Der Arbeitsmarkt in Hamm und im Kreis Unna

Frühjahrsbelebung lässt Arbeitslosenzahlen nicht überall sinken - große regionale Unterschiede

(lifePR) ( Hamm, )
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- Der Arbeitsmarkt in Hamm

Die Entwicklung
In der Stadt Hamm hat sich die Frühjahrsbelebung nicht so stark bemerkbar gemacht wie erwartet. Die Zahl der Arbeitslosen stieg im März sogar geringfügig um 14 auf 7.992. Die Arbeitslosenquote von 8,6 Prozent blieb dabei unverändert. Vor zwölf Monaten lag sie noch bei 8,9 Prozent.

Arbeitslosenversicherung und Grundsicherung zeigten im März höchst unterschiedliche Entwicklungen: 1.750 Arbeitslose waren Ende des Monats bei der Arbeitsagentur gemeldet (69 oder 3,8 Prozent weniger als im Vormonat), und 6.242 wurden durch das Kommunale Jobcenter betreut (83 oder 1,3 Prozent mehr). Im Vorjahresvergleich war es genau andersrum: Während bei der Arbeitsagentur 126 oder 7,8 Prozent mehr Erwerbslose gemeldet waren als im März des letzten Jahres, wurde der Vorjahresstand der vom Jobcenter betreuten Arbeitslosen um 242 oder 3,7 Prozent unterschritten. Im Ergebnis gibt es damit in der Stadt Hamm aktuell 116 Arbeitslose weniger als vor einem Jahr.

„Nach der guten Entwicklung im Vormonat hat es im März einen unerwarteten kleinen Anstieg der Arbeitslosigkeit gegeben. Das liegt insbesondere an den steigenden Zahlen in der Grundsicherung, die aktuell den Ausschlag geben. Diese erklären sich primär durch zahlreiche Arbeitslosmeldungen nach beendeten Maßnahmeteilnahmen, insbesondere von Frauen“, fasst Thomas Helm, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Hamm, die Tendenzen auf dem Arbeitsmarkt zusammen. „Wegen der weiterhin hohen Nachfrage nach Fachkräften werden viele aber nur vorübergehend arbeitslos sein. Allein im Berichtsmonat wurden wieder über 500 neue Stellen gemeldet. Überhaupt gibt es bei den Arbeitsplätzen eine sehr gute Entwicklung. Inzwischen sind es in Hamm rund 60 400 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, fast 2000 mehr als vor einem Jahr.“

Helm rechnet für April damit, dass die saisonale Belebung wieder mehr zum Tragen kommt, mit leichten Abstrichen wegen der bevorstehenden Osterferien.

Unterbeschäftigung
Registrierte Arbeitslose und nicht arbeitslose, aber statistisch arbeitsuchende Menschen, die an einer Maßnahme der Arbeitsmarktpolitik teilnehmen oder kurzzeitig arbeitsunfähig sind, werden gemeinsam als Unterbeschäftigte bezeichnet. Die Zahl der Unterbeschäftigten weist vor allem die Wirkung von arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen auf die Arbeitslosenstatistik nach. Im März stieg die Unterbeschäftigung mit 11.156 Personen leicht an. Vor genau einem Jahr waren es 491 mehr.

Zu- und Abgänge aus dem ersten Arbeitsmarkt
Der Arbeitsmarkt ist durch seine Zu- und Abgänge sehr dynamisch. Aus diesem Grund haben sie bei der Analyse der Entwicklung des Arbeitsmarktes eine besondere Bedeutung.
Nach einer Beschäftigung am ersten Arbeitsmarkt meldeten sich im März 566 Personen neu arbeitslos, 30 mehr als im Februar und 61 mehr (+12,1 Prozent) mehr als vor zwölf Monaten. Gleichzeitig meldeten sich in der Stadt Hamm 586 Personen in Beschäftigung ab, 214 (57,5 Prozent) mehr als im Vormonat und 127 oder 27,7 Prozent mehr als vor genau einem Jahr.

