Freitag, 02. Dezember 2016


Primär und Sekundär

(lifePR) (Düsseldorf, ) Nirgends wird so häufig gestritten wie in der Nachbarschaft. So auch in diesem Fall: Die Wurzeln des Nachbarsbaums wuchsen im Laufe der Zeit so stark, dass sie irgendwann unbemerkt in das Regenrohr des anderen Nachbarn eindrangen und es verstopften. Daraus resultierten eine Überschwemmung des Kellers und ein großer Schaden von über 23.000 Euro. Diesen wollte der Geschädigte dem Baumbesitzer komplett in Rechnung stellen, da er bzw. sein Gewächs für das Malheur verantwortlich seien. Dazu hat er aber keine rechtliche Handhabe, wissen ARAG Experten. Der Gewächsinhaber ist lediglich für den primär entstandenen Schaden zu belangen und das ist die Zerstörung des Rohrs. Für Folgeschäden ist er nicht verantwortlich, da er nicht wissen konnte, dass die Wurzeln in das Rohr eingedrungen sind. Somit musste der Baumbesitzer in diesem Fall lediglich rund 260 Euro bezahlen. Auf dem Rest blieb der Geschädigte allein sitzen (OLG Düsseldorf, Az.: I-22 U 6/07).

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