Der Arbeitsmarkt im November 2013

(lifePR) ( Leipzig, )
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- Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vormonat zurück gegangen
- 305 Menschen weniger als im Oktober arbeitslos
- im zweiten Monat ist die Arbeitslosigkeit höher als im jeweiligen Vorjahresmonat
- Arbeitslosenquote gesunken, Rückgang von 10,3 auf 10,2 Prozent, vor einem Jahr waren es noch 10,3 Prozent
- Zugang an freien Arbeitsstellen leicht angewachsen

Entwicklung des Arbeitsmarktes

Im November sank die Zahl der arbeitslosen Menschen in Leipzig weiter. "Diese Entwicklung im November ist positiv, weniger erfreulich ist, dass die Arbeitslosenzahl, wie auch schon im Oktober, höher ist als voriges Jahr um diese Zeit", so die Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Leipzig Elke Griese zu den monatlichen Arbeitsmarktzahlen der Arbeitsagentur Leipzig.

Insgesamt waren im November 2013 27.934 (Vormonat 28.239) Männer und Frauen in der Stadt Leipzig arbeitslos gemeldet. Der Rückgang in den zurückliegenden vier Wochen betrug 305 Personen. Im Vergleich zum November 2012 gab es wie im Oktober mehr Arbeitslose. Der Anstieg betrug 435 Menschen. "Letztmals war so ein Anstieg im Vergleich zum Vorjahresmonat im November des Jahres 2005 zu beobachten. Das Jahr 2005 war das Einführungsjahr der Grundsicherung. Die Zusammenführung von Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe für erwerbsfähige Menschen führte dazu, dass viele Sozialhilfeempfänger erstmals in der Arbeitslosenstatistik geführt wurden, weil sie neu in die Vermittlungsbemühungen der damaligen ARGE Leipzig einbezogen wurden. Seitdem ist die Arbeitslosigkeit von Jahr zu Jahr gesunken", so Griese.

In den einzelnen Altersgruppen gab es einheitliche Entwicklungen. Sowohl bei den jungen Menschen als auch bei den älteren fiel die Zahl der Arbeitslosen. Bei den unter 25-Jährigen lag der Rückgang bei 2,5 Prozent und bei den 50-Jährigen und Älteren bei 0,2 Prozent. Bei den jungen Arbeitslosen sank die Zahl im Vergleich zum Oktober um 67 und bei den Älteren fiel sie um 13. So zählte die Statistik im November 2.649 (+ 108 im Vergleich zum November 2012) unter 25-Jährige und 8.472 (+ 253 im Vergleich zum November 2012) Ältere.

Auch die Zahl der Langzeitarbeitslosen ist im zurückliegenden Monat in Leipzig zurückgegangen. Gegenüber dem Vormonat fiel sie um 52 auf 8.752. Im Vergleich zum November 2012 gab es 928 weniger.

Beim Zugang an offenen Arbeitsstellen verzeichnete die Arbeitsagentur Leipzig im November einen leichten Anstieg gegenüber dem Vormonat. Die Wirtschaft und die Verwaltung haben in den letzten vier Wochen 1.276 freie Stellen, das waren 42 mehr als im davor liegenden Monat (1.234) zur Besetzung gemeldet.

Zum statistischen Zähltag im November betrug die Arbeitslosenquote* in der Stadt Leipzig 10,2 Prozent (Vormonat: 10,3 Prozent). Im November 2012 lag sie noch bei 10,3 Prozent. *Die Arbeitslosenquote bezieht sich auf alle zivilen Erwerbspersonen. "Die Arbeitslosenquote ist trotz Anstieg der Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zu November 2012 weiterhin rückläufig. Das hängt mit dem gewachsenen Erwerbspersonenpotenzial in Leipzig zusammen", erklärt Griese.

Arbeitsmarktentwicklung nach Rechtskreisen SGB III und SGB II

Im Oktober waren 5.933 Menschen Rechtskreis SGB III arbeitslos gemeldet. Das waren 184 weniger als im Vormonat, aber 244 mehr als im November 2012. Im Rechtskreis SGB II waren 22.001 Menschen im Jobcenter Leipzig arbeitslos gemeldet. Das waren 121 weniger als im Oktober 2013, aber 191 mehr als vor einem Jahr. 78,8 Prozent aller arbeitslosen Leipziger wurden vom Jobcenter und 21,2 Prozent von der Arbeitsagentur Leipzig betreut. In Leipzig gab es im November 43.011 Bedarfsgemeinschaften. Das sind 110 weniger als im Vormonat und 231 mehr als im November des Vorjahres. Außerdem betreut das Jobcenter aktuell 53.587 erwerbsfähige Leistungsberechtigte. Im Vergleich zum Vormonat betrug der Rückgang 130 und im Vergleich zum Vorjahr 67 Personen.

Prognose

"Im Dezember müssen wir mit einer steigenden Arbeitslosigkeit rechnen. Wie stark diese sein wird, das hängt nicht zuletzt auch vom Einzug des Winters ab", prognostiziert Griese zum Schluss.
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