Entwicklung in einzelnen Personenkreisen
Die Zahl der ausländischen Arbeitslosen stieg im März leicht an. Mit 2.678 waren es 20 Personen oder 0,8 Prozent mehr als im Vormonat. In Relation zum Vorjahresmonat war dies ein Rückgang um 76 Personen oder 2,8 Prozent. Die Gesamtzahl von Personen im Kontext von Fluchtmigration lag im Berichtsmonat bei 558 geflüchteten Menschen, 25 mehr als im Februar.

Bei den jungen Arbeitslosen gab es im Vormonatsvergleich einen Anstieg um 20 (+2,8 Prozent) auf 725 Jugendliche. Im März 2018 gab es hier 33 Arbeitslose mehr. Somit nahm die Jugend-arbeitslosigkeit im Vorjahresvergleich um 4,4 Prozent ab.

Bei den Älteren war die aktuelle Veränderung im Ergebnis zum Monatsende etwas geringer. Mit 1.209 über 55-jährigen Arbeitslosen waren es 24 oder 1,9 Prozent weniger als im Februar. Auch im Vergleich zum Vorjahresmonat sank ihre Zahl geringfügig um 16 Personen (-1,3 Prozent).

Die Zahl der Langzeitarbeitslosen in Hamm ging mit aktuell 3.605 Personen um 58 (-1,6 Prozent) zurück. Im Vorjahresvergleich war dies hingegen ein leichter Anstieg um 50 Personen (+1,4 Prozent).

Bei den Arbeitslosen mit Schwerbehinderung konnte ein weiterer Rückgang verzeichnet werden, und zwar um 13 (-2,3 Prozent) auf 564. Dies waren außerdem 61 (-9,8 Prozent) weniger als im Vorjahresmonat.

Geflüchtete Menschen am Arbeitsmarkt
Die Zahl der Arbeitslosen mit Fluchthintergrund in der Stadt Hamm stieg im März um 25 Personen auf jetzt 558. Somit haben aktuell 6,7 Prozent aller Arbeitslosen einen Kontext von Fluchtmigration.
Weiterhin waren Syrer (287 Personen) und Iraker (78 Personen) die am häufigsten vertretenen Nationalitäten. Weitere 32 der arbeitslosen Geflüchteten kamen aus der Balkanregion. 329 der arbeitslosen Flüchtlinge (59,0 Prozent) in Hamm sind Männer. Als arbeitsuchend waren im März 1.072 geflüchtete Menschen gemeldet, 12 weniger als im Vormonat.

Die geflüchteten Menschen sind im Durchschnitt relativ jung. 71 Arbeitslose (12,7 Prozent) sind zwischen 15 und 25 Jahre alt, 184 Menschen (33,0 Prozent) zwischen 25 und 35 Jahre. Zwischen 35 und 45 Jahre alt sind 155 Menschen (27,8 Prozent).

Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung (Rechtskreis SGB III)
Arbeitslosigkeit
Ende März waren 1.750 Arbeitslose bei der Agentur für Arbeit Hamm gemeldet, 69 Personen oder 3,8 Prozent weniger als im Vormonat. Gleichzeitig waren es aber 126 (+7,8 Prozent) mehr als vor einem Jahr.

Bei der Jugendarbeitslosigkeit (15 bis 25 Jahre) gab es im Berichtsmonat einen Rückgang um 20 (-8,6 Prozent) auf 212. Im Jahresvergleich waren es 16 junge Arbeitslose mehr (+8,2 Prozent).

Die Zahl der Arbeitslosen, die das 55. Lebensjahr überschritten haben, verringerte sich um neun (-1,9 Prozent) auf 455. Im Vergleich zum Vorjahr waren es sieben Personen (+1,6 Prozent) mehr.

Bei den Langzeitarbeitslosen gab es im Bereich der Arbeitslosenversicherung mit 145 Personen einen marginalen Rückgang um eine Person oder 0,7 Prozent. In Relation zu März 2018 waren es lediglich sechs oder 4,3 Prozent mehr.

405 Erwerbslose sind Migranten, neun weniger als im Vormonat (-2,2 Prozent) und 24 ausländische Arbeitslose mehr als vor einem Jahr (+6,3 Prozent).

