Sonntag, 22. Oktober 2017


  • Pressemitteilung BoxID 160495

Der Arbeitsmarkt im April 2010

Leipzig, (lifePR) - .
- Rückgang der Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vormonat (- 1.212)
- Rückgang der Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vorjahr (-5.229)
- 8,6 Prozent weniger Arbeitslose als vor einem Jahr
- Arbeitslosenquote jetzt bei 14,0 Prozent (Vormonat 14,3 Prozent, Vorjahresmärz 15,4 Prozent)
- Arbeitskräftenachfrage steigt weiter deutlich an

Im April 2010 waren 55.351 (April 2009 waren es 60.580) Arbeitslose im Agenturbezirk Leipzig, mit seinen Geschäftsstellen Delitzsch, Eilenburg, Borna und Geithain gemeldet.

"Um 1.212 ist die Zahl der Arbeitslosen gegenüber dem März kräftig gesunken. So ist der Frühling auf dem Arbeitsmarkt im April angekommen", beginnt der Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Leipzig Wolfgang Steinherr die monatliche Pressekonferenz der Arbeitsagentur und der ARGE Leipzig zur Bewegung auf dem Arbeitsmarkt.

Gegenüber dem April 2009 sieht der Vergleich sogar noch besser aus. "Heute gibt es 5.229 oder 8,6 Prozent weniger Arbeitslose in unserem Agenturbezirk. Das ist eine sehr positive Entwicklung", wertet Steinherr.

Weniger positiv war die Entwicklung in der Stadt Leipzig. Dort stieg die Zahl im Vergleich zum Vormonat um 252 auf 37.758 an, im Vergleich zum April 2009 sank sie jedoch um 2.864 oder 7,1 Prozent.

"Besonders erfreulich ist, dass die Zahlen im Agenturbezirk in beiden Rechtskreisen sanken", so Steinherr weiter. Sowohl im Rechtskreis SGB III ging die Zahl der Arbeitslosen von März auf den April von 13.877 auf 12.744 zurück, als auch im SGB II fiel die Zahl von 42.686 auf 42.607.

Die Arbeitslosenzahl von 55.351 entsprach einer Arbeitslosenquote von 14,0 Prozent (im April 2009 lag die Quote bei 15,4 Prozent). Im Vergleich zum März 2010 gab es einen Rückgang um 0,3 Prozentpunkte.

Auch die Entwicklungen in den einzelnen Altersstrukturen waren im zurückliegenden Monat vom Rückgang geprägt. Die Arbeitslosenzahl bei den unter 25-jährigen fiel um 419 auf nun 5.792. Das waren 1.115 weniger als vor einem Jahr. Die Zahl der 55 bis unter 65-Jährigen stieg um 66 zum Vormonat auf 8.969. Das waren 94 mehr als im April 2009.

Auch die Zahl der Langzeitarbeitslosen stieg gegenüber dem Vormonat um 244. Im Vergleich zum März 2009 um sank sie jedoch um 2.097. Im April waren es 20.967. Damit waren 37,9 Prozent aller Arbeitslosen langzeitarbeitslos.

Im Vergleich der Geschäftsstellenbereiche des Agenturbezirkes Leipzig hatte die Hauptagentur Leipzig mit 14,8 Prozent (Vormonat 14,7 Prozent und Vorjahresmonat 16,1 Prozent) die höchste Arbeitslosenquote. Die Quote in der Geschäftstelle Eilenburg lag bei 13,2 Prozent (Vormonat 14,2 Prozent und Vorjahresmonat 14,5 Prozent), in Borna bei 12,5 Prozent (Vormonat 13,7 Prozent und Vorjahresmonat 14,0 Prozent), in Delitzsch bei 12,7 Prozent (Vormonat 13,3 Prozent und Vorjahresmonat 14,1 Prozent) und in Geithain bei 11,0 Prozent (Vormonat 12,9 Prozent und Vorjahresmonat 13,6 Prozent).* Die Arbeitslosenquoten beziehen sich auf alle zivilen Erwerbspersonen.

Beim Zugang an offenen Stellen auf dem ersten Arbeitsmarkt verzeichnete der Agenturbezirk im April mit 1.895 gemeldeten Stellen (März 2010: 1.505, Februar 2010: 1.255) einen weiteren deutlichen Anstieg. "Die Arbeitskräftenachfrage steigt nun schon den vierten Monat hintereinander an. Das ist ein gutes Zeichen für eine normale saisonale Entwicklung", so Steinherr über die Entwicklung der freien Arbeitsplätze.

Auch im April 2010 zeigte der Arbeitsmarkt seine Dynamik. Im zurückliegenden Monat mussten sich 10.905 (Vormonat 9.913) Menschen im Agenturbezirk arbeitslos melden. Das waren 992 mehr als im Vormonat. Für 12.141 (Vormonat 10.599) Personen, das waren 1.542 mehr als im Vormonat und 1.015 mehr als im April 2009, endete die Arbeitslosigkeit im zurückliegenden Monat. Dieses zeigt welche große Dynamik auch unter den gegenwärtigen Bedingungen auf dem Arbeitsmarkt herrschte.

"Resümierend kann ich sagen, dass die Arbeitsmarktentwicklung im April 2010 eine durchaus typische ist. Wenn diese Entwicklung normal weiter verläuft, dann wird die Arbeitslosenzahl auch im Mai sinken und der Stellenzugang weiter anwachsen", so Steinherr zum Abschluss.

www.arbeitsagentur.de

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