Freitag, 02. Dezember 2016


Hochrangige chinesische Politiker und niedersächsischer Landtagspräsident informieren sich über die China-Aktivitäten der Hochschule Osnabrück

Delegation der chinesischen Partnerprovinz Anhui und Mitglieder des Niedersächsischen Landtages zu Gast an der Hochschule

(lifePR) (Osnabrück, ) Welche deutsch-chinesischen Kooperationen gibt es an der Hochschule Osnabrück? Und wie sind dabei die Erfahrungen der deutschen und chinesischen Studierenden sowie von Lehrenden, der Politik oder der Wirtschaft? Diesen Fragen widmen sich die China-Akteure der Hochschule Osnabrück, die Delegation der niedersächsischen Partnerprovinz Anhui (China) und die Delegation des Präsidiums des Niedersächsischen Landtages. Das Urteil fällt positiv aus: "Ich freue mich, dass wir heute die gemeinsamen Früchte unserer deutsch-chinesischen Zusammenarbeit vorstellen können", begrüßt Hochschul-Präsident Prof. Dr. Andreas Bertram seine Gäste. "Das Thema China ist in der Hochschule Osnabrück nicht nur angekommen, sondern ein tragender Teil der Internationalisierung der Hochschule geworden." Gleich mehrere Internationale Studiengänge können Studierende an der Hochschule Osnabrück belegen: Heute stehen der Studiengang Internationales Logistikmanagement China (LOGinCHINA) als Kooperation der Hochschule Osnabrück und der Universität Hefei (China) ebenso im Fokus wie der Studiengang International Event Management Shanghai (IEMS) und der Master im Erasmus Mundus-Programm "Research and Innovation in Higher Education (MARIHE)".

Xiao Yue und ihr Kommilitone Jiang Shutong studieren im Bachelorstudiengang LOGinCHINA im sechsten Semester. Nachdem Xiao ihren Studiengang, bei dem deutsche Lehrende in Hefei unterrichten, vorgestellt hat, berichtet Jiang von seinen Erfahrungen als chinesischer Student in Osnabrück: "Neben den vielfältigen Freizeitaktivitäten ist der Service für Studierende sehr aufmerksam." Aber er bemerkt auch einen wesentlichen Unterschied zu seinem Studium in China: "In den Vorlesungen hier an der Hochschule Osnabrück muss jeder selbstständig und proaktiv sein. In China stellen wir während der Vorlesung keine Fragen, sondern machen uns Notizen, was der Professor sagt."

Shen Weiguo, Vizevorsitzender des Ständigen Ausschusses des Volkskongresses der Provinz Anhui und Leiter der chinesischen Delegation, und Bernd Busemann, Präsident des niedersächsischen Landtages und Leiter der niedersächsischen Delegation, ziehen ein positives Fazit. Seit fast 30 Jahren kooperiert die Hochschule Osnabrück bereits mit verschiedenen China-Akteuren.

Auch Prof. Dr. Henrik Lackner, Leiter des Hochschulzentrums China (HZC), freut sich über eine Vielzahl von studentischen und wissenschaftlichen Aktivitäten, aber auch Weiterbildungsmöglichkeiten: "Im Bereich Weiterbildung bieten wir chinesischen Hochschulen Beratung bei der Transformation zu anwendungsorientierten Hochschulen an. Zudem nutzen unsere Studierenden Exkursionen nach China sowie chinesische Kinoabende und Sommerfeste. China ist ein Zukunftsfeld, und unsere Absolventinnen und Absolventen gehen in Firmen, in denen die China-Aktivitäten wachsen." Mit dem Hochschulzentrum China nimmt die Hochschule Osnabrück eine Leuchtturmfunktion ein, mit der die Vernetzung der China-Aktivitäten nach innen und außen ausgebaut werden kann.

Pan Dongdong studiert im zweiten Mastersemester Fahrzeugtechnik an der Hochschule und ist tief beeindruckt von der Kooperation seiner Heimathochschule, der Universität Hefei, mit der Hochschule Osnabrück: "Die Kooperation gibt mir die Möglichkeit, interkulturelle Erfahrungen zu sammeln, und die Professoren sind sehr nett und helfen uns, Probleme schnell und unkompliziert zu lösen."

Neben den Vorträgen nutzen die Delegationsmitglieder auch die Gelegenheit, sich den Campus der Hochschule und die Labore anzusehen.
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