Montag, 21. Mai 2018


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"Chancenlos gleich teilnahmslos - müssen Jugendliche auf der Strecke bleiben?"

4. Jugendkonferenz der Arbeitsgemeinschaft Leipziger Land

Leipzig, (lifePR) - Unter diesem Motto veranstaltet die Arbeitsgemeinschaft Leipziger Land am 21. April 2009, im Kultur- und Kongresscenter Böhlen, ihre 4. Jugendkonferenz. Dabei geht es in diesem Jahr schwerpunktmäßig um diejenigen jungen Männer und Frauen, deren Start in das Berufsleben sich aus unterschiedlichsten Gründen besonders schwierig gestaltet und die an den Anforderungen der Arbeitswelt zu scheitern drohen. "Wir wollen diese jungen Menschen unter Ausnutzung aller vorhandenen Ressourcen im gesamten Landkreis Leipzig stärken", so Peter Krüger, Chef der Arbeitsgemeinschaft Leipziger Land. "Deshalb freut es mich sehr, dass auch viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem ehemaligen Muldentalkreis ihr Erscheinen zugesichert haben."

"Ziel der Arbeitsgemeinschaft Leipziger Land ist die berufliche Integration von Jugendlichen, die nur bei einer stabilen sozialen Situation möglich scheint. Schwerpunkt der zukünftigen Aktivitäten aller Beteiligten muss die Schaffung einer Einheit von sozialer und beruflicher Integration sein. Die Beteiligten sind nicht nur die Arbeitsgemeinschaft Leipziger Land, Jugend- und Sozialamt, die freien Träger der Jugendhilfe oder Schulen, sondern ebenso die Parteien, die unterschiedlichsten Einrichtungen der Schuldner,- Drogen- und Suchtberatung und die Arbeitgeber- und Arbeitnehmervereinigungen", so Krüger weiter.

Erkenntnisse, die die Maßnahmeträger aus ihrer täglichen Arbeit ziehen, müssen zwingend weiterführende Aktivitäten auslösen. Bei Schuldenproblemen und einer Schuldenberatung, Suchtproblemen und eine Suchtberatung, psychosozialen Auffälligkeiten und einer entsprechende Behandlung etc. muss die Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten noch verbessert werden.

Dort wo es notwendig ist, muss den Jugendlichen die Möglichkeit gegeben werden, aus ihrem Umfeld "auszusteigen". Die Maßnahmeinhalte müssen jugendgemäß gestaltet werden. Soweit möglich sollten sie in Verbindung von Beschäftigung und Wissensaneignung erfolgen. Notwendig sind sinnvolle Tätigkeiten und Einsatzfelder, die eine Nähe zum ersten Arbeitsmarkt erkennen lassen. Jugendliche wollen "gebraucht werden", Ergebnisse vorweisen können. Die gesetzlichen Möglichkeiten dafür bestehen.

Zur Jugendkonferenz werden verschiedenste Akteure über bewährte Konzepte und neue Ideen der beruflichen und sozialen Integration arbeitsloser Jugendlicher aus Theorie und Praxis berichten.

Im Monat März 2009 waren im Gebiet der Arbeitsgemeinschaft Leipziger Land 1.229 junge Menschen bis zu einem Alter von 25 Jahren ohne Arbeit. Davon wurden 739 von der Arbeitsgemeinschaft Leipziger Land und 490 von der Arbeitsagentur Leipzig betreut. Die Zahl der arbeitslosen unter 20-jährigen Jugendlichen lag im März 2009 bei insgesamt 168, deren Betreuung sich auf 107 seitens der Arbeitsgemeinschaft Leipziger Land und 61 seitens der Agentur verteilt.

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