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Pressemitteilung BoxID: 206564 (Ärztekammer Westfalen-Lippe)
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15.000 Euro für schwarze Augen und rote Nasen

Benefizveranstaltung in der Ärztekammer Westfalen-Lippe

(lifePR) (Münster, ) Lachen ist die beste Medizin - davon ist der Arzt, Kabarettist und Bestseller-Autor Dr. Eckart von Hirschhausen überzeugt. Dass Lachen zudem frei von Nebenwirkungen ist - davon konnten sich am vergangenen Freitag 150 Gäste im Ärztehaus Münster überzeugen. Die Ärztekammer Westfalen-Lippe, die Keniahilfe e. V. und die Stiftung "Humor hilft heilen" hatten zum Benefizabend mit Eckart von Hirschhausen eingeladen. "Jeder gespendete Euro kommt der Keniahilfe und 'Humor hilft heilen' zu Gute", versicherte Dr. Theodor Windhorst, Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe. Am Ende des Abends stand die Spendenhöhe fest: Der Gesamterlös in Höhe von 15.000 Euro geht jeweils zur Hälfte an die "Keniahilfe e. V." und an die Hirschhausen-Stiftung "Humor hilft heilen".

Die Clownsnase, Symbol der Stiftung "Humor hilft heilen", zog sich wie ein roter Faden durch den Abend. Die Stiftung schickt ausgebildete Clowns - finanziert durch Spenden - in Krankenhäuser, um vor allen Dingen kleine Patienten von ihrem Leiden inmitten des Klinikalltags abzulenken. Anders als Zirkusclowns müssen die Klinikclowns vor allen Dingen improvisieren: "Wenn wir die Krankenzimmer der jungen Patienten betreten, haben wir kein festes Konzept im Kopf", erzählt Clown Konrad. "Wir finden das Thema im Raum." So könne eine alte Socke schnell zum Inhalt seines Besuchs am Krankenbett werden. Clown Konrad alias Michael Westermeier ist seit zehn Jahren als Clown unterwegs. Wie er die Kinder am Krankenbett erreicht, zeigte er auch an diesem Abend im Ärztehaus. "Es gibt noch viele Kliniken und Ambulanzen, die ein Lächeln mehr brauchen könnten", wünscht sich Dr. Eckart von Hirschhausen, der die Initiative seit ihrer Gründung 2008 aktiv unterstützt.

Über die andere Hälfte des Gesamterlöses freut sich Dr. Ulrich Freiesleben, Vorsitzender der Keniahilfe e. V., die notleidende Kinder in einem Dorf nördlich von Mombasa (Kenia) unterstützt. Mit ihrer finanziellen Unterstützung erhalten die Kinder dort eine Schulbildung, medizinische Grundversorgung - und eine warme Mahlzeit am Tag.

Mit schwungvollem Jazz führte das Jürgen Bleibel Trio musikalisch durch den Abend im Ärztehaus. Auch die Jazzband verzichtete zu Gunsten der beiden Initiativen auf ihre Gage. Kulinarisch wurden die Gäste mit einem Drei-Gänge-Menü, gesponsert von der Deutschen Apotheker- und Ärztebank und der Fleischerei Hinkerohe und Groneick aus Roxel, verwöhnt.