Sonntag, 25. Februar 2018


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Geringer Anstieg der Arbeitslosigkeit im Februar

Chemnitz, (lifePR) - Im letzten Wintermonat Februar ist die Zahl der Arbeitslosen in Chemnitz nur noch leicht angestiegen. In der Stadt sind insgesamt 12.436 Menschen ohne Job registriert, 160 mehr als im Januar. Zur gleichen Zeit waren es im letzten Jahr noch 920 arbeitslose Chemnitzer mehr. Die Arbeitslosenquote steigt damit um 0,1 Prozentpunkte seit dem letzten Monat und beträgt aktuell 10,1 Prozent. Im Januar musste noch eine Erhöhung um 0,6 Prozentpunkte verzeichnet werden. Der saisonal bedingte Anstieg der Arbeitslosigkeit flaut nun deutlich ab.

Die Zahl der offenen Arbeitsstellen ist auf 1.945 gestiegen, ein Angebot von 112 Stellen mehr als im Vormonat. Vielfältige Stellenangebote gibt es weiterhin in den Bereichen Produktion, Verkehr und Logistik sowie Gesundheit und Soziales. Mit dem Ende der Winterperiode ist auch ein Stellenzuwachs in der Baubranche zu verzeichnen.

Angelika Hugel, die Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Chemnitz, erläutert mit Blick auf die aktuellen Arbeitsmarktzahlen: "Der saisonal bedingte Anstieg der Arbeitslosigkeit ist typisch für den Winter. Der Zuwachs an Arbeitslosen im Februar ist jedoch deutlich verhaltener als noch im Wintermonat Januar. Hier spielen besonders die Bau- und Außenberufe eine Rolle, welche in der kalten Jahreszeit nicht ausgeübt werden können. In diesen Berufen zeichnet sich Entspannung wegen des nahenden Frühlings ab. Betriebe stellen bereits ihre witterungsbedingt entlassenen Mitarbeiter wieder ein und melden zeitgleich vermehrt freie Arbeitsstellen. Insgesamt gibt es ein breites Angebot an unbesetzten Jobangeboten in Chemnitz. Knapp 2.000 offene Stellen gibt es mittlerweile und den Firmen fällt es zunehmend schwerer, passende Fachkräfte zu finden. Genau jetzt ist der beste Zeitpunkt, sich um die eigene Nachwuchsrekrutierung Gedanken zu machen. Die anstehenden Veranstaltungen in der Region zu Ausbildung und Beruf bieten dafür eine gute Plattform, denn die Auszubildenden von heute sind die Fachkräfte von morgen".

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