Arbeitskräftenachfrage
Der Bestand an gemeldeten Arbeitsstellen ist im März um 110 Stellen (+6,4 Prozent) auf 1.824 gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind dies 357 Stellen oder ein knappes Viertel (+24,3 Prozent) mehr.
Die Unternehmen meldeten im Berichtsmonat 503 neue Arbeitsstellen, 23 weniger als im Februar (-4,4 Prozent), zugleich 72 Stellen oder 16,7 Prozent mehr als vor zwölf Monaten.

Beschäftigungsentwicklung
Die Beschäftigungsentwicklung war sehr gut: Nach den neuesten Daten gibt es in der Stadt Hamm insgesamt rund 60 400 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, fast 2000 oder 3,3 Prozent mehr als ein Jahr zuvor und sogar 10,5 Prozent mehr als vor fünf Jahren.

Entwicklung in der Grundsicherung (Beitrag des Kommunalen Jobcenters Hamm)
Im Kommunalen Jobcenter der Stadt Hamm waren im März 2019 insgesamt 6.242 Personen arbeitslos gemeldet. Damit verzeichnete das Jobcenter im Berichtsmonat einen Anstieg der Arbeitslosenzahl um 1,3 Prozent (+83 Personen) gegenüber dem Vormonat. Im Vorjahresvergleich sank die Arbeitslosigkeit um 3,7 Prozent (-242 Personen). Die Arbeitslosenquote im Rechtskreis des SGB II lag im März 2019 bei 6,7 Prozent - im Februar 2019 betrug sie 6,6 Prozent.

Die Arbeitslosenzahl der im Kommunalen Jobcenter betreuten Männer und Frauen entwickelte sich unterschiedlich. Bei den männlichen Arbeitslosen war im Berichtsmonat lediglich ein Plus von einer Person zu verzeichnen. Die Arbeitslosigkeit bei den Frauen stieg um 2,8 Prozent (+82 Personen). Im Vergleich zum März 2018 war bei den Frauen ein Rückgang um 3,3 Prozent (-102 Personen) festzustellen, während die Zahl der arbeitslosen Männer gegenüber dem Vorjahr um 4,1 Prozent (-140 Personen) sank.

Bezogen auf die Altersgruppen war im Berichtsmonat bei den jüngeren Arbeitslosen unter 25 Jahren ein Anstieg von 8,5 Prozent (+40 Personen) im Vergleich zum Vormonat zu verzeichnen.

Bei den lebensälteren Arbeitslosen ab 50 Jahren sank die Anzahl, nämlich insgesamt um 0,5 Prozent (-8 Personen).

Bei den arbeitslosen Ausländern im Bereich des SGB II verzeichnete das Kommunale Jobcenter im März 2019 einen Zuwachs. Es wurden insgesamt 2.273 Arbeitslose ohne deutschen Pass gezählt, das sind 1,3 Prozent (+29 Personen) mehr als im Februar 2019. Der Vorjahresvergleich zeigt einen deutlichen Rückgang in dieser Personengruppe, und zwar um 4,2 Prozent (-100 Personen).

Die Branchenexperten des Unternehmerservice im Kommunalen Jobcenter registrierten im Berichtsmonat erneut eine hohe Nachfrage nach Handwerkerinnen und Handwerkern, insbesondere aus dem Baubereich. Außerdem werden Beschäftigte für einen Einsatz in der Logistik, Pflege und Zeitarbeit gesucht. Auch Kaufleute wurden im Berichtsmonat wieder nachgefragt.

Der Arbeitsmarkt im Kreis Unna

Die Entwicklung
Im Kreis Unna sank der Bestand an gemeldeten Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat um 348 auf 14.491. Im Vergleich zu März 2018 ging die Arbeitslosigkeit um 798 Personen (-5,2 Prozent) zurück. Die Arbeitslosenquote reduzierte sich im Berichtsmonat auf 6,9 Prozent und damit um 0,1 Punkte gegenüber dem Vormonat.

