Donnerstag, 08. Dezember 2016


  • Pressemitteilung BoxID 67821

Pflegefall durch Rauchen

COPD vermindert Atemleistung erheblich

(lifePR) (Köln, ) Erst wird der Atem nur bei Belastung knapp, dann fällt auch in Ruhe das Atmen schwer. Oft können sich COPD Betroffene nicht mehr selbst waschen oder einkaufen gehen, weil jede kleine Bewegung anstrengt. Ohne Hilfe geht dann nichts mehr. Eine chronisch obstruktive Bronchitis hat die Lunge zerstört. Häufigste Ursache: Rauchen!

Folgen des Rauchens sind langwierig

In Deutschland rauchen rund 20 Millionen Menschen Im Alter von 20 bis 60 Jahren. Dass Rauchen der Gesundheit schadet, ist nichts Neues. Doch dass eine Vielzahl an belastenden Krankheiten auf das Rauchen zurückzuführen sind, ist den meisten Rauchern offensichtlich gar nicht bewusst: Am häufigsten trifft die Raucher nämlich die chronisch obstruktive Bronchitis. 9 von 10 COPD-Patienten haben ihre Erkrankung dem langjährigen Tabakkonsum zu verdanken.

Unbemerkt und schleichend

COPD ist eine schwere, langsam fortschreitende Lungenerkrankung. Typische Anzeichen für eine chronisch obstruktive Bronchitis - vor allem bei Rauchern - sind Husten, immer wieder kehrende Bronchitisschübe und schließlich Kurzatmigkeit. Die Atemleistung nimmt immer mehr ab. Die Erkrankung entwickelt sich schleichend, meist über Jahre, und daher häufig unbemerkt. Aus diesem Grund ist es ratsam, in regelmäßigen Abständen einen Lungenfacharzt (Pneumologe) aufzusuchen, um die Lungenfunktion zu kontrollieren.

Rauchstopp kann COPD aufhalten

Chronischer Husten wird von Rauchern oft nicht ernst genommen, selbst wenn er über Monate und Jahre fortbesteht. Nach einem jahrelangen Zigarettenkonsum von mehr als 20 Zigaretten pro Tag sind die Flimmerhärchen der Schleimhaut in den Atemwegen weitgehend zerstört. Ein dauerhafter "Raucherhusten" ist dann für den Körper die einzige Möglichkeit, die Lunge zumindest teilweise von Schadstoffen und Mikroorganismen zu befreien. Regelmäßiger Husten mit oder ohne Auswurf sollte daher als Alarmzeichen ernst genommen werden und den Betroffenen zum Aufgeben des Rauchens veranlassen. Nur so kann das Fortschreiten einer COPD Erkrankung gebremst und in vielen Fällen sogar zum Stillstand gebracht werden. Wird weitergeraucht schreitet die Krankheit bis zur Behinderung immer weiter voran. Das Leben wird dann zur Qual.

Lungenfachärzte helfen bei der Tabakentwöhnung

Lungenfachärzte (Pneumologen) sind auf die COPD- Behandlung spezialisiert. Sie bieten neben wichtigen Vorsorgeuntersuchungen auch Rauchentwöhnungsprogramme an. Weitere Informationen und einen Lungenfacharzt in Ihrer Umgebung finden Sie unter:
www.pneumologenverband.de

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

Wissen über Multiple Sklerose - sehen und verstehen: DMSG geht mit Erklärfilmen online

, Gesundheit & Medizin, Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft Bundesverband e.V.

Gemeinsam mit der AMSEL, Aktion Multiple Sklerose Erkrankter, Landesverband der DMSG in Baden-Württemberg, hat der DMSG-Bundesverband ein weiteres...

Erkältungszeit = Antibiotikazeit? NEIN!

, Gesundheit & Medizin, Landesärztekammer Hessen

Die zunehmenden Antibiotikaresistenz­en bei Bakterien sind ein ernstes Problem für die Gesundheit und das Gesundheitssystem, neue Antibiotika-Entwicklungen...

Das Krankenhausstrukturgesetz - eine Jahrhundertreform?

, Gesundheit & Medizin, Hessische Krankenhausgesellschaft e. V

Es geht ein Ruck durch die deutsche Krankenhauslandschaf­t. Dies wurde auf dem diesjährigen Hessischen Krankenhaustag deutlich. In Hanau waren...

Disclaimer