PUBLIKUMSPREIS 2: Ausgegrenzt
Menschen, die an Wendepunkten ihres Lebens stehen und mit Verlust, Entfremdung und dem Zerbrechen vertrauter Sicherheiten konfrontiert werden: Einsamkeit zieht sich als verbindendes Motiv durch die Geschichten – sei es im familiären Umfeld, in der Migration, im Gefängnis oder in einer zunehmend technisierten Arbeitswelt. Die Figuren dieser Filme kämpfen um Anerkennung, Zugehörigkeit und Würde, während Entscheidungen oft unerwartete und irreversible Folgen nach sich ziehen.
Alte Rollenbilder, Machtverhältnisse und emotionale Abhängigkeiten geraten ins Wanken, wenn sich persönliche und gesellschaftliche Umbrüche nicht länger verdrängen lassen. Dabei prallen individuelle Bedürfnisse auf äußere Zwänge, moralische Konflikte und starre Systeme. Der Programmblock verdichtet diese Erfahrungen zu einem intensiven Panorama über Identität, Verantwortung und den Mut, sich der eigenen Wahrheit zu stellen.
Die Filme dieses Programms treten im Publikumswettbewerb gegeneinander an, bei dem der mit 1.500 Euro dotierte Filmpreis der Stadt Karlsruhe ausgelobt ist. Der am besten bewertete Film dieses Kurzfilm-Programms läuft nochmals im Finale des Publikumspreises am Samstag, 18.04.2026, um 19:00 Uhr.
Triggerwarnung
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