Montag, 26. September 2016


Notwendige Sanierung darf nicht aufgeschoben werden

(lifePR) (Stuttgart, ) Jeder Wohnungseigentümer kann verlangen, dass zwingend erforderliche Sanierungen am gemeinschaftlichen Eigentum so rasch wie möglich erfolgen. Dies gilt auch dann, wenn die vorhandene Instandsetzungsrücklage nicht ausreicht und Sonderumlagen notwendig werden. Die Wüstenrot Bausparkasse, ein Unternehmen des Vorsorge-Spezialisten Wüstenrot & Württembergische, weist auf ein aktuelles Urteil des Bundesgerichtshofes (V ZR 9/14) hin.

Im entschiedenen Fall war die Mehrheit der Wohnungseigentümer nicht bereit, die notwendige Sonderumlage aufzubringen, um Feuchtigkeitsschäden am Fundament und Keller des Gebäudes zu beseitigen. Der Eigentümer einer wegen der Schäden nicht nutzbaren Wohnung im Kellergeschoss konnte jedoch die Sanierung des gemeinschaftlichen Eigentums gerichtlich durchsetzen. Laut dem Urteil sei sie zwingend notwendig, um die Wohnung im Kellergeschoss wieder bewohnbar zu machen. Es müssten sich alle Eigentümer an der erforderlichen Sonderumlage beteiligen, auch wenn die Sanierung in erster Linie dem Eigentümer der Kellerwohnung zugutekomme.

Einen gewissen Gestaltungsspielraum habe eine Eigentümergemeinschaft nur bei nicht zwingend notwendigen Maßnahmen. Bei diesen komme es darauf an, ob Kosten und Nutzen in einem angemessenen Verhältnis stehen und die Wohnungseigentümer in der Lage sind, die anfallende Sonderumlage aufzubringen.
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Wüstenrot & Württembergische - Der Vorsorge-Spezialist

Die Wüstenrot & Württembergische-Gruppe ist "Der Vorsorge-Spezialist" für die vier Bausteine moderner Vorsorge: Absicherung, Wohneigentum, Risikoschutz und Vermögensbildung. Im Jahr 1999 aus dem Zusammenschluss der Traditionsunternehmen Wüstenrot und Württembergische entstanden, verbindet der börsennotierte Konzern mit Sitz in Stuttgart die Geschäftsfelder BausparBank und Versicherung als gleichstarke Säulen und bietet auf diese Weise jedem Kunden die Vorsorgelösung, die zu ihm passt. Die rund sechs Millionen Kunden der W&W-Gruppe schätzen die Service-Qualität, die Kompetenz und die Kundennähe von rund 7.600 Innendienst-Mitarbeitern und 6.000 Außendienst-Partnern in Deutschland. Dank eines weiten Netzes aus Kooperations- und Partnervertrieben sowie Makler- und Direkt-Aktivitäten kann die W&W-Gruppe mehr als 40 Millionen Menschen in Deutschland erreichen. Die W&W-Gruppe setzt auch künftig auf Wachstum und hat sich bereits heute als größter unabhängiger und kundenstärkster Finanzdienstleister Baden-Württembergs etabliert.

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