Donnerstag, 18. Dezember 2014


Nautik- und Schiffbau/Meerestechnik-Studium an der Hochschule Bremen weiterhin empfehlenswert

(lifePR) (Bremen, ) Die Sechste Nationale Maritime Konferenz in Rostock am 29. und 30. März ist das herausragende maritime Ereignis in Deutschland im Jahre 2009. Im Dialog zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung, Gewerkschaften, Politik und Administration aus Bund und Ländern werden die Herausforderungen und Wege zur Zukunftssicherung der maritimen Wirtschaft Deutschlands beraten. Dieses Experten-Treffen nimmt die Hochschule Bremen zum Anlass, all diejenigen zu ermutigen, die sich grundsätzlich ein Studium der Nautik oder des Schiffbaus und der Meerestechnik vorstellen können, diese Idee auch weiter verfolgen. Denn übereinstimmend gehen Fachleute davon aus, dass die Weltwirtschaft sich wieder erholen werde. Außerdem belegen Erfahrungen vergangener Jahre, dass gut qualifizierte Fachkräfte generell auch beruflich unterkommen.

Die maritime und nautische Kompetenz der Hochschule Bremen ist in der Fakultät "Natur und Technik" gebündelt: So stehen in der Fachrichtung Schiffbau und Meerestechnik derzeit vier Studiengänge zur Auswahl: Schiffbau und Meerestechnik B. Eng. (= Bachelor of Engineering), Internationaler Studiengang Schiffbau und Meerestechnik B. Eng., Studium im Praxisverbund Schiffbau und Meerestechnik B. Eng. sowie der Master-Studiengang Schiffbau und Meerestechnik M. Eng. (= Master of Engineering).

Die Fachrichtung Nautik bietet den Studiengang Nautik (Wirtschaftsingenieur für Seeverkehr), den Internationalen Studiengang Shipping and Chartering B. A. (= Bachelor of Arts) sowie den Aufbau-Studiengang Master in Maritime Management M. Sc. (= Master of Science).

Von den drei Schiffbau-Studiengängen mit Bachelor-Abschluss verpflichtet die internationale Variante zu einem zweisemestrigen Praxis- und Theorieaufenthalt im Ausland. Beim "Studium im Praxisverbund Schiffbau und Meerestechnik" absolvieren die Studierenden neben dem Studium eine praktische Ausbildung zum Facharbeiter. Diese Ausbildung beginnt ein Jahr vor Aufnahme des Studiums bei einer von derzeit elf Werften, mit denen die Hochschule Bremen entsprechende Kooperationsverträge abgeschlossen hat. Ab Sommersemester 2009 hat der Master-Studiengang Schiffbau und Meerestechnik erstmalig Studierende aufgenommen. Damit verfügt die Hochschule Bremen über das größte und zugleich differenzierteste Studienangebot in diesem Segment. In den Schiffbau- und Meerestechnik-Studiengängen sind aktuell 258 Frauen und Männer immatrikuliert.

Für den technischen und personellen Ausbau der Fachrichtung Nautik fließt neben staatlichem auch privates Geld: So erhält die Hochschule Bremen drei Jahre lang jährlich 250.000 Euro aus Mitteln des Verbandes Deutscher Reeder, vom Bremer Rhederverein sind es 325.000 Euro. Hinzu kommen 250.000 Euro des Landes Hamburg für die Hochschule Bremen. Weitere Gelder fließen aus Mitteln des Hochschulpaktes. Mit dem Schiffsführungssimulator des Bremer Unternehmens RDE verfügt die Hochschule Bremen über modernste technische Ausstattungen. Schließlich soll ein Stiftungs-Stipendium der Bremer Reederei Carl Büttner nicht unerwähnt bleiben: aus dessen Erträgen erhält jeweils ein Nautik-Student (oder eine Nautik-Studentin) ein Semester lang monatlich 400 Euro. Bislang ist dieses Stipendium fünf Mal vergeben worden.

Inzwischen lassen sich Jahr für Jahr 100 Männer und Frauen und damit so viele junge Menschen im Nautik-Studiengang der Hochschule Bremen neu immatrikulieren, wie vor zehn Jahren in diesem Bereich insgesamt eingeschrieben waren; aktuell sind es 509 Studierende.

Weitere Informationen über das Studium in der Fachrichtung Schiffbau und Meerestechnik und der Fachrichtung Nautik finden sich unter: www.hs-bremen.de/...
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