Montag, 18. Dezember 2017


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Dezember wie Jahresverlauf 2015

Der Arbeitsmarkt weiterhin auf Erfolgskurs!

München, (lifePR) - Die Arbeitslosigkeit im Raum München sinkt weiter: Die Zahl der arbeitslosen Menschen ist von November auf Dezember 2015 um 786 auf 42.226 Menschen gesunken. Die Arbeitslosenquote bleibt unverändert bei 4,3 Prozent. Gegenüber dem Vorjahr waren im Dezember 2015 genau 857 Frauen und Männer weniger arbeitslos gemeldet. Die Erwerbslosenquote lag bei 4, 4 Prozent.

Arbeitslos gemeldete Personen im Dezember 42.226

Arbeitslosenquote im Dezember 4,3 Prozent

„Es freut mich sehr, dass die günstige Entwicklung auf dem Münchner Arbeitsmarkt weiter anhält. Die Arbeitslosigkeit ist gesunken, Erwerbstätigkeit und Beschäftigung haben erneut zugenommen. Die gute konjunkturelle Entwicklung des hiesigen Arbeitsmarktes, aber auch die milde Witterung sorgte für einen nochmaligen Rückgang der Arbeitslosigkeit", so Harald Neubauer, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit München. Eisige Temperaturen würden sich vor allem auf das Baugewerbe, den Bereich Garten- Landschaftsbau sowie das Hotel- und Gaststättengewerbe auswirken. „Dank des milden Winteranfangs wurde in den witterungsabhängigen Branchen bis heute fast ohne Einschränkung gearbeitet. Die Gaststätten und Hotels nehmen das Saisongeschäft noch mit, solange das Wetter stabil bleibt. Der anstehende Wintereinbruch wird erwartungsgemäß Wirkung zeigen und einen saisonalen Anstieg der Arbeitslosigkeit zur Folge haben." erklärt Harald Neubauer.

Auf die Frage, wie sich der Münchner Arbeitsmarkt 2016 entwickeln wird, antwortet der Agenturchef: „Der Arbeitsmarkt hat sich ja 2015 wirklich gut entwickelt und ist für die anstehenden Herausforderungen bestens gerüstet. Eine der größten Herausforderungen in 2016 wird die Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt sein. Aber ich bin davon überzeugt, dass es uns, gemeinsam mit den Münchner Unternehmen, gelingen wird die bevorstehenden großen Aufgaben zu stemmen."

Im Rechtskreis SGB III (betreut von der Arbeitsagentur) sind im aktuellen Berichtsmonat 18.779 Menschen arbeitslos gemeldet, im Bereich SGB II (betreut von den Jobcentern) 23.447 Personen. In der Arbeitslosenversicherung (SGB III) hat der Anstieg der absoluten Zahl keine Auswirkung auf die Quote. Diese bleibt unverändert bei 1,9 Prozent. Prozent. In der Grundsicherung (SGB II) hat der Rückgang der absoluten Zahl (minus 1.055) eine positive Auswirkung auf die Quote. Diese sank auf im Dezember 2,4 Prozent.

Arbeitslosenquote in der Landeshauptstadt und im Landkreis München

Binnen Monatsfrist waren in der Landeshauptstadt 37.490 Personen arbeitslos, das sind 786 weniger als im November 2015. Die Arbeitslosenquote bleibt im Vergleich zum Vormonat fast unverändert bei 4,6 Prozent (November: 4,7 Prozent). Die Zahl der erwerbslosen Menschen im Landkreis München bleibt konstant. Wie im Vormonat sind 4.736 Frauen und Männer arbeitssuchend gemeldet. Auch die Arbeitslosenquote bleibt im Vergleich zum Vorjahr unverändert bei 2,7 Prozent.

Dynamik auf dem Münchner Arbeitsmarkt

Arbeitslosigkeit ist kein starres Gefüge, vielmehr gibt es unabhängig von der konjunkturellen Entwicklung viel Bewegung. Ein Blick auf die Zu- und Abgangsdaten im Dezember 2015 zeigt die hohe Dynamik auf dem Münchner Arbeitsmarkt. Im aktuellen Berichtsmonat meldeten sich 10.438 Personen arbeitslos, immerhin 1.772 weniger als im Vormonat und 1.570 weniger als im Dezember 2014. Zeitgleich konnten 11.201 Frauen und Männer die Arbeitslosigkeit beenden. Das sind 1.365 Personen weniger als im November 2015, im Vergleich zum Vorjahresmonat 716 Personen weniger.

Zahl der Kurzarbeiter leicht gestiegen

Als Hochrechnung liegen die aktuellsten Zahlen für Juli 2015 vor. Im Juli waren 40 Betriebe und 252 Beschäftigte von konjunktureller Kurzarbeit betroffen. Im Juni 2015 waren es 37 Betriebe und 160 Beschäftigte.

