Donnerstag, 08. Dezember 2016


Auf den Hund gekommen

(lifePR) (Düsseldorf, ) Sie besaß zwar eine Hündin, der zusätzlich in ihrem Garten herumtollende Rüde war jedoch neu, unbekannt, vermutlich an ihrer derzeit läufigen Hundedame interessiert - und sollte demnach verschwinden. Daher rief die resolute Weibchenbesitzerin, nachdem sie den Eindringling dingfest gemacht hatte, zur Sicherheit aller Beteiligten die Feuerwehr, die den Hund ins nächst gelegene Tierheim brachte. Wie sich nach Ermittlung des Halters herausstellte, hatte sich der ursprünglich auf dem Grundstück angeleinte Streuner einfach losgerissen und wandelte aufgrund sich in der Luft befindlicher Lockstoffe auf Freiersfüßen. Als die Feuerwehr dem Besitzer die Rechnung über rund 180 Euro für ihren Rettungseinsatz präsentierte, schluckte er heftig und zog vor Gericht. Schließlich sei unter dem Halsband seines Vierbeiners die Halteradresse angegeben, so dass der Finder ihn hätte direkt kontaktieren können. Der Einsatz des Rettungsdienstes sei unverhältnismäßig gewesen. Wie ARAG Experten wissen, sahen die zuständigen Richter dies anders. Zum einen sei das Namenschild nicht von außen zu erkennen gewesen, zum anderen aber auch nicht die Aufgabe des Finders nach einem solchen zu suchen. Zudem stellte der freilaufender Hund eine Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer dar (VG Göttingen, Az.: 1 A 341/06).

Download des Textes unter: www.arag.de/...
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