„Nachdem schon im Februar an den Abwärtstrend aus dem letzten Jahr angeknüpft werden konnte, unterbietet der März sogar wieder die 7-Prozent-Marke im Kreis Unna“, bilanziert Agenturchef Thomas Helm die aktuelle Entwicklung. Besonders der Vergleich mit dem Vorjahr spricht für Helm eine deutliche Sprache: „Heute sind fast 800 Menschen weniger von Arbeitslosigkeit betroffen, das ist für die Dauer eines Jahres ein guter Erfolg, und bisher ist kein Ende dieser Entwicklung in Sicht.“ Dem Arbeitsmarktexperten ist es wichtig zu betonen, dass es sich dabei um eine echte Verbesserung für die Menschen im Kreis Unna handelt: „Heute üben knapp 2.800 Menschen mehr eine sozialversicherungspflichtige Tätigkeit aus als noch vor einem Jahr. Auch wenn es sich im kollektiven Gedächtnis eingebrannt hat, dass im Ruhrgebiet Massenarbeitslosigkeit herrscht: Wir müssen uns einfach daran gewöhnen, dass dies der Vergangenheit angehört und stattdessen viel bewusster zur Kenntnis nehmen, dass wir es immer mehr mit einer starken Wirtschaft zu tun haben.“

Unterbeschäftigung
Personen, die an arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen teilnehmen oder sich in einer kurzfristigen Arbeitsunfähigkeit befinden, zählen in der Regel als unterbeschäftigt. Im aktuellen Berichtsmonat wurden insgesamt 19.637 Unterbeschäftigte im Kreis gezählt – das sind 337 Personen (-1,7 Prozent) weniger als im Monat zuvor. Im Vorjahr waren noch 1.629 Personen (+7,7 Prozent) mehr unterbeschäftigt. Die aktuelle Unterbeschäftigungsquote liegt bei 9,1 Prozent.

Zu- und Abgänge auf dem ersten Arbeitsmarkt
Durch die Zu- und Abgänge in bzw. aus Arbeitslosigkeit kommt es zu einer erheblichen Fluktuation. Besonders die Veränderungen, die mit dem ersten Arbeitsmarkt zusammenhängen, lassen Rückschlüsse auf betriebliche Veränderungen zu.

Im Berichtsmonat meldeten sich 977 Personen aus Erwerbstätigkeit neu oder erneut arbeitslos. Im Vergleich zum Vormonat waren das 55 Personen (-5,3 Prozent) weniger. Im Vergleich zu März 2018 waren es 51 Personen (-5,0 Prozent) weniger.

Gleichzeitig beendeten im Berichtsmonat 1.105 Personen ihre Arbeitslosigkeit zu Gunsten einer Erwerbstätigkeit und damit 97 weniger als im Vormonat (-8,1 Prozent). Im Vergleich zum Vorjahr waren es 143 Personen (+14,9 Prozent) mehr, die eine neue Beschäftigung aufnehmen konnten.

Entwicklung in einzelnen Personenkreisen
Im Kreis Unna leben derzeit 955 Arbeitslose, die das 25. Lebensjahr noch nicht erreicht haben. Die Anzahl der jungen Arbeitslosen sank um 123 (-11,4 Prozent). Im Vorjahresvergleich ist der Bestand um 121 Jugendliche (-11,2 Prozent) gesunken.

Gut ein Fünftel aller Arbeitslosen hat das 55. Lebensjahr überschritten. Im März wurden 3.126 ältere Arbeitslose in den Arbeitsagenturen und dem Jobcenter im Kreis Unna gemeldet. Dies entspricht einem Rückgang um 51 Personen gegenüber dem Vormonat (-1,6 Prozent). Vor zwölf Monaten gab es 42 ältere Arbeitslose (+1,3 Prozent) mehr.

Aus der Statistik geht hervor, dass 3.638 Arbeitslose keinen deutschen Pass haben. Das sind 77 Arbeitslose (-2,1 Prozent) weniger als im Vormonat. Im März 2018 waren sechs ausländische Arbeitslose (-0,2 Prozent) weniger gemeldet. Neben dieser statistischen Auswertung weist eine weitere Erhebung Daten über Personen im Kontext von Fluchtmigration aus. Im Berichtsmonat liegt der Bestand bei 1.037 geflüchteten arbeitslosen Menschen.

