Dienstag, 24. April 2018


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Stressfaktor Arbeitsniederlegung

A3M präsentiert Übersicht zu weltweiten Streik-Ereignissen mit Einschränkungen für Reisende

Tübingen, (lifePR) - Sprichwörtlich starke Nerven: Diese brauchen Reisende, die im Urlaub oder auf Geschäftsreisen Opfer eines Streiks werden. Am 16. November 2017 findet zum Beispiel ein landesweiter Generalstreik in Frankreich statt, der vor allem zu erheblichen Einschränkungen im (Flug-)Verkehr führt – Ereignisse dieser Natur können die Pläne von Reisenden gehörig durcheinander bringen. Während die Chance auf Streiks in Europa und Südamerika relativ hoch ist, bleiben Reisende insbesondere in Nordamerika und Asien davon größtenteils verschont. Das auf Krisenmonitoring spezialisierte Unternehmen A3M aus Tübingen hat die Daten der vergangenen zwölf Monate analysiert und liefert einen Überblick über die Regionen, die am anfälligsten für Streiks im Bereich Transport und Verkehr waren.

Europa als Hochburg der Streikkultur:
Einen beachtlichen Teil seiner insgesamt 225 verzeichneten Streik-Ereignisse der vergangenen zwölf Monate verzeichnete A3M in Europa. Spitzenreiter in Sachen Streik war Italien mit insgesamt 67 Ereignissen. Ein deutliches Stück weit dahinter folgt Frankreich mit 24 Streiks – dort sind Reformen derzeit ein Dauerthema. Traditionell streikanfällig sind Griechenland, Spanien und Portugal. Aber auch Deutschland war im untersuchten Zeitraum mit zehn Arbeitsniederlegungen vertreten. Im Vereinigten Königreich verzeichnete A3M insgesamt 16 Streiks. Praktisch keinerlei Vorfälle gab es in Osteuropa und Skandinavien.

Nordamerika nahezu frei von Streik:
Kaum Streikkultur beim Transport gibt es in Nordamerika. So verzeichnete A3M in Kanada in den vergangenen zwölf Monaten zum Beispiel nicht ein einziges Ereignis, das sich auf Reisende auswirkte. Und auch im Nachbarland USA gab es nur einmal einen Streik des Flughafenpersonals im Juli 2017 an den Airports der Ostküste. Etwas anders sieht das Bild in Lateinamerika aus – wenngleich hier zumindest im untersuchten Zeitraum nicht annähernd so viel gestreikt wurde wie in Europa. Mehrere Arbeitsniederlegungen wurden unter anderem in Brasilien, Chile, Argentinien und Uruguay verzeichnet – darunter auch umfangreiche Generalstreiks. In Mexiko gab es dagegen keinen einzigen Streik, der das Leben von Reisenden erschwerte.

Differenziertes Bild in Asien:
Entsprechend der enormen Ausdehnung fällt das Streik-Verhalten in Asien unterschiedlich aus – die Tendenz ist prinzipiell aber eher gering. Nicht verwundern dürfte Reisende, dass China komplett streikfrei ist. Und auch in Russland ist Streik in puncto Verkehr und Transport fast ein Fremdwort. Weitere Länder ohne jegliche Arbeitsniederlegung dieser Bereiche in den vergangenen zwölf Monaten waren auch einige Länder, die bei Touristen sehr beliebt sind. Das Risiko eines Streiks ging in Thailand, Vietnam, Malaysia und Indonesien in jüngster Zeit gegen null. Gemessen an seiner Größe ist es zudem auffällig, dass es in Indien über eine Streikankündigung nicht hinausging. Anders präsentiert sich das Bild nur in Südkorea, wo vereinzelt eine Gefahr für Streiks bestand, sowie in Nepal, wo diese auch einmal größer ausfallen können. Praktisch ein Fremdwort sind Arbeitsniederlegungen im arabisch-geprägten Teil Asiens. So gab es in den Emiraten zum Beispiel kein Ereignis dieser Art. Wenig überraschend dürfte für die meisten Reisenden sein, dass im Iran und in der Türkei ebenfalls kein Fall dieser Kategorie verzeichnet wurde.

Afrika eher streikfreie Zone:
Eher unwahrscheinlich war die Begegnung mit Streiks im untersuchten Zeitraum auch auf dem afrikanischen Kontinent. Vereinzelte Arbeitsniederlegungen oder Ankündigungen gab es in Kenia, Südafrika, an der Elfenbeinküste sowie in Nigeria. Völlig streikfrei war im analysierten Zeitfenster Ägypten. Und auch in Marokko und Tunesien flammten allemal kleinere Ankündigungen auf, die nicht zwangsweise in tatsächliche Streiks mündeten. Traditionell treten Streiks in Afrika eher im südlichen Teil des Kontinents sowie in den Ländern Äquatorialafrikas auf.

Kaum Einschränkungen in Down Under:
In Australien und im Südpazifik spielen Streiks fast keine Rolle für Reisende. Für Australien vermeldete A3M zum Beispiel nur einen Ausstand von Grenzschutz- und Einwanderungsbeamten im Herbst 2016. Zudem kam es im untersuchten Zeitraum zu kleineren Einschränkungen im Luftverkehr für Neukaledonien sowie Französisch-Polynesien. Neuseeland war dagegen komplett frei von Streik.

A3M Mobile Personal Protection GmbH

Mit Sitz in der Universitätsstadt Tübingen sowie Hamburg entwickelt und betreibt die A3M GmbH Frühwarn-, Informations- und Kommunikationssysteme für ein professionelles und effektives Krisenmanagement. Zu den Nutzern des webbasierten Global Monitoring-Tools zählen zum einen die großen Reise-Anbieter Deutschlands, zum anderen eine Vielzahl von kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMUs), aber auch große Firmen sowie Konzerne. Ein erfahrenes Team von Experten bei A3M beobachtet laufend die weltweite Nachrichtenlage und bereitet diese individuell für die Nutzer auf. Dadurch erhalten Reiseanbieter je nach Auftrag ausschließlich Informationen, die für deren spezifische Kunden relevant sind, da sich diese gerade oder in Kürze in entsprechenden Ländern und Regionen aufhalten. KMUs, große Unternehmen und Konzerne nutzen die Informationen, um die maximale Sicherheit für ihre Mitarbeiter auf Reisen zu gewährleisten. Zu den weltweiten Krisenherden, die A3M beobachtet, zählen zum einen Naturkatastrophen wie Erdbeben, Hurrikans oder Brände, zum anderen politische Unruhen, Großdemonstrationen oder weitere Ereignisse und Zustände, die für Reisende zu einer Gefahr werden können. Bei Endkunden wurde das Unternehmen A3M in der Vergangenheit durch das Tsunami-Frühwarnsystem via SMS bekannt, das in Folge der Flutkatastrophe im Jahr 2004 ins Leben gerufen wurde. Im Juli 2017 hat A3M eine App auf den Markt gebracht, mit der sich Reisende laufend über die weltweite Sicherheitslage über ihr Smartphone informieren können. Anhand von GPS-Daten ermittelt die Applikation, die für iOS- und Android-Geräte erhältlich ist, den Standort des Nutzers und kann somit entsprechende Warnungen an ihn senden. Dazu gehören Updates zu möglichen Nuturereignissen wie Erdbeben oder Unwettern, aber auch Alerts zu Gefahren politscher Art wie etwa drohende Großdemonstrationen oder Streiks.

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