Freitag, 30. September 2016


"Zehn Projekte für Ferrara" und "Ein neues Quartier für Nantes"

Zwei Architektur-Ausstellungen im Februar und März

(lifePR) (Bremen, ) Die Monate Februar und März stehen im Zeichen zweier Architektur-Ausstellungen der Hochschule Bremen: „Zehn Projekte für Ferrara“ lautet das Motto vom 15. bis zum 26. Februar 2016 auf dem Campus Neustadtswall 30 der Hochschule Bremen im AB-Gebäude (Hochhaus), Raum AB 010. Eröffnet wird die Ausstellung am Montag, dem 15. Februar, 18 Uhr, mit einer Gastkritik des Berliner Architekten Roland Kuhn.

Im Oktober 2015 erarbeiteten Studierende des 5. Semesters im Bachelor-Studiengang Architektur der Hochschule Bremen vor Ort an der Università degli Studi di Ferrara mit dem Dipartimento di Architettura bei Prof. Dr. Gianluca Frediani und dem Stadtplanungsamt Ferrara ein Entwicklungskonzept für das Quartiere Volano. Dieses Gebiet ist geprägt vom früheren Stadthafen am Po die Volano, brach gefallenen Gewerbeflächen und dem Verlauf der historischen Wallanlage im Süden der Stadt. Die Analysen vor Ort, die architekturtypologischen Studien und die mit den Kollegen diskutierten Szenarien waren Grundlage für die Semesterentwürfe im Atelier des nun abgeschlossenen Wintersemesters.

Vom 18. Februar bis 4. März 2016 wird im Foyer des Siemens-Hochhauses (Contrescarpe 72, 28195 Bremen) die Ausstellung „Ein neues Quartier für Nantes - Le nouveau Quartier l'Hôtel-Dieu“, ein Projekt des Master-Studiengangs Architektur der Hochschule Bremen, gezeigt. Die Eröffnung ist am Donnerstag, dem 18. März, um 19 Uhr mit Senatsbaudirektorin Prof. Dr. Iris Reuther.

Nantes, eine aufstrebende ehemalige Hafenstadt, markiert den Auftakt des Mündungsraums (Estuaire) der Loire zum Atlantik. Hier im Westen von Frankreich, im Departement Loire-Atlantique, wo Erdre und Sèvre einmünden, wird mit dem Stadtschloss zugleich eine prominente Folge von berühmten Schlössern im Tal der Loire abgeschlossen. Der Strukturwandel aller europäischen Industriestädte maritimer Nutzung hat sich in Nantes nach einer langen Durststrecke mittlerweile zu einem beispielhaften Wandel für die Region und das Land vollzogen. Südlich der Altstadt von Nantes liegt das zentrale Krankenhaus, l‘Hôtel-Dieu, die heutige Universitätsklinik CHU (Centre hospitalier universitaire). Das etwa zwölf Hektar große Areal am Fluss wird in naher Zukunft umgesiedelt. Damit fällt ein bedeutendes Baufeld der Innenstadt brach, das bereits den Charakter eines eigenen Stadtteils hat. Wie sich daraus ein neues Quartier entwickeln kann, erproben die Master-Studierenden mit ihren städtebaulichen Entwürfen

In einem Workshop im Herbst 2015 an der ENSAN (Ecole nationale supérieure d'architecture de Nantes) mit Jean-Marie Beslou, Prof. Dr. Laurent Lescop und Prof. Dirk Janssen (Universiteit Antwerpen) und seinen Studierenden wurden die Stadt und der Ort untersucht und erste Konzepte entwickelt. Diese Ideen wurden mit Jean-Brindel, Referent für Stadtentwicklung (Métropole de Nantes), diskutiert und sind die Grundlage der gezeigten Projekte geworden.
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