Sonntag, 04. Dezember 2016


Hochschule Bremen kooperiert mit Lloyd Dynamowerken

Dualer Studiengang Mechatronik soll dauerhaft helfen, den Bedarf an Fachkräftenachwuchs bei LDW zu sichern / Teilnehmer des Studiengangs können von den entsendenden Unternehmen jetzt flexibler eingesetzt werden

(lifePR) (Bremen, ) Die Lloyd Dynamowerke GmbH & Co. KG (LDW) hat einen Kooperationsvertrag mit der Hochschule Bremen geschlossen, um sich auch künftig den Zugang zu dringend benötigten Fachkräften zu sichern. Das traditionsreiche Maschinenbau-Unternehmen, das im Jahr 2015 sein 100-jähriges Bestehen feiert, entsendet spätestens ab dem kommenden Jahr junge Mitarbeiter zur Ausbildung im Dualen Studiengang Mechatronik. Sie werden ihr Studium an der Hochschule dann mit Praxisanteilen im Unternehmen verknüpfen.

Der Studiengang besteht bereits seit 2006 und wird von Unternehmen wie dem Automobilzulieferer Hella sowie den Automatisierungsspezialisten Kuka Systems und Klöckner Desma zur Ausbildung von Nachwuchskräften genutzt. Neu ist jedoch in diesem Jahr, dass die Teilnehmer nicht mehr zwangsläufig eine Ausbildung zum Facharbeiter mit dem Studium verknüpfen müssen. "Für die Unternehmen hat das den Vorteil, dass die Mitarbeiter gleich in den Fachabteilungen eingesetzt werden können, ohne den stark reglementierten Lehrberuf erlernen zu müssen", erklärt Studiengangsleiter Prof. Dr.-Ing. Hans-Werner Philippsen. Das Studium schließt nach sieben Semestern mit dem Titel "Bachelor of Engineering" ab.

Für LDW ist es genau diese Flexibilität, die das Duale Studium Mechatronik interessant macht. "Wir können die Studieninhalte ein Stückweit mitgestalten", erklärt Personalentwicklerin Nora Neuhaus de Laurel. "Das ist ein großes Plus, weil wir viele spezifische Arbeitsschritte haben." Die Teilnehmer könnten schon während des Studiums eingearbeitet werden, sodass sie nach dem Abschluss keine lange Eingewöhnung benötigen, ergänzt sie. LDW sichere durch die Kooperation mit der Hochschule den eigenen Nachwuchs für die Zukunft.

Die Studierenden profitieren, da sie von Anfang an ein Gehalt verdienen. Im Gegenzug verpflichten sie sich, nach dem Abschluss mindestens eine bestimmte Zahl von Jahren für das Unternehmen zu arbeiten.

Die Hochschule Bremen sieht die Kooperation als weiteren Schritt in der engen Zusammenarbeit mit der regionalen Wirtschaft. Sie bietet bereits acht duale Studiengänge an, in denen die Theorie aus dem Hörsaal jeweils mit ausgeprägten Praxisanteilen im Betrieb verbunden ist. Alleine der Duale Studiengang Mechatronik hat bereits 40 hochqualifizierte Absolventen für den regionalen Arbeitsmarkt hervorgebracht. Im Winter werden 15 weitere "Bachelor of Engineering" hinzukommen.

LDW nimmt jetzt Bewerbungen für das Ausbildungsjahr 2013 entgegen, auch in den Berufen Industriekaufmann/-frau und Technischer Produkt Designer. Weitere Informationen: www.LDW.de, www.hs-bremen.de.
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