Mittwoch, 25. April 2018


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AENGEVELT analysiert Rekordflächenumsatz am Frankfurter Büromarkt

Bilanz 2017 – Trends 2018

Düsseldorf, (lifePR) - Am Frankfurter Büromarkt inkl. Eschborn und Offenbach-Kaiserlei wurde 2017 nach Analysen von AENGEVELT-RESEARCH mit einem Büroflächenumsatz von rd. 702.000 m² der höchste je gemessene Wert erzielt. Nur im Jahr 2000 wurde mit 700.000 m² ein nahezu gleich hoher Wert registriert. Gegenüber dem Vorjahr (2016: ca. 546.000 m²) bedeutet das Ergebnis einen Zuwachs um 156.000 m² bzw. rd. 29%. Im Vergleich zum Mittelwert der jüngsten Dekade (2007-2016: Ø 469.000 m²) ist sogar ein Plus von 50% zu konstatieren.
Michael Fenderl, Leiter AENGEVELT-RESEARCH, kommentiert: „Das Rekordergebnis kann u. a. mit einer vergleichsweise hohen Anzahl von Großabschlüssen ab 10.000 m² erklärt werden: 2017 wurden acht Mietverträge in diesem Flächensegment mit einem Gesamtvolumen von rd. 171.000 m² abgeschlossen. Im Vorjahr waren es lediglich drei Mietverträge mit insgesamt 74.000 m². Aber auch im Flächensegment zwischen 5.000 m² und 10.000 m² war die Nachfrage mit aktuell insgesamt 123.000 m² vs. 80.000 m² im Vorjahr (18 vs. 11 Mietverträge) markant höher."

Hier können Sie die Grafik "Bueromarkt Frankfurt - Flaechenumsatz-Angebotsreserve-Spitzenmiete 2009-2018" als lesbare PDF-Datei herunterladen:
https://www.aengevelt.com/fileadmin/PDF-Dokumente/2018-01-10_Bueromarkt_Frankfurt_-_Flaechenumsatz-Angebotsreserve-Spitzenmiete_2009-2018.pdf

Prognose 2018
• Zur aktuell guten Verfassung des Frankfurter Immobilienmarktes gesellen sich auch 2018 weiterhin positive Aussichten: Die Stimmung bei den Unternehmen ist derzeit sehr gut, das Wirtschaftswachstum in Deutschland zieht weiter an. Gleichzeitig sind große zusammenhängende und kurz- bis mittelfristig bezugsfertige Neubauflächen Mangelware. Diese Faktoren sprechen für einen weiterhin regen Transaktionsmarkt und einen sukzessiven Abbau des Leerstands, der zusätzlich durch die Konversion von Büro- zu Wohnflächen beschleunigt wird.
Für das Gesamtjahr 2018 prognostiziert AENGEVELT-RESEARCH einen Büroflächenumsatz zwischen 550.000 m² und 600.000 m², der damit zwar nicht den diesjährigen Rekordumsatz erreichen würde, indessen erneut deutlich über dem langjährigen Durchschnitt läge.

