Dienstag, 06. Dezember 2016


Neue Ideen für lebenswerte Osnabrücker Stadträume

Hochschule Osnabrück setzt gemeinsam mit ihren Partnerinstitutionen im Projekt "Urbane Interventionen" auf die Kreativität der Bürgerinnen und Bürger in den Stadtteilen Haste, Dodesheide und Wüste

(lifePR) (Osnabrück, ) "Urbane Interventionen - Impulse für lebenswerte Stadträume in Osnabrück": Unter diesem Motto sollen Bürgerinnen und Bürger in den Stadtteilen Haste, Dodesheide und Wüste in den kommenden Wochen und Monaten angeregt werden, ihr eigenes Umfeld selbstbestimmt und aktiv zu gestalten. Die Initiatorinnen und Initiatoren wollen herausfinden, was die Menschen in Osnabrück bewegt und was gemeinsam mit ihnen im Stadtteil bewegt werden kann.

Zum Hintergrund: Seit April 2015 arbeiten Prof. Dr. Kathrin Kiehl, Prof. Dr. Elisabeth Leicht-Eckardt und Prof. Dirk Manzke an der Hochschule Osnabrück gemeinsam mit der wissenschaftlichen Mitarbeiterin Marcia Bielkine und dem wissenschaftlichen Mitarbeiter Daniel Janko an einem neuen Projekt zur Nationalen Stadtentwicklungspolitik. Unter dem Titel "Urbane Interventionen - Impulse für lebenswerte Stadträume in Osnabrück" sollen Menschen für die Gestaltung eines lebenswerten Stadtteils begeistert und der Grundstein für eine gelebte Nachbarschaft gelegt werden.

Im ersten Schritt gibt es eine Stadtteilwerkstatt: Eine Woche lang wird ein zentraler Begegnungs- und Handlungsort geschaffen, um Interessen zu sammeln, Fragen aufzuwerfen, um zu vernetzen, zu diskutieren, zu feiern und zu inspirieren. Dabei können bestehende Initiativen, Vereine und alle Bürgerinnen und Bürger mitwirken und ihre Ideen einbringen. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt: Ob Stadtteilcafé, Gemeinschaftsgarten, Straßeninitiative, Strandbar, Nachbarschaftsaktion, offene Werkstatt oder künstlerisch-kulturelles Event - alles, was ein lebendiges Miteinander fördert, ist denkbar. Die Ideen werden dokumentiert und gemeinsam mit den Beteiligten ausgewertet. Ziel ist es, die vielversprechendsten Ansätze im nächsten Jahr umzusetzen. Besonders interessant für die Umsetzung sind Anregungen aus dem Stadtteil, welche die Chance auf Verstetigung haben. Die im Projekt angewandten Herangehensweisen und Methoden werden im Anschluss ausgewertet, sodass die Erkenntnisse in Stadtentwicklungsprojekte im gesamten Bundesgebiet einfließen können.

Die Stadtteilwerkstatt Haste öffnet vom 8. bis zum 15. Juli am Eberleplatz. Am 9. Juli erwartet die Besucherinnen und Besucher von 18 bis 20 Uhr eine offizielle, feierliche Eröffnung. Auch beim Stadtteilfest Haste am 11. Juli von 15 bis 18 Uhr ist das Team vertreten. Am 14. Juli schließlich gibt es von 15 bis 18 Uhr eine Abschlussveranstaltung. Das detaillierte Programm mit Stadtteilrundgängen und weiteren Aktivitäten wird im Internet veröffentlicht. Die Stadtteilwerkstatt Wüste findet vom 24. bis zum 30. August statt, der genaue Ort wird noch bekanntgegeben. Für die Dodesheide werden die Termine derzeit noch abgestimmt. Die Veranstaltungen sind für alle Menschen offen, denen ihr Stadtteil am Herzen liegt.

Das bis 2017 laufende Projekt wird durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit im Rahmen der Nationalen Stadtentwicklungspolitik gefördert und ist in das Osnabrücker Kulturjahr 2015 "Wir sind im Garten" eingebunden. Die Hochschule Osnabrück kooperiert bei dem Vorhaben mit dem Osnabrücker ServiceBetrieb und den Fachbereichen "Umwelt und Klimaschutz" und "Kultur" der Stadt Osnabrück sowie den Institutionen Mehrgenerationenhaus Haste (Katholische Familien-Bildungsstätte e. V.), Nackte Mühle (Lega S Jugendhilfe gGmbH), TOP.OS - Verein für neue Kunst e. V. und Wüsteninitiative - Verein zur Förderung des Bürgertreffs Wüste e. V.
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