Kontakt
QR-Code für die aktuelle URL

Story Box-ID: 319771

Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. Blumenstr. 23 80331 München, Deutschland http://www.delphinschutz.org
Ansprechpartner:in Frau Ulrike Kirsch +49 89 74160410

Spektakuläre Beobachtung: Acht Finnwale nördlich von Split gesichtet

(lifePR) (München, )
Man kann es ruhig eine Sensation nennen, was ein deutscher Segler am Pfingstmontag in der kroatischen Adria erlebte. Er sichtete 6-8 Finnwale bei der auf Höhe von Split gelegenen Insel Vis. Die mit bis zu 25 m Länge zweitgrößten Tiere der Welt tauchen zwar immer mal wieder als "Gäste" in der kroatischen Adria auf. "Aber derart viele Finnwale wurden uns seit Beginn unserer Aufzeichnungen zum Vorkommen von Meeressäugern in der kroatischen Adria vor 11 Jahren noch nie gemeldet", freut sich Ulrike Kirsch, Leiterin des Projekts zur Rettung der letzten Adria-Delfine bei der Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD). Grund für den Walbesuch dürfte ein durch günstige Strömungen verursachtes reichhaltiges Nahrungsangebot sein.

So spektakulär hat die Beobachtungssaison für die GRD noch nie begonnen. Vor zwei Wochen erst hatte die Organisation Kroatienurlauber zur Mithilfe aufgerufen und darum gebeten, Delfinsichtungen in der kroatischen Adria zu melden.

10 Seemeilen nördlich der mitteldalmatinischen Insel Vis machte ein Segler die folgende Beobachtung: "Ich habe 2 Gruppen von jeweils 3-4 Walen beobachtet. Die beiden Gruppen waren zeitgleich so weit auseinander, dass man sagen kann, dass es nicht ein und dieselbe Gruppe war." Bereits Ende April meldeten die kroatischen Medien die Sichtung eines über 16 m langen Finnwals in der Nähe von Vis.

Finnwale, deren gelegentliches Vorkommen in der Adria im frühen 18. Jahrhundert erstmals registriert wurde, sind wie alle Meeressäuger in Kroatien gesetzlich geschützt und so werden bei Bedarf entsprechende Maßnahmen ergriffen. Wie etwa im August 2000, als sich eine Finnwalmutter mit ihrem Nachwuchs bei der Insel Hvar aufhielt. Zu ihrer Sicherheit wurde der Kanal von Hvar auf Veranlassung der GRD-Projektpartner in Kroatien von der Universität Zagreb für die Schifffahrt gesperrt.

Die von der GRD gesammelten Sichtungsdaten fließen in Analysen ein, die für die Internationale Walfangkommission (IWC) von den Mitgliedsländern aufgestellt werden. Sie sind Teil der Bewertungsgrundlage für Maßnahmen, um bedrohte Meeressäuger zu schützen und ihre Lebensräume zu erhalten. So haben in der Adria, in der bis in die 60er-Jahre mehrere Tausende Delfine beheimatet gewesen sein sollen, nur noch 220 Große Tümmler überlebt.

Meldebogen und Hinweise zum korrekten Verhalten bei Begegnungen mit Walen und Delfinen in freier Wildbahn können im Büro der GRD angefordert bzw. online abgerufen und ausgefüllt werden: www.adriadelfine.de

Bildmaterial auf Anfrage

Website Promotion

Website Promotion
Projekt zur Rettung der letzten Adria-Delfine

Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V.

Erschüttert vom millionenfachen Sterben der Delfine in den Treibnetzen der Thunfischfänger gründete Weltumsegler Rollo Gebhard 1991 die GRD. Seitdem schlossen sich über 95 % des deutschen Thunfischhandels dem SAFE-Programm für delfinsicher gefangenen Thunfisch an. Heute ist SAFE das umfassendste Delfinschutzprojekt der Welt.

Die GRD setzt sich mit weltweiten Schutzprojekten für den Schutz wild lebender Delfine und den Erhalt ihrer Lebensräume ein:

Deutschland - Kontrollprogramm für delfinsicheren Thunfisch/SAFE: Es bewahrt Tausende Wale und Delfine vor dem grausamen Beifangtod. Publikation einer Verbraucher-Checkliste mit den bestätigten "delfinsicheren" Thunfischmarken (Projektpartner: Earth Island Institute).

Peru: Kampf gegen die illegale Delfinjagd, Dynamitfischerei und Meeresverschmutzung, Durchführung von Schulprojekten (Projektpartner: ACOREMA).

Adria (Kroatien): Wir wollen das Aussterben der letzten ca. 220 Adria-Delfine verhindern und ihre Lebensräume wirkungsvoll schützen (Projektpartner: VAL).

Mosambik: Delfin- und Meeresschutzprojekte in Zusammenarbeit mit DolphinCare-Africa.

Dominica: Aufbau einer Pottwalforschungs- und Schutzstation, Durchführung von Whale-Watching-Aktionen für einheimische Kinder (Projektpartner: kinderindominica.ch).

La Gomera (Spanien): Aufbau von ökologischem Wal- und Delfinbeobachtungstourismus (Projektpartner: MEER e.V.).

Nord- und Ostsee: Schutz unserer bedrohten heimischen Schweinswale in Kooperation mit lokalen Behörden und Nationalparkverwaltungen (Projektpartner: DUH)

Für die oben stehenden Stories, das angezeigte Event bzw. das Stellenangebot sowie für das angezeigte Bild- und Tonmaterial ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmeninfo bei Klick auf Bild/Titel oder Firmeninfo rechte Spalte) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber der Texte sowie der angehängten Bild-, Ton- und Informationsmaterialien. Die Nutzung von hier veröffentlichten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Bei Veröffentlichung senden Sie bitte ein Belegexemplar an service@lifepr.de.
Wichtiger Hinweis:

Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die unn | UNITED NEWS NETWORK GmbH gestattet.

unn | UNITED NEWS NETWORK GmbH 2002–2024, Alle Rechte vorbehalten

Für die oben stehenden Stories, das angezeigte Event bzw. das Stellenangebot sowie für das angezeigte Bild- und Tonmaterial ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmeninfo bei Klick auf Bild/Titel oder Firmeninfo rechte Spalte) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber der Texte sowie der angehängten Bild-, Ton- und Informationsmaterialien. Die Nutzung von hier veröffentlichten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Bei Veröffentlichung senden Sie bitte ein Belegexemplar an service@lifepr.de.