Freitag, 02. Dezember 2016


Moderne Gebäude für besseres Studieren

FH Osnabrück weiht neue Räumlichkeiten auf dem Campus am Westerberg ein

(lifePR) (Osnabrück, ) Grund zur Freude hatten am Donnerstag Studierende, Lehrende und Mitarbeiter aus den Bereichen Kunststoff-/Schweißtechnik und Informatik der FH Osnabrück: Im Rahmen einer Eröffnungsfeier wurden ihre neuen Räumlichkeiten in und um die ehemalige Von-Stein-Kaserne offiziell eingeweiht. Die Gebäude auf dem Campus zwischen Barbarastraße und Artilleriestraße bestehen aus Neu- und Umbauten der historischen Kasernenanlagen. "Durch die umfangreichen Baumaßnahmen haben wir hervorragende Bedingungen für Studium und Forschung in den Bereichen Informatik und der Kunststofftechnik geschaffen", erklärt Präsident Prof. Dr. Erhard Mielenhausen.

Vor allem für die Informatiker hat sich die Raumsituation deutlich verbessert - denn die Bereiche Technische- und Medieninformatik und das EDV-Schulungszentrum konnten durch den Bau endlich unter einem Dach vereint werden. Untergebracht ist das Zentrum für Informatik nun im neuen "SI"-Gebäude. Hierzu gehören neben einem modernen Neubau auch die aufwendig restaurierten ehemaligen Pferdeställe der Von-Stein-Kaserne. Auf der Gesamtnutzfläche von 2.600 Quadratmetern sind 20 Seminarräume und rund 40 Büros entstanden. Der Gebäudekomplex ist barrierefrei zugänglich und bietet Platz für über 500 Studierende. "Ein Highlight des neuen Standorts ist unser Multifunktionsraum", berichtet Prof. Dr. Karsten Morisse aus dem Bereich Medieninformatik. "Hier können die Studierenden zum Beispiel moderne Studiotechnik für TV-Aufnahmen kennenlernen." Mit seiner Ausstattung bietet der Raum einen optimalen Rahmen für den "Kamera-Führerschein" der Medieninformatikstudierenden.

Auch der ehemalige Geschützschuppen des Kasernengeländes wurde vollständig saniert - im neuen Gebäude "SH" sind heute die Bereiche Kunststoff- und Schweißtechnik untergebracht. Prof. Dr. Ulrich Krupp, Prof. Dr. Norbert Vennemann und Prof. Dr. Rainer Bourdon, Lehrende der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik, wissen die Vorteile ihres neuen Arbeitsplatzes zu schätzen. "Das Labor für Kunststoffverarbeitung ist doppelt so groß wie in den alten Räumlichkeiten, so dass wir jetzt genügend Platz für alle Maschinen haben", erklärt Prof. Bourdon. Darüber hinaus gibt es im neuen Labor nun für jede Maschine einen Luftabzug. So können die bei der Kunststoffverarbeitung entstehenden Dämpfe aus der Luft gefiltert werden. "Der Umzug hat sowohl für uns als auch für die Studierenden viele Vorteile", fügt Prof. Vennemann hinzu. "Im neuen Gebäude sind die Wege zwischen den Laboren kürzer - hier können wir effektiver zusammenarbeiten."

Insgesamt umfasst das neue Gebäude der Kunststoff- und Schweißtechnik 1830 Quadratmeter Nutzfläche mit Laboren, Büro- und Besprechungsräumen. Die Kosten der gesamten Baumaßnahmen belaufen sich auf rund 15,5 Mio. Euro. Und die Osnabrücker Hochschulen bauen weiter: Im nächsten Jahr steht der Baubeginn für die neue Mensa auf dem Programm. In Planung sind außerdem ein gemeinsames Hörsaal- und ein Verwaltungsgebäude.
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