Dienstag, 27. September 2016


DAAD fördert auch zweite Phase der Kooperation zwischen Hochschule Bremen, Universität Bremen und der Universität Tunis El Manar

(lifePR) (Bremen, ) An der ingenieurwissenschaftlichen Fakultät der tunesischen El Manar Universität (École nationale d'ingénieurs de Tunis, ENIT) wird ab dem Wintersemester 2015/16 ein neuer Masterstudiengang seine Arbeit aufnehmen: "Engineering and Technology Policy" (ETP). Der Studiengang soll die Absolventinnen und Absolventen befähigen, an der Reform des tunesischen nationalen Innovationssystems in führenden Positionen mitzuarbeiten. Insbesondere geht es um Reformen im Hinblick auf eine stärkere Praxisorientierung der beruflichen und akademischen Bildung, um die Stärkung der kleinen und mittelgroßen Unternehmen durch Technologietransfer und um die vermehrte Partizipation an globalen Wertschöpfungsketten mit hochwertigeren Komponenten.

Auf Initiative der tunesischen Partner beraten deutsche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Universität Tunis El Manar bei diesem Vorhaben. Zu der deutschen Gruppe gehören Prof. Dr. Hans-Heinrich Bass, Volkswirt, Hochschule Bremen, Prof. Dr. Achim Gutowski, Betriebswirt, ISS Business School Hamburg, PD Dr. Cordula Weisskoeppel, Kulturwissenschaftlerin, Universität Bremen, und Prof. em. Dr. Karl Wohlmuth, Wirtschaftswissenschaftler, Universität Bremen.

Bereits 2014 hat der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) die erste Kooperationsphase unterstützt. Jetzt hat der DAAD die Zusage gegeben, auch die zweite Phase mit einer Zuwendung von etwa 25.000 Euro zu unterstützen. Eine hilfreiche Unterstützung kam darüber hinaus auch von der Fakultät Wirtschaftswissenschaften der Hochschule Bremen.

Die nächsten Schritte im Projekt sind die Entwicklung eines Online-Kurses, der polyvalent für das Modul "Innovationsökonomie im internationalen Vergleich" des Internationalen Studiengangs Volkswirtschaft der Hochschule Bremen und für den tunesischen Masterstudiengang eingesetzt werden kann. Ein Expertenseminar für sechs tunesische Professor_inn_en zum Regionalen Innovationssystems Bremen bietet im Mai 2015 bereits Gelegenheit, auch erste Inputs für den MOOC zu erstellen. Das Expertenseminar wird in Bremen unter anderem unterstützt von Airbus Deutschland, von der Wirtschaftsförderung Bremen, der Handelskammer sowie der Niederlassung Bremen des Hamburger WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) sowie von den beteiligten Bremer Hochschulen (Uni Bremen und Hochschule Bremen).

Im Juni 2015 findet ein u. a. von der UNESCO unterstützter Workshop in Tunis statt, bei dem es um die afrikaweiten Zukunftsperspektiven des Programms geht. Im November 2015 wird, ebenfalls in Tunis, eine internationale Konferenz zum Thema "Innovationssysteme, Industrieentwicklung und Beschäftigungsschaffung" veranstaltet. In weiteren Phasen des Programms nach 2015 geht es unter anderem um den Aufbau eines Tunesischen Instituts für Wissenschafts- und Technologiepolitik.
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