Dünnes Eis

(lifePR) ( Aachen, )
Kein Schild warnt: "Betreten der Eisfläche verboten", doch das Eis auf dem See ist nicht dick genug, der Schlittschuhläufer bricht ein. Nun möchte er Schadenersatz vom Besitzer des Gewässers. Ganz so einfach ist die Rechtslage jedoch nicht. Es besteht kein allgemeines Gebot, andere vor Selbstgefährdung zu bewahren. "Bricht jemand im Eis ein, haftet der Besitzer nur, wenn ihn ein Verschulden trifft", sagt Rolf Dockhorn von der AachenMünchener. Die Haftpflichtversicherung für Grundbesitz, die jeder Eigentümer oder Pächter von Gewässern haben sollte, prüft für ihren Kunden, ob ein Verschulden vorliegt. "Für Gewässer hat der Besitzer Verkehrssicherungspflichten", sagt Carsten-Michael Pix vom Deutschen Feuerwehrverband. Deren Inhalt lässt sich aber nicht allgemein festlegen. Es hängt ab von der Größe und Erreichbarkeit des Sees, insbesondere für Kinder und Jugendliche, ob er eingezäunt werden muss, ob Schilder aufgestellt werden sollten. Anders verhält es sich, wenn die Eisfläche ausdrücklich freigegeben wird, was auch implizit durch einen Schlittschuhverleih oder einen Glühweinstand geschehen kann. Hier trifft den Besitzer schnell die volle Verantwortung.
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