Mittwoch, 07. Dezember 2016


Wie funktioniert Partizipation und aktive Bürgerschaft zwischen lokaler und europäischer Ebene?

Europäisches Symposium zu Demokratie, Partizipation und aktiver Bürgerschaft in Bremen / Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule-Mitte und Studierende stellen ihre Ideen in einer Innovationszone vor

(lifePR) (Bremen, ) Partizipation und aktive Bürgerschaft sind die zentralen Themen des europäischen Symposiums, das das M2C Institut für angewandte Medienforschung zusammen mit der Hochschule Bremen (HSB) am 17. Juli 2015 veranstaltet. Das Symposium findet im Rahmen des EU-Projekts "Intercultural Dimension of European Active Citizenship IDEA-C" und der Aktivitäten des europäischen thinktanks "ThinkBETA - Evolution of Smart Cities" statt. Über 30 lokale und europäische Experten aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Kultur werden am kommenden Freitag neue Perspektiven zu Demokratie und Partizipation in Europa und Methoden zur Förderung aktiver Bürgerschaft diskutieren und diese weiterdenken. 65 Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule-Mitte und 30 Studierende der HSB stellen dabei ihre Ideen dazu in einer Innovationszone vor.

Gemeinsam verfolgen sie das Ziel, ein größeres Wissen und Verständnis für die Demokratie in Europa zu vermitteln und die aktive Bürgerbeteiligung vor allem unter jungen Menschen in Europa zu fördern. Hierfür fanden in den letzten sechs Monaten Veranstaltungen mit Schülerinnen und Schülern, Studierenden und jungen Kreativen statt, in denen das M2C Institut mit der HSB, der Gesamtschule Bremen-Mitte, der ZwischenZeitZentrale Bremen und dem Gotham Innovation Greenhouse New York kooperierte. Dabei ging es um die gemeinsame Erforschung und das Ausprobieren neuartiger, zielgruppengerechter Methoden der Partizipation und Mitgestaltung gemeinsam mit Vertretern dieser drei Zielgruppen. Im Vordergrund stand dann auch sehr schnell die durch digitale Medien gestützte Partizipation an Demokratie-, Gestaltungs- und Entscheidungsprozessen ebenso wie neuartige kulturelle Ausdrucksformen einer aktiven, jungen und selbstbestimmten Bürgerschaft in Europa. In der Innovationszone des Symposiums werden solche Ideen und Prototypen präsentiert und ausgetauscht. Weitere Partner des Bremer Symposiums sind internationale Organisationen, wie das Piaget Institut, die Initiative der Nationalen Stadtentwicklung koopstadt Bremen-Leipzig-Nürnberg des Senators für Umwelt, Bau und Verkehr sowie das Zentrum für interkulturelles Management in Bremen mit dem Diversity Stammtisch.

Das Bremer Symposium steht unter der Schirmherrschaft von Martin Koplin, Direktor des M2C Instituts für angewandte Medienforschung, und wird von ihm gemeinsam mit Prof. Dr. Helmut Eirund, Dekan der Hochschule Bremen, eröffnet. Unter anderem sind Beiträge von Thomas Lecke-Lopatta, Prof. Dr. Jutta Berninghausen, Christina Ungerer, José Carlos Bronze, dem British Youth Council, aus dem Creative Europe Projekt "The People's Smart Sculpture PS2" und den über 90 Akteuren der Innovationszone geplant. Eine Serie von 13 Workshops und Symposien zu Themen der Partizipation, aktiver Bürgerschaft und Demokratie wird mit unterschiedlichen Zielgruppen innerhalb von zwei Jahren in den acht am Projekt beteiligten europäischen Ländern stattfinden. Interessierte Initiativen und Organisationen aus Bremen, die sich an der weiteren Erforschung der mediengestützten Partizipation beteiligen möchten, sind herzlich eingeladen, mit dem M2C Institut Kontakt aufzunehmen: 0421-5905 5478, kappe@m2c-bremen.de (Denise Kappe), 0421-5905 5402, koplin@m2c-bremen.de (Martin Koplin).
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