Sonntag, 11. Dezember 2016


Nicht sparen beim Reifenkauf

KS: Billigreifen können enormes Sicherheitsrisiko darstellen

(lifePR) (München, ) Es sind nur vier postkartengroße Flächen, über die ein Auto Verbindung zur Straße hat: Da, wo die Reifen Bodenkontakt haben. Die gesamte Motorleistung wird über diese vier postkartengroßen Flächen auf die Fahrbahn übertragen. Sie sind für die Stabilität in Kurven ebenso verantwortlich, wie für die Wasserverdrängung beim Durchfahren von Pfützen und natürlich ganz besonders für das Bremsen. Wer sich das einmal vorstellt, wird rasch einsehen, wie wichtig gute Reifen sind. Deshalb warnt der Automobilclub Kraftfahrer-Schutz (KS) ausdrücklich vor dem Kauf von Billigreifen, die oft aus fernöstlicher Produktion stammen.

Tests haben gezeigt, dass Autos mit solchen Reifen auf nasser Straße einen erheblich längeren Bremsweg haben können. So konnten Tester bei einer Vollbremsung aus 100 km/h Differenzen von bis zu zwölf Meter messen. Das heißt: Dort, wo ein Fahrzeug mit guten Reifen bereits zum Stillstand gekommen war, fuhr der Wagen mit den Billigpneus noch 44 km/h schnell, was im Extremfall einen tödlichen Aufprall zur Folge haben kann.

Der KS rät daher, beim Reifenkauf nicht zu sparen, sondern Testergebnisse renommierter Fachzeitschriften anzuschauen oder sich beim Reifenfachhandel kompetent beraten zu lassen. Die Frage, wann es an der Zeit ist, sich neue Reifen zu kaufen, beantwortet ein KS-Sicherheitsexperte: "Wenn das Profil weniger als vier Millimeter tief ist, auch wenn der Gesetzgeber nur 1,6 Millimeter vorschreibt." Und wie misst man die Profiltiefe ohne Messgerät? Ganz einfach eine Euromünze in die Profilrille halten. Verschwindet der goldene Rand und etwas mehr in der Rille, ist noch genug Profil vorhanden.
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KRAFTFAHRER-SCHUTZ e.V.

Der Kraftfahrer-Schutz e.V. (KS) ist mit rund 520.000 Mitgliedern der drittgrößte Automobilclub in Deutschland. Mit seinen Töchtern Auxilia Rechtsschutz-Versicherungs-AG und KS Versicherungs-AG bietet er eine umfassende Palette an Club- und Versicherungsleistungen, von der Wildschadenbeihilfe über den KS-Notfall-Service bis hin zu preiswerten Rechtsschutz- und Schutzbriefversicherungen, die aufgrund von Leistung und Preis viele Rankings in den letzten Jahren gewonnen haben. In der Münchner Zentrale und in acht Bezirksdirektionen sind rund 170 Mitarbeiter beschäftigt. Der Jahresumsatz der KS-Gruppe liegt bei circa 100 Millionen Euro. Der Vertrieb erfolgt über 10.000 unabhängige Makler und Mehrfachagenten.

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