Mittwoch, 28. September 2016


65 Jahre Kreditkarte: Alles zum Plastikgeld

ARAG Experten mit Wissenswertem zum Thema Kreditkarten

(lifePR) (Düsseldorf, ) Die Kreditkarte wird 65 Jahre alt. Sie geht aber nicht etwa in Rente. Im Gegenteil: Sie wird immer beliebter. Denn: Kreditkarten sind ein bequemes und sicheres Zahlungsmittel. Die großen Kreditkartengesellschaften ermöglichen es den Kunden, weltweit flexibel zu sein und nicht mehr Bargeld als nötig mit sich zu tragen. ARAG Experten sagen, worauf Sie bei Kreditkarten achten sollten.

Welche Kreditkarte ist die richtige?

Die meisten Banken bieten kostenpflichtige Kreditkarten an. Es werden zum Teil hohe Jahresgebühren fällig und die Kreditkarte hat trotzdem wenig oder keine Zusatzleistungen. Es gibt aber auch zahlreiche kostenlose Kreditkartenangebote, die den gleichen Zweck erfüllen. Es ist nicht erforderlich für eine Kreditkarte Jahr für Jahr Gebühren zu zahlen, wenn man die Leistungen auch kostenlos bekommen kann. Nicht jeder braucht eine teure Premium-Kreditkarte mit vielen Zusatzleistungen. Meist reicht eine kostenlose Kreditkarte, da diese ebenso als Zahlungsmittel dient. Wer nur gelegentlich mit der Kreditkarte seinen Urlaub bucht oder online bezahlt und keinen Wert auf Prestige legt, ist mit einer kostenlosen Kreditkarte meist gut beraten. In jedem Fall bezieht sich der Ausdruck "kostenlos" oder "gebührenfrei" immer auf die Jahresgebühr, Zinsen und Gebühren für bestimmte Transaktionen fallen je nach Nutzung dennoch an. Verschaffen Sie sich einen Überblick über die Gesamtkosten, bevor Sie eine Kreditkarte bestellen, raten ARAG Experten.

Das Original

Bei einer "echten" oder klassischen Kreditkarte erhalten Sie monatlich eine Abrechnung über sämtliche erworbenen Waren. Diese kann sofort beglichen oder in Raten abgezahlt werden. Sie können, je nach Bank und Kreditkartenvertrag, monatlich 5, 10 oder 50 Prozent der offenen Summe zurückzahlen. Sie sind jedoch nicht an eine feste Rückzahlungsrate gebunden, sondern können die Kreditsumme jederzeit durch Sondertilgungen begleichen. Unabhängig von einer vollständigen Tilgung kann die Kreditkarte innerhalb des persönlichen Verfügungsrahmens neu belastet werden.

Chargekarte

Bei einer Chargekarte erhalten Sie monatlich eine Rechnung, die sofort bzw. innerhalb einer Frist von bis zu 30 Tagen fällig ist. Sie erhalten also für den Zeitraum zwischen der Bezahlung einer Ware und der Fälligkeit der Rechnung einen zinslosen Kredit mit sehr kurzer Laufzeit. In Deutschland ist dies die gängigste Art von Kreditkarten.

Prepaid-Kreditkarten

Bei dieser Alternative zur gängigen Kreditkarte kann man im eigentlichen Sinn nicht von einer Kreditkarte sprechen. Man bekommt keinen Kredit gewährt, sondern die Zahlungen mit einer Prepaid-Kreditkarte sind eher vergleichbar mit einer Geldkarte. Das ist auch der Grund dafür, dass sie ohne Schufa-Auskunft und Einkommensnachweis gewährt wird! Prepaid-Kreditkarten müssen zuerst mit einem Betrag aufgeladen werden, damit mit ihnen bezahlt werden kann. Das funktioniert wie das bekannte System bei Handy-Prepaidkarten. Eine Prepaid-Kreditkarte wird an allen Stellen mit den entsprechenden Kreditkartensymbol akzeptiert, also genau wie auch die gewöhnliche Kreditkarte.

Kreditkarte im Ausland

Außerhalb der EU kommt man mit der normalen Giro-Karte nicht allzu weit. Das Bezahlen mit der Kreditkarte hat im Ausland hingegen einige Vorteile. Sie brauchen nicht viel Bargeld bei sich zu tragen, sind aber trotzdem finanziell unabhängig und können an jeder Kasse schnell und flexibel bezahlen. Einige Tipps sollten Sie allerdings berücksichtigen:
- Überprüfen Sie jede Rechnung genau, bevor Sie sie abzeichnen.
- Überprüfen Sie auch Ihre Kontoauszüge genau, wenn Sie wieder daheim sind.
- In manchen Ländern wie den USA wird bei der Unterteilung von Zahlen ein Komma statt eines Punkts verwendet.
- Nur an Automaten fremder Banken kann die Kreditkarte günstiger als die EC-Karte sein.

Sicher zahlen im Internet

Die Shopping-Tour per Mausklick wird immer beliebter. Dabei sind Kreditkarten eine beliebte, weil einfache und sichere Möglichkeit zu zahlen. Einiges sollten Sie allerdings beachten:

- Vor der Einkaufs-Tour sollten Sie sicherstellen, dass Ihr Computer frei von Viren und Trojanern ist. Installieren Sie einen aktuellen Virenscanner und halten Sie das Betriebssystem immer auf dem aktuellen Stand.
- Bestellen Sie nur bei vertrauenswürdigen Online-Shops, beispielsweise mit einem anerkannten Qualitätssiegel. Das zeigt, dass er von einer unabhängigen Organisation geprüft wurde. Diese Organisationen halten im Netz auch Listen mit vertrauenswürdigen Online-Händlern vor. Oder sehen Sie sich vorher die Verkäuferbewertungen im Internet an. Dort werden sowohl der Verkäufer als auch das Produkt und das Prozedere von anderen Käufern bewertet.
- Ihre persönlichen Daten und die Kreditkartennummer sollten Sie nur eingeben, wenn die SSL-Verschlüsselung (Secure Socket Layer) bei der Datenübertragung aktiv ist. Dies erkennen Sie daran, dass die Internetadresse mit "https://" statt mit "http://" beginnt und der Browser ein Schloss-Symbol anzeigt.
- Die Kreditkarten-PIN darf nur für den Bargeldbezug am Geldautomaten und ggf. für die Nutzung im Handel an der Kasse (Point of Sale), aber nie im Internet eingegeben werden.

Download des Textes:
http://www.arag.de/...
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