010, ein außergewöhnlicher Rückgang von 23,7 Prozent binnen Jahresfrist. Becking: "Aktuell beläuft sich in dieser Gruppe die Arbeitslosenquote auf 1,9 Prozent: Erstmals unter 2 Prozent! Das ist ein sensationelles Ergebnis, das wir ohne unsere Arbeitsmarktpartner so nicht erreicht hätten."

Die Zahl der älteren Arbeitslosen (50 bis unter 65 Jahre) sinkt aktuell um 162 auf 15.020 Personen (minus 1,1 Prozent). Im Vergleich zum November 2010 gibt es 1.358 bzw. minus 8,3 Prozent weniger ältere Arbeitslose.

Arbeitskräftenachfrage steigt wieder

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Arbeitgeber-Services der Agentur für Arbeit München konnten im November 3.813 offene Arbeitsstellen entgegennehmen. Dies sind 204 bzw. 5,7 Prozent mehr als im Oktober 2011. Im Stellenpool der Agentur für Arbeit München befinden sich derzeit 9.476 Angebote, 321 weniger als im Vormonat. Im Vergleich zum November 2010 ist dies ein Minus von 900 Stellen. Besonders viele offene Stellen konnten im Bereich der Arbeitnehmerüberlassung, im Handel, im Verarbeitenden Gewerbe sowie im Gesundheits- und Sozialwesen eingeworben werden. "Unter der Service-Nummer 01801 / 66 44 661 bieten wir den Betrieben an, weitere freie Stellen und das Anforderungsprofil zu melden. Der Arbeitgeber- Service berät zu allen Fragen der Personalsuche und Fördermöglichkeiten für Beschäftigte, die Qualifizierungsbedarf haben", so Becking.

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