Donnerstag, 25. Mai 2017


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"Yes, Africa can!" - Afrika-Verein begrüßt Obamas Werbung für Wirtschaftsstandort Afrika

(lifePR) (Berlin/Nairobi, ) Der amerikanische Präsident Barack Obama hat seinen Besuch in Kenia genutzt, um für den Wirtschaftsstandort Afrika zu werben und die Handelsbeziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und Afrika zu stärken. Der Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft begrüßt diesen Vorstoß und appelliert an Wirtschaft und Politik hierzulande, sich stärker auf dem Nachbarkontinent zu engagieren.

"Afrika ist im Umbruch und gehört mittlerweile zu den am schnellsten wachsenden Regionen der Welt. Das hat Obama mit seinem Besuch in Kenia der Welt zu verstehen gegeben", bemerkt Stefan Liebing, Vorsitzender des Afrika-Vereins. "Trotz der zahlreichen "Baustellen" in Europa, sollte auch die Bundeskanzlerin bald mit einem Besuch des Kontinents ein starkes Zeichen setzen. Deutsche Firmen sollten ihre oft sehr zögerliche Haltung zu Engagements dort dringend überdenken."

Eine Milliarde Dollar Gründungskapital für das kommende Jahr versprach Obama auf dem Global Entrepreneurial Summit, einem Treffen von Unternehmern, jungen Erfindern und Startup-Gründern mit mehr als 1000 Teilnehmern aus über 120 Ländern. Für Liebing eine wichtige Zusage: "Je mehr Unternehmergeist geweckt wird, desto mehr Hoffnung haben gerade junge Menschen und folgen nicht irgendeiner Propaganda." Das Geld soll laut Obama durch private und öffentliche Partnerschaften zusammengetragen werden und Firmen fördern, die für die Probleme in Entwicklungs- und Schwellenländern Lösungen entwickeln.

Der amerikanische Präsident sprach aber auch der kenianischen Elite ins Gewissen. Er kritisierte vor allem die weit verbreitete Korruption. "Ein wichtiges Signal", so AV-Vorsitzender Liebing. "Nichts bremst die wirtschaftliche Entwicklung so sehr wie Korruption und Gewalt."

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