Susan Neiman: Der Umgang mit dem Bösen

Reihe „Schreiben in entzauberten Zeiten“
Gespräch
Susan Neiman und Matthias Bormuth

DER UMGANG MIT DEM BÖSEN. DEUTSCH-AMERIKANISCHE GESCHICHTEN

„Ich glaube, dass abstrakte Ideen erst dann wirklich überzeugen, wenn sie sich an konkreten Erfahrungen brechen, [...], dass konkrete historische Beispiele allgemeine moralische Fragen nicht verdunkeln, sondern erhellen.“
Susan Neiman

Die Philosophin Susan Neiman versteht in entzauberten Zeiten Aufklärung als umfassende Denkbewegung, welche ihr Schreiben motiviert, Geschichte und Moral im Vergleich von Ländern und Personen zu verknüpfen. Ihr jüngstes Buch „Von den Deutschen lernen - Wie Gesellschaften mit dem Bösen in ihrer
Geschichte umgehen“ ist hierfür ein wunderbares Zeugnis. Es lädt ein, mit Susan Neimann die Spuren gelebter Mündigkeit in ihren amerikanischen
Anfängen zu erkunden, und mit der Direktorin des Berliner Einstein-Forums sprechende Beispiele in unserer jüngsten Geschichte zu bedenken. Mit ihr ins Gespräch kommt Matthias Bormuth, Kurator und Moderator der Reihe und Inhaber der Heisenberg- Professur für Vergleichende Ideengeschichte an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Im letzten Jahr erschien sein biografischer Essay „Wir modernen Menschen – Über Max Weber“ im Wallstein Verlag. 

„Schreiben in entzauberten Zeiten“ ist ein Kooperationsprojekt von Literaturhaus Stuttgart, Hospitalhof Stuttgart und IZKT der Universität Stuttgart.

Mi, 31. März 2021 | 19.30 Uhr
Literaturhaus Stuttgart
Breitscheidstraße 4
70174 Stuttgart

Livestreamtickets: 5,-
www.literaturhaus-stuttgart.de
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