Montag, 19. Februar 2018


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Schul- und Ausbildungsende lässt Arbeitslosenzahlen steigen

Arbeitsmarkt im Juli

Chemnitz, (lifePR) - In den letzten vier Wochen ist die Arbeitslosigkeit in Chemnitz leicht gestiegen. Mit einer Arbeitslosenquote von 8,4 Prozent waren insgesamt 10.413 Frauen und Männer in der Region arbeitslos gemeldet. Das sind 251 mehr Menschen als im Juni. Im Vergleich zum Juli 2015 waren 773 weniger Menschen arbeitslos. Zum Vergleich: Die Arbeitslosenquote lag im Vormonat bei 8,2 Prozent und vor einem Jahr bei 9 Prozent.

Insgesamt gibt es in der kreisfreien Stadt Chemnitz 2.597 freie Stellen. Allein im Juli wurden dem gemeinsamen Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit und des Jobcenters insgesamt 708 Offerten gemeldet. Die meisten von ihnen kamen aus der Zeitarbeit, der Verwaltung, dem Handel, dem Gesundheits- und Sozialwesen sowie aus dem Verarbeitenden Gewerbe.

„Die Arbeitslosigkeit ist im Juli aus jahreszeitlichen Gründen gestiegen. Das liegt zu großen Teilen am Schul- und Ausbildungsende, wo sich verstärkt junge Menschen arbeitslos melden mussten. Darüber hinaus führten auch zum Quartalsende auslaufende Befristungen zu einer Zunahme der Arbeitslosmeldungen. Diese Entwicklung ist jedes Jahr um diese Zeit wieder zu beobachten und kein Zeichen für eine Trendwende. Der Chemnitzer Arbeitsmarkt ist stabil und robust und zeigt sich aufnahmefähig. Nach dem Ferienende werden Betriebe wieder in größeren Umfang einstellen, denn die Fachkräftebedarfe der Unternehmen sind hoch. Gern berät unser gemeinsamer Arbeitgeberservice interessierte Firmen und informiert dabei auch zu etwaigen Fördermöglichkeiten“, sagte Corinna Burkhardt, operative Geschäftsführerin der Agentur für Arbeit Chemnitz, anlässlich der Bekanntgabe der neuen Arbeitsmarktzahlen.

Ausbildungsmarkt

Auf dem Ausbildungsmarkt in Chemnitz beginnt jetzt zwei Monate vor Ausbildungsbeginn die heiße Phase. Viele Bewerber entscheiden sich jetzt für einen Ausbildungsplatz und auch Arbeitgeber werden zunehmend fündig. In Chemnitz sind aktuell noch 336 Ausbildungsstellen zu besetzen. Dem gegenüber stehen 227 Bewerber, die mit Hilfe der Berufsberatung einen Ausbildungsplatz suchen. „Arbeitgeber, die ihre freien Ausbildungsstellen bisher noch nicht besetzen konnten, sollten die Nachwuchssuche kreativ gestalten und auch schulschwächeren Bewerbern eine Chance auf Ausbildung geben. Oftmals erweisen sich diese Schüler als die besseren Praktiker. Zudem unterstützen wir hier mit geeigneten Förderinstrumenten“, sagt Burkhardt. „Jugendliche, die noch keinen Ausbildungsvertrag in der Tasche haben, sollten schnellstmöglich einen Termin im Haus der Jugend vereinbaren. Die Berater haben auch jetzt noch freie Angebote im Gepäck und interessante Lehrstellenangebote können gleich entgegengenommen werden. Die Kontaktaufnahme geht am schnellsten über die kostenlose  Service-Hotline 0800 4 5555 00 oder per E-Mail unter  Chemnitz.Berufsberatung@arbeitsagentur.de“, sagt Burkhardt.

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