"Fabelhafte Ausbildungschancen für Jugendliche - Besetzung der Ausbildungsstellen immer schwieriger "

Bilanz des Berufsberatungsjahres 2012/2013

(lifePR) ( München, )
"Die Chancen im Berichtsjahr 2012/2013 waren für ausbildungsreife Jugendliche in der Region fabelhaft; die Münchner Unternehmen fragten verstärkt Auszubildende nach, um ihren künftigen Fachkräftebedarf zu sichern. Die Münchner Betriebe wissen, dass gut ausgebildete Fachkräfte der Schlüssel zum Erfolg eines jeden Unternehmens sind. Dabei ist die Zahl unbesetzter Ausbildungsstellen erneut deutlich angestiegen, wogegen sich die Anzahl unversorgter Jugendlicher auf sehr niedrigem Niveau bewegt", so fasst Harald Neubauer, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit München, die heute veröffentlichte Bilanz zum Ausbildungsmarkt zusammen.

Der Agentur für Arbeit München wurden vom 01. Oktober 2012 bis zum 30. September 2013 insgesamt 11.826 Ausbildungsstellen gemeldet, das waren 993 oder 9,2 Prozent mehr als im Vorjahr. Im Berichtsjahr 2011/2012 konnte die Agentur für Arbeit München 10.833 gemeldete Stellen verzeichnen.

Exakt 6.592 Bewerber suchten über die Agentur für Arbeit eine Lehrstelle, das waren 144 bzw. 2,2 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Unter den betreuten Jugendlichen hatten 34,8 Prozent einen ausländischen Pass. 36,7 Prozent der Bewerberinnen und Bewerber verfügten über einen Hauptschulabschluss, 35,6 Prozent über einen Realschulabschluss, 21,2 Prozent über die (Fach-) Hochschulreife und 0,6 Prozent hatten keinen Schulabschluss.

Zum Ende des Berichtsjahres am 30. September waren noch 1.335 Ausbildungsstellen unbesetzt, 88 weniger als im Vorjahreszeitraum. Die Zahl der unversorgten Bewerber ist mit 237 zwar sehr gering, dennoch stehen sie im Fokus der Bemühungen in den nächsten Wochen.

Zahl der unbesetzten Ausbildungsstellen: 1.335
Zahl der unversorgten Bewerber: 237

"Weniger Bewerber bei steigendem Lehrstellenangebot: das lässt den Kampf um den Nachwuchs härter werden. Betriebe, Berufsschulen und Gymnasien werben alle zugleich um die Absolventen der Mittelschulen. Wir beobachten einen Trend zu weiterführenden Schulen wie Gymnasien und Fachoberschulen. So verringert sich die Zahl der Ausbildungsbewerber zusätzlich. Gleichwohl werden natürlich künftig auch viele Akademikerinnen und Akademiker - insbesondere in den MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) - Berufen benötigt. Der bevorstehende Fachkräftemangel ist vielen bewusst. Immer häufiger kommen auch Bewerber, die noch Zeit für ihre Entwicklung brauchen auch zum Zuge. Wir haben in den vergangenen Monaten stärker Kandidaten geworben, deren Entwicklungspotenzial erst auf den zweiten Blick erkennbar, aber deutlich vorhanden ist", so Neubauer. "Wichtig ist auch, dass sich Jugendliche nicht allein auf Trendberufe konzentrieren, sondern auch für andere Berufsfelder offen sind. Unseren Unternehmen empfehle ich, sich schneller als früher für ihren künftigen Azubi zu entscheiden und auch Leistungsschwächeren eine Chance zu geben. Es lohnt sich, Kraft zu investieren und mit denen zu arbeiten, die hier leben und lernen wollen. Wir finanzieren leistungsschwächeren Azubis Nachhilfeunterricht vom ersten Tag der Ausbildung an. Das kostet den Betrieben nichts und hilft Schülern, die nicht mit Bestnoten glänzen können, erfolgreich ins Berufsleben zu starten", resümiert der Agenturchef abschließend.
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