Dienstag, 17. Oktober 2017


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Man trägt Helm

Unfallversicherung

Aachen, (lifePR) - Spätestens seit dem verhängnisvollen Skiunfall des ehemaligen thüringischen Ministerpräsidenten Dieter Althaus gehört der Helm für die meisten Wintersportler selbstverständlich zur Ausrüstung. Vor zwei Jahren war Althaus mit einer Skifahrerin kollidiert, die wenige Tage danach ihren Verletzungen erlag. Althaus, der einen Helm trug, zog sich schwere Kopfverletzungen zu, überlebte aber. Mittlerweile tragen etwa drei Viertel aller Skifahrer einen Helm. Vor allem Kinder sieht man nicht mehr "oben ohne" auf der Piste. Folge: Der Anteil der Kopfverletzungen sinkt. In der Skisaison 2009/2010 verletzten sich nach Erhebungen der Stiftung Sicherheit im Skisport 8,8 Prozent der Verunfallten am Kopf. 2008/2009 waren es noch 10,9 Prozent. In Italien, Kroatien und vielen österreichischen Bundesländern sind Kinder bis 15 Jahre gesetzlich verpflichtet, einen Helm zu tragen. Doch auch ohne gesetzliche Pflicht lohnt sich der Kauf eines Skihelms. Gute Markenprodukte kosten zwischen 80 und 150 Euro. "Die Verletzungsgefahr bleibt jedoch bestehen. Eine Unfallversicherung schützt Sie vor den finanziellen Folgen schwerer Verletzungen", sagt Stefan Köhlbach von der AachenMünchener. Deshalb gehört auch immer die Unfallversicherung ins Gepäck.

Was beim Kauf eines Skihelms zu beachten ist:

- Der Helm muss der Europäischen Sicherheitsnorm EN 1077 entsprechen, ein Kennzeichen am Helm gibt darüber Auskunft.
- Probieren Sie viele verschiedene Helme aus.
- Der Helm umschließt den Kopf idealerweise fest, darf aber weder drücken noch zu locker sitzen. Setzen Sie den Helm auf und schütteln Sie den Kopf. Der Helm darf sich auch bei offenem Kinngurt nicht bewegen.
- Bringen Sie Ihre Skibrille mit und prüfen Sie, ob sie in das Gesichtsfeld des Helms passt. Ist es zu groß, zieht es an der Stirn, ist es zu klein, drückt die Brille auf die Nase. Testen Sie den Helm auch in der Schusshocke: Sitzt das Nackenband zu tief, rutscht er nach vorn und drückt auf die Brille.
- Die Ohrpads sollten gut gepolstert sein, ohne das Hören zu sehr zu beeinträchtigen.
- Der Helm sollte ausreichend belüftet, das Innenteil separat waschbar sein. Wer leicht am Kopf friert, benötigt weniger Belüftung.
- Sieht der Helm gut aus, passt er zum übrigen Outfit? Ist dies nicht der Fall, werden Sie ihn wahrscheinlich nicht oft tragen.
- Nach einem Unfall, spätestens aber nach fünf Jahren sollte der Helm erneuert werden.

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