Samstag, 24. Februar 2018


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Privatsektor begrüßt deutsch-französische Zusammenarbeit in Afrika

Paris / Berlin, (lifePR) - Heute besuchen der französische und der deutsche Außenminister, Laurent Fabius und Frank-Walter Steinmeier, gemeinsam Nigeria. Im Rahmen der kurzen Visite in Abuja sprechen die beiden Politiker gemeinsam mit dem nigerianischen Staatspräsidenten Goodluck Jonathan sowie mehreren Ministern über politische und wirtschaftliche Fragen.

Hierzu erklären die Präsidenten des Conseil français des investisseurs en Afrique (CIAN) und des Afrika-Vereins der deutschen Wirtschaft e.V. (AV), Etienne Giros und Stefan Liebing:

"Wir begrüßen die enge Koordination zwischen der deutschen und der französischen Regierung zu aktuellen afrikapolitischen Fragestellungen. Es ist wichtig, dass die beiden Minister mit ihrem gemeinsamen Besuch ein Signal für eine Stärkung der wirtschaftlichen und politischen Beziehungen mit Afrika setzen."

Gerade in Zeiten, in denen die Ebola-Krise in Sierra Leone, Liberia und Guinea die öffentliche Wahrnehmung des Kontinents bestimme, sei es wichtig, auf die Chancen hinzuweisen, die die übrigen 51 afrikanischen Länder und insbesondere Nigeria weiterhin böten. Es gebe weiterhin tausende französischer und deutscher Unternehmen, die erfolgreich in Afrika tätig seien, mit steigender Tendenz, so die Vorsitzenden. Nigeria, das mittlerweile mehr als 175 Millionen Einwohnern beherbergt, ist mit einem geschätzten Bruttoinlandsprodukt von 510 Milliarden US-Dollar und einem Wachstum von 7,4 Prozent in 2013, die stärkste Volkswirtschaft des Kontinents.

Aus Anlass des Besuchs kündigten die Wirtschaftsverbände an, künftig ebenfalls enger zusammenzuarbeiten: "Die enge politische Verbindung zwischen unseren Ländern wollen wir nutzen, um noch stärker deutsche und französische Unternehmen zusammenzuführen, die gemeinsam in Afrika tätig werden können", so Giros und Liebing. In einem ersten Schritt sei geplant, eine französische Unternehmerdelegation nach Deutschland einzuladen und gemeinsam mit afrikanischen Entscheidern neue Projektvorhaben zu besprechen.

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