Sonntag, 25. September 2016


Zukunftsfähiger Tourismus: Studentinnen der Hochschule Osnabrück entwickeln XXL-Strandkorb

Existenzgründerinnen präsentieren gemeinsam mit dem Niedersächsischen Wirtschaftsminister Deutschlands ersten barrierefreien Strandkorb

(lifePR) (Osnabrück, ) Ob mit dem Rollstuhl oder mit dem Kinderwagen, ob jung oder alt, der barrierefreie und über zwei Meter breite Strandkorb liefert strandnahe Erholung für alle. Genau das war das Ziel der drei Existenzgründerinnen Miriam Lockhorn, Ökotrophologie-Studentin an der Hochschule Osnabrück, Saskia Niemöller, Studentin der Betriebswirtschaft im Gesundheitswesen an der Hochschule Osnabrück, sowie Luna Baumgarten, Studentin der Hochschule Ostfalia. "Besonders schön ist es, wenn alle Menschen, mit oder ohne Behinderungen, die Möglichkeit erhalten, in unserem Strandkorb den Sonnenuntergang zu genießen", freut sich Miriam Lockhorn. "Der Strandkorb bedeutet Erfahrbarkeit in zweierlei Hinsicht: Einmal wird der Strand als Lebensraum erfahrbar und zum anderen sind es die Momente die erfahrbar sind."

Wirtschaftsminister Olaf Lies erklärte bei der Präsentation des ersten barrierefreien Strandkorbs auf der Internationalen Fachmesse für Reise und Touristik in Berlin (ITB): "Es sind Lösung wie diese, die hervorragend in unsere niedersächsische Strategie 'Tourismus für Alle' passen. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels ist es wichtig, auf weitere und veränderte Bedürfnisse von Urlaubern zu reagieren. Der barrierefreie Strandkorb bietet strandnahe Erholungsmöglichkeiten für alle."

Kennengelernt hatten sich die drei Existenzgründerinnen auf der interdisziplinären Blockwoche der Landesinitiative Niedersachsen generationengerechter Alltag (LINGA) in Cuxhaven, bei der sie sich mit der Frage "WATT INNOVATIVES - Tourismus 3.0" beschäftigten. "Direkt am ersten Tag wurden wir in Gruppen eingeteilt und überlegten, was uns zum Thema 'Strandnaher Tourismus' wichtig ist", erzählt Saskia Niemöller. "Dann haben wir die Urlauber in Cuxhaven befragt, was ihnen an einem Strandkorb fehlt. Eine Mutter antwortete direkt, dass eine Wickelmöglichkeit fehlt", erklärt die Existenzgründerin weiter. Der barrierefreie Strandkorb bietet ausreichend Raum für einen Kinderwagen, zum Wickeln, aber auch für einen Rollstuhl oder einen Rollator. "Neben dem Schutz vor Sonne und Wind bietet der Strandkorb, das Mehr an Platz. An Menschen aller Generationen wurde gedacht", ergänzt Lockhorn. Daher nennen die drei Lotsen für erfahrbare Lebensräume ihren XXL-Strandkorb auch Mehrkorb.

Neben dem ersten Platz auf der LINGA Blockwoche haben die drei Studentinnen 2014 den zweiten Platz beim Ideenwettbewerb der Osnabrücker Hochschulen belegt sowie den ersten Platz bei dem Wettbewerb "Idee 2014" und der Entrepreneurship Summer School der Technischen Universität Braunschweig. Genau das motiviert die drei Studentinnen, als Lotsen für erfahrbare Lebensräume und sie freuen sich, vielleicht schon in diesem Sommer ihre barrierefreien Strandkörbe an den Nord- und Ostseebädern zu sehen. Unterstützung erhielten die drei vom Tourismusmarketing Niedersachen und vom Strandkorbbauer Korbwerk.

Weitere Informationen:
LoeL - Lotsen für erfahrbare Lebensräume
Luna Baumgarten
Miriam Lockhorn
Saskia Niemöller

E-Mail: info@loel-lotsen.de
Web: www.loel-lotsen.de
www.facebook.com/korbrauschen
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