Montag, 05. Dezember 2016


Nach neun Monaten Entwicklungszeit: Neuer Rennwagen der Hochschule Osnabrück läuft

Das Ignition Racing Team der Hochschule Osnabrück präsentiert seinen neuen Rennwagen "IR15 eXcess" / Sponsoren und die ganze Hochschule drücken dem Team die Daumen / Studierende der Wirtschaftspsychologie schulen das Team in Sachen Kommunikation

(lifePR) (Osnabrück, ) .
Vorstellung des neuen Rennwagens "IR15 eXcess"

Der letzte Samstag im Mai war ein großer Tag für den Rennstall der Hochschule Osnabrück: Das Ignition Racing Team präsentierte seinen Beitrag zum internationalen studentischen Wettbewerb "Formula Student" - den neuen Boliden namens "IR15 eXcess". Mehr als 150 Gäste - darunter Sponsoren, Lehrende, Studierende und auch Familien und Freunde der Teammitglieder - kamen zu diesem Rollout. Sie alle drückten dem Team die Daumen - und der neue Elektroflitzer hat die Erwartungen nicht enttäuscht.

"Auf diesen Tag haben wir seit neun Monaten hingearbeitet", sagt die Gesamtteamleiterin Swenja Heuer. "Schon knapp eine Woche vor unserem Rollout konnten wir die ersten Meter fahren - die Nachtschichten haben sich ausgezahlt", freut sich die Studentin der Fahrzeugtechnik.

Aber nicht nur der Bolide ist etwas komplett Neues geworden, sondern auch dessen Vorstellung. "Unser Ziel war es, ein Event zu schaffen, das in Erinnerung bleibt", so die Teamleiterin. Passend zum schwarzgrünen Boliden haben die Studierenden als Präsentationsort das modernste Gebäude auf dem Campus ausgewählt, einen ausgefallenen Neubau mit dem inoffiziellen Namen "Grüner Frosch". Im linken Flügel fand die Präsentation des technischen Leiters Torben Brockhage und der Gesamtteamleiterin Swenja Heuer statt. Sie berichteten mit über die Entwicklung des eXcess und stellten alle Sponsoren und natürlich auch alle Teammitglieder vor. Prof. Dr. Norbert Austerhoff und Prof. Dr. Christian Schäfers, die das Team im Jahr 2014 zur Formula Student Spain begleitet hatten, berichteten ein paar Anekdoten des Events. Im Foyer konnten Gäste den ersten und den letzten Verbrenner aus dem Osnabrücker Rennstall betrachten und auch den letztjährigen Elektroboliden, mit dem das Team seinen bislang größten Erfolg eingefahren hat. Einige Anschauungsobjekte des diesjährigen Renners waren auch zu sehen: Sie gewährten einen unmittelbaren, detaillierten Einblick in den neuen Boliden.

Das Highlight des Abends und der Grund, warum rund 150 Gäste der Einladung des Teams gefolgt sind, war die Enthüllung des neuen Rennwagens. Sie wurde spektakulär mit einem Kurzfilm eingeleitet, der spannende Bilder zu bieten hatte - von der Fertigung über Detailaufnahmen bis hin zur ersten "Probefahrt". Dann wurde es ernst: Auf dem Mensa-Vorplatz drehte der frisch enthüllte Flitzer unter Applaus der Gäste ein paar Runden und bewies dabei, wie agil er geworden ist.

Die ganze Hochschule fiebert mit

Dass das IRT-Team mittlerweile die gesamte Hochschule zum Fan hat, zeigte sich bei der Vorbereitung des Rollouts. "Viele helfende Hände haben unseren Event zu einem einzigartigen Erlebnis gemacht", betonte die Teamleiterin Heuer in ihrem Dankeswort. Unter den Helfern waren AStA-Mitglieder, Mitstudierende, das Personal des Gebäudemanagements, der Hausverwaltung und des Instituts für Musik - und natürlich ehemalige Teammitglieder: Auf einem eigens für diesen Event gebauten Grill bereiteten sie rund 10 Stunden lang ein Spanferkel zu - sehr zur Freude der zahlreichen Gäste.

Auch nach der Vorstellung des neuen Rennwagens wird das Ignition Racing Team von seinen Hochschulfans unterstützt. So konnten die Teammitglieder eine Woche nach dem Rollout ihre kommunikativen Fähigkeiten schulen: Eigens für sie veranstalteten drei engagierte Studierende der Wirtschaftspsychologie zusammen mit ihrem Professor, Dr. Ulf Over, einen Kommunikationsworkshop. "Neben technischem Know-how spielt die Kommunikation eine wichtige Rolle für den Erfolg bei der Formula Student", sagt der Professor der Wirtschaftspsychologie. Unter Anleitung der studentischen Moderatoren Nicole Karatut, Nicole Maronn und Maximilian Matt erarbeiteten sich die Teammitglieder daher wichtige Grundkenntnisse zur erfolgreichen Gesprächsführung und zum Umgang mit relevanten Informationen. Die Analyse der Teamstrukturen führte dann auch zu neuen Ideen für den Kommunikationserfolg in der weiteren Arbeit des Teams.

Mindestens genau so viel wie die Teilnehmer lernten auch die Anbieter des Workshops, denen Professor Over als Coach beratend zur Seite stand. Sie haben das Konzept und die Aufgaben des Workshops in vielen Stunden selbstständig erarbeitet; auch die Durchführung lag komplett in ihrer Hand. "Durch die eigenverantwortliche Vorbereitung des Workshops und die anschließende Anwendung der neu erworbenen Kenntnisse war der Lerngewinn deutlich höher, als es in einer Vorlesung möglich gewesen wäre", so das Fazit von Prof. Over.
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