Freitag, 24. November 2017


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Arbeitslosigkeit geht leicht zurück

Chemnitz, (lifePR) - Der Arbeitsmarkt in Chemnitz stagniert saisonbedingt. Im Februar sind 13.310 arbeitslose Frauen und Männer gemeldet, 55 oder 0,4 Prozent weniger als im Januar. Die Arbeitslosenquote bleibt bei 10,9 Prozent. Zugelegt hat die Arbeitskräftenachfrage. Im Vergleich zum Vormonat gab es insgesamt 754 neue Jobangebote, 177 mehr als im Januar (30,7 Prozent). Die meisten neu zu besetzenden Arbeitsstellen wurden aus dem Gesundheits- und Sozialwesen, dem Handel, dem verarbeitenden Gewerbe, der Gastronomie und dem Bau gemeldet.

"Saisonbedingt bewegt sich im Februar am Arbeitsmarkt wenig. Das ist typisch für diese Jahreszeit. Freisetzungen und Neueinstellungen führen wechselseitig zu einem Austausch der Beschäftigten, aber kaum zu einem Zuwachs an Arbeitsplätzen. Die größten Bewegungen gibt es dabei im Bau, im verarbeitenden Gewerbe, dem Handel und Verkehr. Die Arbeitskräftenachfrage ist zum Vormonat gestiegen und liegt seit neun Monaten erstmals wieder über dem Vorjahresniveau. Die Besetzung dauert im Durchschnitt allerdings sieben Tage länger als vor einem Jahr, da Anforderungen bei der Stellenbesetzung häufiger nicht mit den Fähigkeiten und Kenntnissen der Arbeitsuchenden zusammenpassen. Zudem nehmen wir ein verzögertes Einstellungsverhalten wahr. Dieses Abwarten wird das Potenzial der Bewerber jedoch nicht verändern. Fakt ist, die bestgeeigneten Bewerber sind schnell vom Markt. Wir sind deshalb mit den Unternehmern der Stadt im Gespräch, um Qualifizierungsmaßnahmen nicht nur für Arbeitslose anzustoßen. Es lohnt sich auch darüber nachzudenken, bewährtes Stammpersonal weiterzubilden. Interessierte Unternehmer können sich jederzeit zu den Förderkonditionen bei uns beraten lassen", so Agenturchefin Angelika Hugel.

Unterbeschäftigung: Im Februar haben nach ersten Hochrechnungen rund 4.000 Chemnitzer an arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen, wie Weiterbildung, Praktika in Betrieben oder Beschäftigung in Arbeitsgelegenheiten, teilgenommen und damit den Arbeitsmarkt entlastet.

Insgesamt belief sich die Unterbeschäftigung - die Summe an Arbeitslosen und Teilnehmern in Maßnahmen - nach ersten Hochrechnungen auf 17.400. Damit liegt der Anteil der Arbeitslosigkeit an der Unterbeschäftigung bei 76,5 Prozent. Bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen - analog der Arbeitslosenquote - liegt die Unterbeschäftigungsquote für den Monat Februar bei 13,9 Prozent (Vorjahr 14,7 Prozent).

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