Rückgang der Jugendarbeitslosigkeit

Immer weniger Ältere von Arbeitslosigkeit betroffen

Die Zahl junger Menschen ohne Job sinkt weiter. Im Dezember waren im Agenturbereich München 2.379 Jugendliche zwischen 15 und 25 Jahren arbeitslos gemeldet. Im Vergleich zum November 2015 ergab sich ein Rückgang von 257. Im Vergleich zum Vorjahresmonat beziehen 263 junge Menschen weniger Arbeitslosengeld. Die Jugendarbeitslosenquote liegt im Dezember 2015 somit bei 2,5 Prozent (Vorjahr: 2,9 Prozent).

562 Jugendliche zwischen 15 und 20 Jahre waren im Dezember auf der Suche nach Arbeit. Im Vergleich zum Vormonat ist dies ein Rückgang von 53 Personen bzw. 8,6 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der arbeitslosen Jugendlichen unter 20 Jahren um 3 Personen gesunken. Die Arbeitslosenquote der unter 20-Jährigen bleibt aber mit 2,5 Prozent weiterhin sehr niedrig.

Die Zahl der älteren Arbeitslosen (50+) ist im Berichtsmonat Dezember um 98 oder 0,7 Prozent auf 13.142 Personen gesunken. Die Veränderung der absoluten Zahl zum Vormonat hat keinerlei Auswirkung auf die Arbeitslosenquote, diese bleibt unverändert bei 5,5 Prozent. Im Vorjahresmonat lag sie bei 5,7 Prozent.

Arbeitskräftenachfrage höher als im Vorjahr, aber niedriger als im November

Die Nachfrage nach neuen Mitarbeitern ist leicht zurückgegangen. Im Berichtsmonat Dezember wurden 3.512 offene Arbeitsstellen bei der Agentur für Arbeit München entgegengenommen. Das bedeutet eine Abnahme gegenüber November von 136 bzw. 3,7 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr ist dies allerdings ein Plus von 317 Arbeitsstellen und somit eine Steigerung von 9,9 Prozent. Im Stellenbestand der Agentur für Arbeit München befinden sich derzeit 11.351 Angebote. Das sind 718 weniger als im Vormonat, aber 820 Stellenangebote mehr als im Vorjahresmonat Dezember 2014. Großen Bedarf an Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen gibt es weiterhin in den sogenannten MINT-Berufen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik), im Handel und im Gesundheits- und Sozialwesen. „Wir verzeichnen zwar im Vergleich zum November einen leichten Rückgang der Arbeits-kräftenachfrage, aber der diesjährige Trend zeigt, dass die Münchner Unternehmen der Agentur im Vergleich zum Vorjahr mehr Stellen melden. Unter der kostenfreien Service-

Nummer 0800 4 5555 20 bieten wir den Betrieben an, weitere freie Stellen und das Anforderungsprofil zu melden. Der Arbeitgeber-Service berät zu allen Fragen der Personalsuche und zu Fördermöglichkeiten für Beschäftigte, die Qualifizierungsbedarf haben", so Neubauer abschließend.

Der Münchner Arbeitsmarkt 2015

Eine positive Bilanz

Im Jahresdurchschnitt 2015 waren im Agenturbezirk München 44.983 Menschen arbeitslos gemeldet, 1.009 weniger als im Vorjahr. Die durchschnittliche Jahresarbeitslosenquote betrug 4,6 Prozent, im Vorjahr lag die Quote bei 4,8 Prozent. „Der Münchner Arbeitsmarkt hat 2015 ein weiteres Erfolgsjahr erlebt. Wir hatten einen sehr dynamischen Arbeitsmarkt. Davon profitierten Arbeitslose und Arbeitgeber gleichermaßen", resümiert Harald Neubauer über das abgelaufene Jahr 2015. „Die Zahl der sozialversicherungspflichtig beschäftigen Personen in München ist Stand Juni auf 1.007.863 Menschen gestiegen. Dies ist ein neuer Höchstwert (Daten liegen der Statistik seit 30.06.1999 vor). Der Vorjahreswert wurde damit um 28.811 Beschäftigte bzw. 2,9 Prozent überschritten", erklärt Neubauer.

Arbeitslosigkeit zurückgegangen

Im Rechtskreis SGB III (Arbeitslosenversicherung) sank die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zu 2014. Der Jahresdurchschnitt verringerte sich um 680 (minus 3,3 Prozent) auf 20.165. Das entsprach einer Quote von 2,1 Prozent. Im Vorjahr lag die Quote bei 2,2 Prozent.

Im System der Grundsicherung waren 24.773 arbeitslose Frauen und Männer (minus 1,3 Prozent) gemeldet. Die Arbeitslosenquote ging von 2,6 auf 2,5 Prozent zurück.

2.113 mehr offene Stellen als im Vorjahr

Die Vermittlerinnen und Vermittler der Agentur für Arbeit München konnten im Jahresverlauf durchschnittlich 11.068 offene Arbeitsstellen im Bestand verzeichnen. Das waren 2.113 mehr als 2014. Besonders hoch war der Bedarf an Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Bereich MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik), Handel, Gesundheits- und Sozialwesen im Handel sowie im Gesundheits- und Sozialwesen.

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