Verteilung der Büroflächenumsätze nach Branchen
• 2017 präsentierten sich die unternehmensbezo­genen und sonstigen Dienstleister mit rd. 236.000 m² bzw. einem Anteil von rd. 34% am Gesamtbüroflächenumsatz als stärkste Nachfragegruppe am Frankfurter Büromarkt (2016: 203.900 m² bzw. 37%). Der aktuelle Trend zu mobilen und flexiblen Bürolösungen lässt sich auch an der Expansion zahlreicher Co-Working-Anbieter ablesen, die z.B. in Frankfurt zusammen rd. 38.000 m² Bürofläche angemietet haben.
• Der Marktanteil der in Frankfurt markttypisch sehr präsenten Finanzdienstleistungs­branche stieg gegenüber dem Vorjahr von 21% (2016: 114.600 m²) auf nunmehr 28% (2017: 196.700 m²) an. So mietete z. B. die Deutsche Bundesbank rd. 44.400 m² Bürofläche im “Frankfurter Büro Center“ (FBC) an der Mainzer Landstraße an. Gleichzeitig war dies der größte Einzelumsatz im Jahresverlauf 2017 in Frankfurt.
• Der Flächenumsatz von Unternehmen der Kommunikations-/IT-Branche zog zwar absolut von rd. 51.000 m² im Vorjahr auf aktuell ca. 58.800 m² an, der Marktanteil sank dennoch von 9% auf nunmehr 8%.
• Auch die Nachfrage aus den Bereichen Industrie, Handel und Transport erhöhte sich 2017. Der Flächenumsatz stieg auf rd. 157.700 m² bzw. 22% an (2016: 113.500 m² bzw. 21%). In diesem Branchensegment war die Deutsche Bahn AG besonders aktiv und hat insgesamt rd. 83.000 m² angemietet, unter anderem ca. 23.000 m² im Projekt "The Brick" in der Europa-Allee und ca. 30.000 m² im projektierten Nachbargebäude.
• Unternehmen der öffentlichen Hand sowie Organisationen ohne Erwerbszweck erzielten mit rd. 52.800 m² einen im Jahresvergleich niedrigeren Flächenumsatz (2016: 63.000 m²). Die Marktquote sank von rd. 12% auf aktuell 8%. So mietete z. B. die Stadt Frankfurt rd. 14.400 m² Bürofläche in der Mainzer Landstraße 293. Dort sollen im nächsten Jahr u. a. das "Zentrum für Integration" und die Volkshochschule einziehen.

Verteilung der Büroflächenumsätze nach Lagen
• Hinsichtlich der räumlichen Standortpräferenzen analysiert AENGEVELT-RESEARCH den Umsatzschwerpunkt 2017 unverändert im Central Business District (CBD). Hier wurde mit rd. 57% (395.600 m²) markttypisch der größte Anteil am gesamten Büroflächenumsatz kontrahiert (2016: 245.200 m² bzw. 45%).
• Der Marktanteil der Bürozentren Niederrad, Eschborn und Offenbach- Kaiserlei ist mit rd. 16% im Vergleich zum Vorjahr gesunken (2016: rd. 21%). Der absolute Flächenumsatz ist hingegen binnen Jahresfrist in etwa konstant geblieben (2017: 112.200 m², 2016: 113.400 m²).
Hier schlägt vor allem die drittgrößte Anmietung in der Büromarktregion Frankfurt durch die Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) zu Buche, die das Bürohaus "mainblick³" am Kaiserlei mit rd. 27.500 m² Bürofläche zur Eigennutzung erworben hat. Weitere größere Umsätze erfolgten z. B. durch die Deutsche Bahn (rd. 9.500 m²) in der Lyoner Straße in Niederrad und im Rahmen einer Projektanmietung der AXA-Versicherungsgruppe (ca. 8.000 m²) in Offenbach-Kaiserlei.
• Die Umsatzanteile der anderen Bürobezirke: West (14%), Flughafen (4%), Ost (5%), Nord (2%) und Süd/Sachsenhausen (2%).

Fertigstellungsniveau
• Nachdem 2016 die Investitionstätigkeit zum Neu-, Um- oder Ausbau von Büroflächen in Frankfurt mit rd. 130.000 m² schon einen unterdurch­schnittlichen Wert erreichte, wurde 2017 mit rd. 77.000 m² das niedrigste Fertigstellungsniveau seit 2008 (37.000 m²) analysiert.
• Für 2018 rechnet AENGEVELT-RESEARCH mit einem wieder anziehenden Volumen von rd. 131.000 m² neuer bzw. sanierter Bürofläche, das dennoch weiterhin unter dem langjährigen Durchschnitt (Ø 2008-2017: 169.000 m² p. a.) läge.

Weiter sinkende Angebotsreserve
• Die kurzfristig verfügbare Angebotsreserve (bezugsfähig innerhalb von drei Monaten) hat sich gegenüber dem Vorjahreszeitpunkt um rd. 190.000 m² auf aktuell ca. 1,05 Mio. m² reduziert (Ende 2016: rd. 1,24 Mio. m²). Das ist der niedrigste Wert seit 2002 (rd. 895.000 m²).
• Die Leerstandsquote sank dabei auf 8,8% (Ende 2016: 10,4%).
• Für 2018 prognostiziert AENGEVELT-RESEARCH einen weiteren Leerstandsabbau auf unter eine Million m².

