PUBLIKUMSPREIS 1: Von Fischen, Swimming Pools und Polarlichtern
Dieser Programmblock zeigt Kurzfilme, die auf sehr unterschiedliche, teils märchenhafte Weise von Grenzerfahrungen, innerem Wandel und schmerzhaften Entscheidungen erzählen. Im Zentrum stehen Figuren, die sich in existenziellen Situationen behaupten müssen – sei es in einer tödlichen Debatte mit einem Entführer, im Gefangensein gesellschaftlicher Erwartungen oder in der Erkenntnis, dass ein vertrautes Leben keine Zukunft mehr bietet.
Wasser und Übergangsräume spielen dabei eine wiederkehrende Rolle: als Ort der Flucht, der Freiheit, aber auch der Transformation und des Opfers. Kindheitserinnerungen, erste Trennungen und das Wiederauftauchen verdrängter Wahrheiten konfrontieren die Menschen in diesen Filmbeiträgen mit Vergangenheit und Verlust. Immer wieder geht es um das Ringen um Selbstbestimmung in einer Welt, die wenig Raum für Abweichung lässt. So entfaltet sich ein poetisch-düsterer Filmblock über Identität, Freiheit und den Preis, den es kostet, man selbst zu sein.
Die Filme dieses Programms treten im Publikumswettbewerb gegeneinander an, bei dem der mit 1.500 Euro dotierte Filmpreis der Stadt Karlsruhe ausgelobt ist. Der am besten bewertete Film dieses Kurzfilm-Programms läuft nochmals im Finale des Publikumspreises am Samstag, 18.04.2026, um 19:00 Uhr.
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