Samstag, 27. August 2016


Institut für nachhaltiges Wirtschaften in der Bau- und Immobilienwirtschaft in Osnabrück gegründet

Wissenschaftler widmen sich unter anderem Zusammenhängen zwischen Nachhaltigkeitskriterien und dem Immobilienwert im Wohnungsbau / Das inwb ist in der Science to Business GmbH der Hochschule Osnabrück verankert

(lifePR) (Osnabrück, ) „Nachhaltigkeit in der Bau- und Immobilienwirtschaft ist mehr als die gängige Zertifizierung von Gebäuden. Unser Ziel ist es, das wirtschaftliche Umfeld und den Erfolg der Bau- und Immobilienwirtschaft mithilfe von Nachhaltigkeitsaspekten zu verbessern“, sagt Prof. Dr.-Ing. Heiko Meinen. Er gründete im Rahmen der Science to Business GmbH der Hochschule Osnabrück im Januar 2016 das Institut für nachhaltiges Wirtschaften in der Bau- und Immobilienwirtschaft (inwb), das sich als Schwerpunkt dem betriebswirtschaftlichen Erfolgsfaktor Nachhaltigkeit widmet.

Wissenschaftlich beschreitet Heiko Meinen mit seinem Team bereits seit 2011 neue Wege, indem Zusammenhänge zwischen Nachhaltigkeitskriterien und dem Immobilienwert im Wohnungsbau nachgewiesen wurden. Beispiele sind die Wertbeeinflussung etwa durch Immissionen, einen ÖPNV-Anschluss, die Nahversorgung oder die regionale Entwicklung. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler konnten auch aufzeigen, wie Nachhaltigkeit den Erfolg von Bauunternehmen begünstigt, zum Beispiel durch das Verbessern des Ausbildungsniveaus, die Reduzierung von Krankenstand und Fluktuation oder eine gesteigerte Energieeffizienz.

Die positiven Erfahrungen mit dem nachhaltigen Bauen aus seiner praktischen Tätigkeit in leitenden Positionen in der Bau- und Immobilienwirtschaft und die Ergebnisse seiner Forschung waren Meinens Antrieb für die Institutsgründung. Nun sollen weitere zukunftsfähige Trends im Zuge der Projektentwicklung in Baubetriebswirtschaft und im Immobilienmanagement gesetzt werden. Hochschulpräsident Prof. Dr. Andreas Bertram freut sich über die Gründung des Instituts: „So kann vorhandenes Know-how fachlich gebündelt und der Transfer aus der Hochschule in die Praxis wegweisend und wertvoll gefördert werden.“
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