Montag, 20. November 2017


  • Pressemitteilung BoxID 271519

Feierliche Zeremonie

Sterbegeld

Aachen, (lifePR) - Wenn Menschen sterben, müssen die Hinterbliebenen nicht nur ihre Trauer bewältigen, sondern auch viele Rechnungen rund um die Bestattung begleichen. Wer den Angehörigen die teils enormen Kosten nicht zumuten möchte, kann mit einer Sterbegeldversicherung vorsorgen.

Eine endlose Reise zwischen den Sternen, die ewige Ruhe auf dem Meeresboden oder unter den Wurzeln eines stolzen Baumes: Heute gibt es viele Alternativen zum klassischen Erdbegräbnis auf dem Friedhof. Naturliebhaber können noch zu Lebzeiten einen Ruhewald auswählen, Weltraumfans testamentarisch festhalten, dass eine Rakete einst ihre Asche ins All befördern soll (siehe Kasten). Alle Bestattungsformen, auch die traditionellen, haben eines gemein: Sie kosten sehr viel Geld. Verfügt der Verstorbene über eine Sterbegeldpolice, bleibt den Angehörigen die finanzielle Last erspart.

Selbst wer sich für ein schlichtes Erdbegräbnis entscheidet, muss zahlreiche Posten einplanen: Transport, Sarg, Totenbekleidung, Aufbahrung, Trauerfeier, Blumenschmuck, Trauerredner, musikalische Gestaltung, Zeitungsanzeige, Grabstein, Ruhestätte und Grabpflege sind nur die wichtigsten Punkte. 5.000 Euro sind schnell ausgegeben, bei besonderen Wünschen kann sich die Summe leicht verdoppeln. Die Angehörigen müssen die vollen Kosten übernehmen, denn die Krankenkassen bezahlen schon seit dem Jahr 2004 kein Sterbegeld mehr.

Sozial Begräbnis vermeiden

Können die Hinterbliebenen diese Summe nicht aufbringen, etwa weil sie Sozialleistungen beziehen, übernimmt der Staat die Kosten. Das bedeutet allerdings, dass der Verstorbene ein sehr schlichtes Begräbnis erhält, meist nicht einmal einen Grabstein. Eine Sterbegeldpolice entlastet folglich nicht nur die Angehörigen, sondern stellt auch ein feierliches Begräbnis sicher. Die Versicherungssumme ist variabel und beginnt bei wenigen Tausend Euro. Hat der Kunde erst einige Jahre eingezahlt und stirbt früher als erwartet, entstehen den Angehörigen keine Nachteile. "Ab dem vierten Versicherungsjahr zahlen wir im Todesfall die Versicherungssumme in voller Höhe, in den ersten drei Versicherungsjahren erstatten wir die eingezahlten Beiträge", sagt Gerret Bäßler-Vogel von der AachenMünchener. "Dazu kann eine Überschussbeteiligung kommen." Besonders günstig ist die Sterbegeldversicherung, wenn sie früh abgeschlossen wird, etwa mit 45 oder 50 Jahren. Versicherte können monatliche Beiträge zahlen oder eine Einmalzahlung leisten, etwa die Auszahlung einer Lebensversicherung verwenden. Im Gegensatz zu letzterer Police gilt eine Sterbegeldversicherung rechtlich als Schonvermögen. Das bedeutet, dass das Geld geschützt ist. Bäßler-Vogel: "Muss der Versicherte einmal Sozialleistungen in Anspruch nehmen, wird das angesparte Geld aus der Sterbegeldpolice nicht angefasst."

Wichtig: Wer eine Sterbegeldversicherung abschließt, sollte seine Angehörigen darüber informieren. Je mehr diese wissen - welche Absicherungen es gibt, welches Vermögen und wie genau der Verstorbene bestattet werden möchte -, desto eher läuft nach dem Tod alles reibungslos und ganz nach dem Wunsch des Verstorbenen.

Wald, Wasser, Weltraum: Alternativen zum Friedhof

- In Deutschland herrscht Bestattungspflicht, doch beschränkt sich diese nicht auf den Friedhof. In speziellen Wäldern wählen Naturverbundene schon zu Lebzeiten einen Platz unter einem Baum aus, der später auch namentlich gekennzeichnet werden kann. Eine Trauerfeier ist möglich, Grabschmuck und Kerzen sind allerdings nicht erlaubt. Ein Grab unter einem Gemeinschaftsbaum gibt es schon ab 800 Euro, Einzel-, Familien- oder Partnerbäume sind teurer. www.friedwald.de, www.ruheforst.de
- Seebestattungen sind in Deutschland auf Nord- oder Ostsee erlaubt, Binnengewässer sind ausgeschlossen. Viele Bestatter bieten aber auch Beisetzungen an, die im Ausland durchgeführt werden. In der Schweiz etwa kann die Asche in Bergbäche verstreut werden, in Frankreich und Tschechien ist eine Luftbestattung möglich, bei der die Angehörigen die Beisetzung in einem Ballon oder Flugzeug miterleben. Für Beträge ab 11.000 Euro können die Hinterbliebenen die Asche dem Weltraum übergeben. www.weltraumbestattunglessing.de
- Neuer Trend: aus einem Teil der Asche einen Diamanten züchten; 5.000 bis 15.000 Euro. www.diamantbestattungen.de

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

MPC Indien 2 – Zahlreiche Beschwerden über falsche Anlageberatung

, Finanzen & Versicherungen, CLLB Rechtsanwälte Cocron, Liebl, Leitz, Braun, Kainz Partnerschaft mbB

Berlin, 17.11.2017 – Zahlreiche Anleger sind über die Entwicklung des MPC Indien 2 enttäuscht. Es stellt sich Frage, ob sie ihr verlorenes Geld...

uniVersa erhält dreimal "Sehr gut" beim PKV-Test von Euro

, Finanzen & Versicherungen, uniVersa Versicherungen

Das Wirtschafts- und Anlagemagazin Euro hat in der Oktober-Ausgabe das Tarifangebot der privaten Krankenversicherung (PKV) auf den Prüfstand...

Kundenbefragung: Bank des Jahres 2017

, Finanzen & Versicherungen, DISQ Deutsches Institut für Service-Qualität GmbH & Co. KG

Die Zufriedenheit der Kunden mit der eigenen Bank ist insgesamt hoch. Aber auch Ärgernisse sind keine Seltenheit – über 29 Prozent der Befragten...

Disclaimer