Die Langzeitarbeitslosigkeit verringerte sich im Berichtsmonat um 31 Personen (-0,6 Prozent) auf 5.531. Im Vorjahresvergleich sind das 561 Personen (-9,2 Prozent) weniger.

Im Berichtsmonat verringerte sich die Anzahl der Arbeitslosen mit Behinderung um 32 (-2,3 Prozent) auf 1.352. Im Vergleich zum Vorjahr verringerte sich der Bestand um 35 (-2,5 Prozent).

Geflüchtete Menschen am Arbeitsmarkt
Im Vergleich zum Vormonat sank im März die Zahl der arbeitslosen geflüchteten Menschen im Kreis Unna um 33 auf 1.037. Damit hatten im Berichtsmonat 7,2 Prozent aller Arbeitslosen im Kreis Unna einen Fluchthintergrund. Als arbeitsuchend waren 2.417 geflüchtete Menschen gemeldet. Viele von ihnen belegen derzeit ein Programm zur beruflichen Eingliederung.

Die größte Gruppe unter den arbeitslosen Geflüchteten bildeten 583 Menschen mit syrischer Staatsangehörigkeit, gefolgt von 91 aus dem Balkan, 79 aus dem Irak und 52 Afghaninnen und Afghanen. Insgesamt 64,2 Prozent waren Männer. Die geflüchteten Menschen waren im Durchschnitt vergleichsweise jung: 118 (11,4 Prozent) zwischen 15 und 25 Jahre, 366 (35,3 Prozent) zwischen 25 und 35 Jahre und 299 (28,8 Prozent) zwischen 35 und 45 Jahre.

Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung (Rechtskreis SGB III)
Bei der Agentur für Arbeit waren 3.982 Arbeitslose gemeldet, 239 (-5,7 Prozent) weniger als im Vormonat. Im Vorjahresvergleich sind es 50 Personen (-1,2 Prozent) weniger.

Entwicklung in der Grundsicherung (Rechtskreis SGB II)
Das Jobcenter Kreis Unna vermeldet im Vergleich zum Vormonat mit 10.509 Arbeitslosen einen leichten Rückgang der Arbeitslosenzahlen für März 2019 (-1,0 Prozent). Besonders lebensältere und ausländische Kunden des Jobcenters Kreis Unna konnten vermehrt in Arbeit vermittelt werden. Hierzu Uwe Ringelsiep, Geschäftsführer des Jobcenters Kreis Unna: „Die weiterhin gute Konjunktur ermöglichte in diesem Monat all unseren Bewerbergruppen gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Ich rechne auch im kommenden Monat mit einem kontinuierlichen Rückgang der Arbeitslosenzahlen.“ Im Vergleich zum Vorjahresmonat reduzierte sich die Arbeitslosenzahl gar um 6,6 Prozent (-748).

Entwicklung in den zehn Kommunen des Kreises
In neun von zehn Kommunen des Kreises Unna konnte Arbeitslosigkeit im vergangenen Monat abgebaut werden. Den prozentual stärksten Rückgang verzeichnete Bönen (-7,8 Prozent bzw. 52 auf 616). Danach folgen Holzwickede (-5,4 Prozent bzw. 26 auf 458), Unna (-3,1 Prozent bzw. 58 auf 1.808), Kamen (-3,1 Prozent bzw. 49 auf 1.554), Werne (-3,0 Prozent bzw. 24 auf 788), Lünen (-2,3 Prozent bzw. 102 auf 4.415), Selm (-1,8 Prozent bzw. 16 auf 859), Fröndenberg (-1,3 Prozent bzw. sieben auf 537) und Bergkamen (-1,1 Prozent bzw. 25 auf 2.174). In Schwerte stieg die Arbeitslosigkeit um 0,9 Prozent bzw. 11 auf 1.282.

Arbeitskräftenachfrage
Der Bestand an Arbeitsstellen sank im März um 191 (-5,0 Prozent) auf 3.615. Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren es 33 Arbeitsstellen (-0,9 Prozent) weniger. Arbeitgeber meldeten im Berichtsmonat 1.004 neue Arbeitsstellen, 86 (-7,9 Prozent) weniger als im März vor einem Jahr.
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