Mittwoch, 13. Dezember 2017


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Zwischenbilanz nach Schlecker-Schließung

Ende September haben 21 Prozent der Ex-Schlecker-Verkäuferinnen im Agenturbezirk Leipzig einen neuen Job

Leipzig, (lifePR) - Bisher hat jede fünfte nach der Pleite gekündigte Schlecker-Mitarbeiterin wieder einen Job. Von den 202 ehemals in den Schleckerfilialen beschäftigten Frauen, die sich im Arbeitsagenturbezirk Leipzig, zu dem neben der Stadt Leipzig auch die Regionen Delitzsch, Eilenburg, Borna und Geithain gehören, fanden bis Mitte September 42 eine neue Stelle. Das entspricht einem Anteil von 20,8 Prozent.

In der ersten Phase der Entlassungen Ende März wurden 76 und in der zweiten Phase Ende Juni 126 Frauen entlassen. 134 betreut die Arbeitsagentur und das Jobcenter Leipzig. Davon sind aktuell 57 in qualifizierenden Weiterbildungen und 14 in Probetätigkeiten.

"Das Ergebnis kann sich sehen lassen", ist die Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Leipzig Elke Griese überzeugt. Über die Arbeit der letzten Wochen sagt sie: "Den Erwartungen entsprechende neue Stellen zu finden war und ist nicht einfach, aber die Frauen sind überaus motiviert eine neue Arbeit zu finden. Wir haben im Vermittlungsprozess jeder Gekündigten sehr schnell Angebote gemacht. Mit einem Angebot meinen wir nicht nur Vorschläge von freien Arbeitsstellen, sondern auch Weiterbildungen oder andere Instrumente, die eine neue Beschäftigung ermöglichen. Ganz wichtig war auch den Frauen transparent zu machen, wie der Arbeitsmarkt für sie in der Region aussieht. Wo gibt es freie Stellen, wie sind dort die Arbeitsbedingungen, wie der Lohn oder die Arbeitszeit. Damit beschäftigt man sich im Alltag eher selten. Steht man aber vor der Stellensuche, dann sind das Informationen, die über den Erfolg oder Misserfolg bei der Suche oft entscheiden. Genau über diese Informationen verfügen die Arbeitsvermittlerinnen der Arbeitsagentur und des Jobcenters. Deswegen misst sich unsere erfolgreiche Arbeit nicht allein an der unmittelbaren Vermittlung in eine neue Arbeit, sondern auch an der Beratung und Förderung."

Beispiele:

Für neue Arbeit:

41-Jährige, Filialleiterin, ab April 2012 arbeitslos, seit September 2012 neue Arbeit bei einem anderen Discounter.

28-Jährige, Verkäuferin, ab Anfang März 2012 arbeitslos, seit Ende März nach einer dreitägigen Erprobung als Servicemitarbeiterin in einem Vergnügungspark.

35-Jährige, Filialleiterin, ab April 2012 arbeitslos, nach eintägiger Erprobung bei einem anderen namhaften Drogeriemarkt eingestellt.

für Weiterbildung:

39-Jährige, Filialleiterin, ab April 2012 arbeitslos, seit September nach fehlgeschlagenen Vermittlungsversuchen, Förderung der Weiterbildung auf dem Gebiet der Buchhaltung.

30-Jährige, Verkäuferin in Elternzeit, ab Juni 2012 arbeitslos, seit September 2012 Förderung der Qualifizierung für zwei Jahre zur Personaldienstleistungskauffrau.

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