1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland

Ein Webtalk mit Dr. Ronen Steinke, Redakteur, Süddeutsche Zeitung (SZ),

und Moderation Niklas Betz, Vorsitzender, Liberale Hochschulgruppe (LHG) Friedrichshafen,

am Montag, den 12.04.2021 um 18:00 Uhr Digital per Zoom.

Über der langen und fruchtbaren Geschichte von 1.700 Jahren jüdischen Lebens in Deutschland liegt bis heute der furchtbare Schatten des Antisemitismus. Die reale und gefährliche Sicherheitslage für Jüdinnen und Juden wird verkannt, der Schutz jüdischer Einrichtungen als übertriebene Extravaganz wahrgenommen, als etwas, um das sich Gemeinden doch selbst kümmern sollten. Zustände werden akzeptiert oder beschönigt, notwendige Handlungen verschoben. Politik, Justiz und Polizei gewöhnen sich wie das Gros der Gesellschaft an Zustände, die niemals tragbar waren. Ronen Steinke zeigt in seinem Buch "Terror gegen Juden", dass furchtbare Angriffe auf Jüdinnen und Juden, wie auf die Synagoge in Halle, die schlimmsten Ausbrüche eines tiefliegenden Problems unserer Gesellschaft sind.

Der Antisemitismus findet Verbreitung in fast allen politischen, gesellschaftlichen und weltanschaulichen Lagern, ob nun diskret oder offensichtlich, er wird zu wenig bekämpft. Daraus ergeben sich einige Fragen, deren Klärung in der deutschen Gesellschaft längst überfällig sind:

Wie kann gegen Antisemitismus vorgegangen werden? Welche Reformen sind in den Sicherheitsbehörden vonnöten? Wie kann das Bewusstsein in der Gesellschaft geweckt werden? Kurz: Was müssen wir alle dafür tun, um in Zukunft Metalldetektoren vor jüdischen Kindergärten obsolet zu machen? Darüber, wie wir dieses Ziel erreichen können und welche Lösungsvorschläge bestehen, berichtet der Journalist Dr. Ronen Steinke in seinem Vortrag, der auch eigene Recherchen und Erlebnisse behandelt. Wir freuen uns, in Kooperation mit der Liberalen Hochschulgruppe (LHG) Friedrichshafen mit Dr. Ronen Steinke über dieses Thema zu diskutieren und laden Sie herzlich zu dieser Veranstaltung ein.

Diese Veranstaltung findet digital per Zoom statt.
Den Zugangslink erhalten Sie nach Anmeldung.


Die Teilnahmebedingungen finden Sie unter: https://www.freiheit.org/teilnahmebedingungen  

Weitere Informationen zur Veranstaltung sowie das detaillierte Programm finden Sie unter folgendem Link: https://shop.freiheit.org/#!/Veranstaltung/4io3t
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