Montag, 18. Dezember 2017


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Frühjahrsbelebung führt zum Rückgang der Arbeitslosigk

Der sächsische Arbeitsmarkt im März 2016

Chemnitz, (lifePR) - Die Frühjahrsbelebung führt auf dem sächsischen Arbeitsmarkt zu einem Rückgang der Arbeitslosigkeit. Im März waren in Sachsen insgesamt 175.400 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 4.100 weniger als im Februar. Damit lag die Arbeitslosenquote bei 8,3 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahre waren 17.000 weniger Frauen und Männer in den Arbeitsagenturen und Jobcentern arbeitslos gemeldet. Damals lag die Arbeitslosenquote noch bei 9,1 Prozent.  

„Das Frühjahr belebt den sächsischen Arbeitsmarkt. Die Arbeiten in Außen- und Bauberufen sowie im Garten- und Landwirtschaftsbau können wieder durchgeführt werden. Das hat zum Rückgang der Arbeitslosigkeit im März geführt. Gleichzeitig haben die Unternehmen im März wieder viele freie Stellen gemeldet. Die meisten sind Vollzeit und unbefristet zu besetzen. Mit mehr als 31.000 freier Stellen ist die Arbeitskräftenachfrage so hoch wie noch nie.

Davon profitieren auch in den kommenden Monaten viele arbeitsuchende Menschen“, sagte Dr. Klaus Schuberth, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion Sachsen der Bundesagentur für Arbeit (BA).

Arbeitslosigkeit  

Die Arbeitslosigkeit ist im Monatsverlauf deutlich gesunken. Insgesamt waren im März in Sachsen 175.384 Menschen arbeitslos gemeldet, 4.096 weniger als im Februar 2016 (minus 2,3 Prozent). Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren 17.032 Menschen weniger arbeitslos (minus 8,3 Prozent).   Davon wurden 28,5 Prozent aller Arbeitslosen (50.050) im Rechtskreis SGB III von einer Agentur für Arbeit und 71,5 Prozent (125.334) im Rechtskreis SGB II von einem Träger der Grundsicherung betreut. Im Vergleich zum Vormonat sind in den Arbeitsagenturen deutlich weniger Frauen und Männer arbeitslos gemeldet. In den Jobcentern ist der Rückgang geringer. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Arbeitslosigkeit in beiden Einrichtungen deutlich zurückgegangen.   Die Arbeitslosenquote belief sich auf 8,3 Prozent und lag damit um 0,2 Prozentpunkte unter dem Vormonatsniveau. Im Bereich der Arbeitslosenversicherung lag die Arbeitslosenquote bei 2,4 und im Bereich der Grundsicherung bei 5,9 Prozent.    

Beschäftigung  

Nach ersten Hochrechnungen waren in Sachsen im Januar 2016 rund 1,532 Millionen Frauen und Männer sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Im Vergleich zum Vorjahr sind 29.200 zusätzliche Beschäftigungsverhältnisse entstanden. Damit liegt der Beschäftigungsanstieg bei 1,9 Prozent.   Den kräftigsten Beschäftigungszuwachs gab es im Sozialwesen (plus 6.600), im Bereich der wirtschaftlichen Dienstleistungen (plus 4.300) und in der Verkehrs- und Logistikbranche (plus 4.100), im Handel (plus 3.100) sowie bei technischen Dienstleistungen (plus 2.900). Aber auch im Gesundheitswesen (plus 2.400) und im Gastgewerbe (plus 1.800) sind mehr Menschen beschäftigt als noch vor einem Jahr.  

Arbeitskräftenachfrage  

Aktuell sind in den sächsischen Arbeitsagenturen und Jobcentern insgesamt 31.221 freie Stellen gemeldet. Damit lag die Arbeitskräftenachfrage im März über dem Niveau des Vormonats (plus 976 oder plus 3,2 Prozent) und um 5.619 Stellen über dem des Vorjahres (plus 21,9 Prozent).   Die meisten freien Stellen sind im Bereich der Zeitarbeit (10.448), im Verarbeitenden Gewerbe (3.393), im Gesundheits- und Sozialwesen (2.816), im Handel (2.317), im Baugewerbe (2.128), im Gastgewerbe (1.720) und in der Logistikbranche (1.300) zu besetzen.   Allein im März haben die sächsischen Unternehmen insgesamt 9.318 freie Stellen gemeldet. Das ist im Vergleich zum Vormonat ein Rückgang (minus 1.457 oder minus 13,5 Prozent). Im Vergleich zum Vorjahresmonat nahm die Zahl der neu gemeldeten Stellen um 174 (plus 1,9 Prozent) zu.   Die meisten neuen Stellen wurden im März von den Unternehmen aus der Zeitarbeit (2.822), dem Verarbeitenden Gewerbe (994), dem Gesundheits- und Sozialwesen (926), dem Handel (817), dem Baugewerbe (569) und aus der Gastronomie (516) gemeldet.   In der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit – Deutschlands größte Jobbörse – sind über eine Millionen freie Stellen veröffentlicht und können mit der Smartphone-App der Bundesagentur für Arbeit abgerufen werden. Für Sachsen werden in der Jobbörse aktuell über 52.000 freie Stellen angeboten.  

Unterbeschäftigung  

Im März 2016 haben nach ersten Hochrechnungen rund 44.400 Menschen an arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen, z.B. Weiterbildungen, Praktika in Betrieben und Beschäftigung in Arbeitsgelegenheiten, teilgenommen oder standen aus anderen Gründen (zum Beispiel Krankheit) dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung. Damit liegt die Zahl der Menschen, die dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung standen, um rund 7.600 unter dem Niveau des Vorjahresmonats.   Die Unterbeschäftigung – die Summe aus Arbeitslosen und Teilnehmern an arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen – belief sich insgesamt auf 219.773 Personen. Das ist ein Rückgang im Vergleich zum März 2015 um 24.600 oder 10,1 Prozent.   Aktuell liegt der Anteil der Arbeitslosigkeit an der Unterbeschäftigung bei 79,8 Prozent. Bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen liegt die Unterbeschäftigungsquote im März weiter bei 10,1 Prozent.

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