Anziehende Mietpreise
Bei den Mieten zeigte sich in Frankfurt 2017 eine anziehende Marktentwicklung:
• Die gewichtete Spitzenmiete steigt seit zwei Jahren wieder an und zog im Vergleich zum Vorjahreszeitpunkt um EUR 1,-/m² auf aktuell rd. EUR 40,-/m². Damit wurde die 40-Euro-Marke erstmals seit 2002 wieder erreicht. Hier sieht AENGEVELT-RESEARCH für 2018 aufgrund der stetig hohen Flächennachfrage und des unterdurchschnittlichen Fertigstellungsniveaus weitere Mieterhöhungsspielräume.
• Die mittlere Miete in City-Lagen (CBD) stieg binnen Jahresfrist um rd. EUR 1,70/m² bzw. 7% an und erreichte zum Jahresende 2017 ca. EUR 26,10/m².

AENGEVELT Immobilien GmbH & Co. KG

AENGEVELT IMMOBILIEN, gegründet 1910, ist mit rd. 125 Mitarbeitern an den Standorten Düsseldorf (Stammhaus), Berlin, Frankfurt/M., Leipzig, Magdeburg und Dresden einer der größten und erfahrensten Immobilien-Dienstleister Deutschlands und bietet seinen Kunden zusammen mit seinen Partnernetzwerken DIP – Deutsche Immobilien-Partner und IPP International Property Partners bundesweit und international eine umfassende kundenindividuelle Betreuung in den Marktsegmenten Büro, Einzelhandel, Logistik, Hotel und Wohnen.

Das Unternehmen begleitet und berät seine Kunden auf Basis seines umfangreichen wissenschaftlichen Immobilien-Research auf der gesamten Wertschöpfungsstrecke ihrer Liegenschaften – vom Einkauf über Projektinitiierung/-begleitung, Vermietung etc. bis hin zum Exit/Verkauf.

Ergebnis 2016: mehr als 125.000 Kundenberatungen und Objektbesichtigungen, ein Transaktionsvolumen aus vermittelten Immobilienverläufen von mehr als € 550 Mio. sowie eine gewerbliche Vermietungsleistung von rd. 250.000 m².

Hierbei lässt AENGEVELT regelmäßig seine Dienstleistungen durch ein unabhängiges Marktforschungsinstitut überprüfen. Das Ergebnis der letzten Befragung sind wiederum Bestnoten hinsichtlich der Kundenzufriedenheit: So würden 99% der Befragten AENGEVELT „auf jeden Fall“ bzw. „evtl.“ wieder als Dienstleister zu nutzen, 98% würden AENGEVELT „auf jeden Fall“ bzw. „evtl.“ Geschäftsfreunden oder Geschäftspartnern empfehlen.

Außerdem wurde AENGEVELT in einer Studie von FOCUS-MONEY zum Thema „Fairster Immobilienmakler“ wie bereits in den zwei Vorjahren erneut mit der Bestnote „Sehr Gut“ ausgezeichnet (FOCUS-MONEY, Ausgabe 10/2017, 01.03.2017).

Um seinen Kunden eine völlig interessenunabhängige, marktorientierte Fachberatung zu garantieren, ist und bleibt AENGEVELT absolut banken-, versicherungs- und weisungsungebunden und damit frei von Allfinanz- und Konzernstrategien und pflegt zudem ein umfassendes Wertemanagement. Außerdem ist AENGEVELT seit 2008 DIN EN ISO9001: 2008 zertifiziert und gehörte 2010 zu den ersten Unternehmen der deutschen Immobilienwirtschaft, die von der „Initiative Corporate Governance der deutschen Immobilienwirtschaft e.V.“ (ICG) das Zertifikat „ComplianceManagement“ erhalten haben.

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