Montag, 05. Dezember 2016


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Handwerk fordert: Länder müssen sich Bildungsverantwortung stellen

(lifePR) (Berlin, ) Zu den Ergebnissen des gestrigen Bildungsgipfels erklärt der Generalsekretär des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH) Hanns-Eberhard Schleyer:

"Die Ergebnisse des Bildungsgipfels sind enttäuschend. Die dringend anstehende Umsetzung der Dresdner Beschlüsse wurde vertagt. Die großen Herausforderungen im Bildungssystem erlauben aber keinen weiteren Aufschub. Der öffentliche Eindruck vom Bildungsgipfel wurde allein bestimmt vom Feilschen um die Finanzierung. Dabei waren sich die Länder nicht zu schade, bildungsferne Ausgaben für Pensionszahlungen oder Steuerfreibeträge mit in ihre Leistungen einzurechnen. Wir fordern die Länder daher nochmals mit Nachdruck auf, sich endlich auf ihre Verantwortung im Bildungsbereich zu konzentrieren. Wir brauchen jetzt einen quantitativen und qualitativen Ausbau der vorschulischen Bildung. Wir müssen jetzt Maßnahmen ergreifen, um die Zahl der Schulabgänger ohne Abschluss zu halbieren. Der Ausbau der Ganztagsschulen und eine frühzeitige Berufsorientierung müssen schnellstmöglich initiiert werden. Letztlich gilt es, so die Zukunft des Wirtschaftsstandort Deutschland zu sichern."

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