Montag, 05. Dezember 2016


Alltägliche Lebensmittel auf dem Prüfstand beim 5. International Summer Lab an der Hochschule Osnabrück

Dreiwöchiges Sommerprogramm in Kooperation mit dem Deutschen Institut für Lebensmitteltechnik

(lifePR) (Osnabrück, ) Ob Würstchen, Schokolade oder Eiscreme, die 40 deutschen und internationalen Studierenden des International Summer Labs (ISL) analysieren in den Lebensmittellaboren der Hochschule Osnabrück am Campus Haste selbst hergestellte Lebensmittel. Während des ISL, das dieses Jahr zum fünften Mal stattfindet, untersuchen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer neben selbst entwickelten Lebensmitteln auch eine Handcreme auf Dichte, Textur, Farbe und physikalische Eigenschaften. Elena Jalba aus Moldawien erzählt begeistert bei der Eiscreme-Analyse: "Wir analysieren mehrere Proben von Eiscreme, die wir aus verschiedenen Zutaten selbst hergestellt haben." Sie untersucht gemeinsam mit ihrer Arbeitsgruppe mit dem Spektralphotometer die Farbe einer mit Kokosfett versetzten Eiscreme-Probe.

Die internationalen Studierenden stammen aus Südkorea, Dänemark, Mexiko, Kanada, den USA, der Türkei, Griechenland und Deutschland und sind für drei Wochen in die Lebensmittellabore der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur am Campus Haste und des Deutschen Instituts für Lebensmitteltechnik (DIL) gekommen. "Die Labortage ermöglichen den Bachelor- und Master-Studierenden die Entwicklung eines eigenen Produktes mit anschließender wissenschaftlicher Analyse", erklärt ISL-Koordinatorin Jessica Wiertz. "Dabei steht der Experimentiergedanke und die Arbeit im internationalen Team im Vordergrund." Marcela Galvez aus Los Mochis, Mexiko, untersucht die Konsistenz verschiedener Lotionproben und erklärt: "Wir stellen eine Handcreme her, die auch bei höheren Temperaturen eine feste Konsistenz haben soll. Wir produzieren mehrere Testproben und benutzen dafür Sojalecithine, Cetyl-Alkohol und Glycerol-Monostearat."

Den internationalen Studierenden stehen für ihre Versuche einerseits hochtechnische Laborgeräte zur Verfügung, anderseits wird ihnen auch ein umfassendes Programm aus Vorträgen und Exkursionen angeboten. "Neben den Vorträgen von unserer Hochschule referieren internationale Gastdozenten und Gastdozentinnen von kooperierenden Universitäten und aus der Wirtschaft, die ihre Praxiserfahrung und aktuelle Forschungen vermitteln", erklärt Modulkoordinator Prof. Dr. Stefan Töpfl. "Das International Summer Lab macht sowohl Studierenden als auch uns Dozierenden sehr viel Spaß. Man merkt, dass die Kontakte, die hier geknüpft werden, über das International Summer Lab hinaus halten. Dazu tragen auch die Exkursionen in regionale Unternehmen bei." Veranstalter des ISL ist neben der Hochschule Osnabrück unter Leitung von Prof. Dr. Ludger Figura auch das Deutsche Institut für Lebensmitteltechnik (DIL).

Neben der fachlichen Seite bietet das ISL auch ein Training in den "Soft Skills" und der Arbeit im interkulturellen Umfeld. "Die Teilnehmerschaft des ISL ist jedes Jahr anders zusammengesetzt und so ist jedes Summer Lab bisher einzigartig gewesen", freut sich Wiertz zum Abschluss des Labortages. Das Internationale Summer Lab richtet sich an Studierende der Hochschule Osnabrück und dem Ausland und findet gleichzeitig mit der International Summer University zwischen dem 9. Juli und dem 31. Juli statt.
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