Samstag, 23. September 2017


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Halbjahresbilanz zur Situation auf dem Ausbildungsstellenmarkt im Bezirk der Agentur für Arbeit Dresden

11,5 Prozent weniger Bewerber/ Ausbildungsplatzangebot entspricht annähernd dem des Vorjahres

Dresden, (lifePR) - Zur Halbjahresbilanz am Ausbildungsstellenmarkt hat sich im Vergleich zum Vorjahr auf Seiten der gemeldeten Bewerber erneut eine Reduzierung ergeben, wenn auch nicht mehr so deutlich wie im Vorjahr.

Von Oktober 2009 bis März dieses Jahres waren der Arbeitsagentur Dresden 1.490 Jugendliche als Bewerber um eine betriebliche Ausbildungsstelle gemeldet. Das sind 193 Jugendliche oder 11,5 Prozent weniger Bewerber als vor einem Jahr. Aktuell suchen davon noch 1.041 junge Menschen einen Ausbildungsplatz oder haben sich noch nicht endgültig entschieden.

Gemessen an den diesjährigen Schulabgängern allgemeinbildender Schulen in Dresden habt sich bisher lediglich die Hälfte (50,1 Prozent) als Bewerber für eine Ausbildungsstelle gemeldet.

Auf der anderen Seite des Ausbildungsmarktes wurden bisher von Unternehmen der Region 2.345 Ausbildungsstellen gemeldet worden, das sind 8 oder 0,3 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Zum jetzigen Zeitpunkt sind noch 1.802 Ausbildungsstellen unbesetzt.

"Die Chancen für die Jugendlichen haben sich - gemessen an den reinen Zahlen - deutlich verbessert. Trotzdem werden nicht alle Ausbildungsstellen besetzt werden können und nicht jeder Ausbildungswunsch der Bewerber wird sich realisieren lassen." kommentiert Thomas Wünsche, Leiter der Agentur für Arbeit Dresden, die aktuelle Bilanz. "Die Erfahrung hat gezeigt, dass sich die Unternehmen oft noch zu sehr von reinen Zeugnisnoten leiten lassen - der angehende Tischler muss nicht in erster Linie ein Sprachengenie sein.

Andererseits wird immer deutlicher, dass die Ausbildungsuchenden nicht immer den von den Arbeitgebern gewünschten Anforderungen gerecht werden können oder sich zu sehr auf herkömmliche und bekannte Berufe konzentrieren, ohne Alternativen in Erwägung gezogen zu haben.

Da besteht eindeutig noch großer Beratungsbedarf, den die Spezialisten der Berufsberatung in persönlichen Beratungen decken können. Jeder, der noch ohne Lehrvertrag ist, sollte diese Möglichkeit nutzen, denn es gibt noch viele interessante Ausbildungsstellen, die auf den richtigen Azubi warten" so Wünsche weiter.

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