Sonntag, 11. Dezember 2016


Hochschule Bremen leistete wesentlichen Beitrag für das gute Abschneiden

Aktuelle Veröffentlichung des Stifterverbandes belegt Spitzenplatz bei der Umstellung auf Bachelor und Master für das Land Bremen

(lifePR) (Bremen, ) "Berlin, Bremen und Brandenburg sind die Spitzenreiter im Bologna-Prozess. Schlusslichter sind Hessen, Nordrhein-Westfalen und Thüringen." So heißt es im jüngst vom Stifterverband veröffentlichten "Ländercheck - Lehre und Forschung im Föderalen Wettbewerb" (Dezember 2009). Dass Bremen im Bundesvergleich einen Spitzenplatz belegt, ist nach Auffassung von Prof. Dr. Karin Luckey ganz wesentlich dem Beitrag der Hochschule Bremen zu verdanken. "Bereits zum Wintersemester 2006/2007 haben wir die Umstellung auf Bachelor- und Master-Studiengänge praktisch abgeschlossen." Lediglich der Studiengang Nautik, der Vorgaben des Bundesverkehrsministeriums folgt, werde zum kommenden Wintersemester ein Bachelor-Studiengang sein.

Mit Blick auf die aktuelle Diskussion unterstreicht die Rektorin, dass in den überwiegend siebensemestrigen Bachelor-Studiengängen der Hochschule Bremen ein verpflichtendes Auslandssemester erneut verankert wurde, so wie es bereits in den früheren Diplom-Studiengängen der Fall war. Dass dies und die zahlreichen Akkreditierungsverfahren unter Einbeziehung aller Akteure - der Hochschullehrer wie der Studierenden - realisiert werden konnten, sei ein großer Erfolg. "Mit der Umstellung der Studiengänge wurden an der Hochschule Bremen bereits all diejenigen Ziele erreicht, die derzeit diskutiert werden," so Prof. Dr. Karin Luckey weiter. "Und: durch die frühzeitige und konsequente Ausrichtung auf den Bologna-Prozess konnten wir die notwendige Weiterentwicklung der Ziele dieses Reformprozesses maßgeblich mitgestalten. Dennoch können wir Qualitätsstandards nur in dem Maße erfüllen, wie uns die dafür erforderliche staatliche finanzielle Unterstützung gewährt wird. Hier ist das Land Bremen gefordert", betont die Rektorin der Hochschule Bremen.

Unter Hinweis auf die in der Studie untersuchte Kategorie "Zufriedenheit mit Praxisbezug", die für Bremen einen eher ungünstigen Wert erbringt, weist Rektorin Prof. Dr. Karin Luckey darauf hin, dass diese Einschätzung nicht auf die Hochschule Bremen zutreffen kann: "Ein Praktikum ist in allen Studiengängen verankert. Außerdem muss in der Regel ein Vorpraktikum absolviert werden. Dass wir schließlich Lehrbeauftragte aus der beruflichen Praxis in die Lehre einbeziehen, unterstreicht den Praxisbezug eines Studiums an der Hochschule Bremen".
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