Montag, 05. Dezember 2016


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Israel: Kein Wein mehr aus Wasser

(lifePR) (Münster, ) 8000 vor Christus, etwa, werden in Israel die ersten Trauben angebaut. Dann verliert sich ihre Spur. Auf der Hochzeit zu Kanaan, so erzählt es die Bibel, wird dann aus Wasser Wein. Und erst seit dem Ende des 19. Jahrhunderts gibt es in Israel Weingüter. Carmel, das wichtigste, geht auf eine Gründung der Rothschilds zurück. Seit dem Ende der achtziger Jahre des 20. Jahrhunderts nimmt man in Israel den Qualitätsweinbau ernst. 25 große Weinproduzenten gibt es heute, daneben gut 200 Garagisten und Boutique-Winerys. Eine gesetzliche Reglementierung für den Weinsektor gibt es nicht. Anbaumethoden und Kellertechniken sind nicht festgeschrieben. Gesetzlich geschützte Lagen und Gebietsnamen fehlen. Diesen Spielraum nutzt eine sehr junge, vor allem in Kalifornien und Australien ausgebildete Generation von Weinmachern. Und dennoch: Die Israelis sind, auch wenn der Weingenuss im Talmud seinen festen Platz hat, keine Weintrinker. Der wichtigste Markt für die Weinmacher in Israel sind die jüdischen Gemeinden in Nordamerika, in Großbritannien und Frankreich. Die Exporte nach Deutschland erbrachten 2007 gerade mal knapp 600 000 US-Dollar, knapp 200 000 US-Dollar aus der Schweiz. Den Weinanbau im Nahen Osten wiederentdecken - in Israel und im Libanon: Mit dem Vinum Mai-Magazin.

Rakete Goldriesling

"Der Goldriesling übersteht die Saison nicht, weil er immer jung getrunken wird", sagt Ralf Ropohl, Kellermeister des ökologisch arbeitenden Weingutes Hoflössnitz in Radebeul. Er muss es wissen, er kennt die "sächsische Einstiegsdroge" - die Kreuzung aus Riesling und Courtillier Musque Precoce. Pfarrer Kneipp würde es freuen, dass der Goldriesling so schnell getrunken wird. Er empfahl ihn als Getränk zu seinen Kuren. Vinum Leser lesen nicht nur über die autochthone Sorte, sie können auch ein Probierpaket bestellen - so lange der Vorrat reicht.

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